Trotz strömenden Regens, haben heute fast 200 unerschrockene Citoyen in Kleefeld der faschistischen Gefahr Widerstand geleistet. Nur eine sich christlich und demokratisch nennende politische Gruppierung hat sich wieder einmal ihrer Verantwortung entzogen, obwohl Bezirksfraktions-Chef Eike Bostelmann in der Bezirksratsversammlung die Unterstützung seiner Partei zugesagt hatte. Als Begründung führte die CDU an, man habe nicht gewusst, dass zu der Kundgebung auf dem Kantplatz auch die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) aufrufe. Diese Gruppierung werde vom Verfassungsschutz beobachtet. Deswegen werde man der Demonstration fernbleiben, hieß es. Borstelmann rief dagegen die Mitglieder seiner Partei dazu auf, sich am Nachbarschaftsfest am kommenden Sonntag in der Dohmeyerstraße, das vom Bürgerverein Kleefeld ausgerichtet wird, zu beteiligen.
Von den Nazis, die ja in Misburg und Kleefeld angeblich eine “national befreite Zone” errichten wollen, war kaum etwas zu sehen. Ein paar standen in einem Hauseingang mit einem Transparent, auf dem die “Höchststrafe” gefordert wurde. Man konnte gar nicht erkennen für wen, da die Nazis einen Großteil ihres einzigen Transparents verdeckten.
Um dies zu erfahren, musste man sich durch ein größeres Polizeispalier drängen, die Nazis fragen, und ihnen erklären, dass so ein Transparent nur wenig Sinn macht, wenn es keiner lesen soll. Dann aber gaben sie den Blick auf den Rest des Textes frei, der aus drei Namen bestand.
Auf Nachfrage erklärten mir die Nazis dann noch, dass es sich bei diesen Personen um Antifaschisten aus der Nordstadt handele, dabei betonten sie besonders, dass es sich bei diesen um Antideutsche handelt.
Was sie unter “Höchststrafe” verstehen habe ich die Nazis leider nicht gefragt.
Vorwärts, für eine antifaschistische und demokratische Neuorientierung unserer Heimat!
Immer deutlicher wird erkennbar, dass es sich bei dem europäischen Binnenmarkt, dem Vorgänger der Europäischen Union, um ein Gedankenkind führender Nazis in den 40er Jahren handelt, welche die faschistische Macht im Falle einer Niederlage im Zweiten Weltkrieg mit allen Mitteln aufrecht erhalten wollten.
Der Red House Report des Geheimdienst EW-PA 128 des US-Militärs, beschreibt im Detail, wie sich am 10.08.1944 hochrangige Nazis im Geheimen im Maison Rouge Hotel in Strasbourg trafen und sich verschworen ein “Viertes Reich” zu schaffen: Ein paneuropäisches Wirtschaftsimperium, exakt so, wie es nun 2010 in dem deutsch-französischen Vorschlag von Sakozy und Merkel gefordert wird.
Reiche Naziindustrielle wie Alfred Krupp oder Friedrich Flick und Frontfirmen wie BMW, Siemens und Volkswagen machten sich gemeinsam mit Figuren wie dem Bankentitan Hermann Abs, der während des Aufstiegs der Nazis im Vorstand der Deutschen Bank, wie auch im Aufsichtsrat von I.G. Farben saß, der Firma, die das Gas Zyklon B produzierte um Opfer in den Konzentrationslagern zu ermorden, an die Arbeit um das paneuropäische Wirtschaftsimperium aufzubauen.
„Herman Abs wurde zum Chef der Verteilung der Marshallhilfen und hatte somit die Macht über die Wiederaufbaugelder für die deutsche Wirtschaft zu verfügen. Im Grunde steuerte er bis 1948 die wirtschaftliche Erholung Deutschlands und wir müssen wissen, dass Abs Mitglied der Europa-Liga für wirtschaftliche Zusammenarbeit war. Dies ist eine elitäre und intellektuelle Lobbygruppe, die 1946 ins Leben gerufen wurde. Die Liga hatte sich der Gründung eines gemeinsamen Marktes, dem Vorgänger der Europäischen Union, verschrieben. Die Strategien der Europa-Liga entspachen fast genau jenen, die einige Jahre zuvor von den Nazis entwickelt wurden um eine europäischen Integration voranzutreiben.
Rodney Atkinson zeigt in seinem Buch „Europe´s Full Circle“ eine Reihe von Organisationen auf die die Nazis vorsahen um das Wirtschaftsimperium zu errichten. Stellt man diese den nun Realität gewordenen Organisationen der heutigen Europäischen Union gegenüber, so zeigt sich eine erschreckende Änlichkeit.
Europäische Wirtschaftsgemeinschaft – European Economic Community
European Currency System – European Exchange Rate Mechanism
Europabank (Berlin) – European Central Bank (Frankfurt)
European Regional Principle – Committee of the Regions
Common Labour Policy – Social Chapter
Economic and Trading Agreements – Single Market
Es zeigt sich, dass die heutige Bewegung in Richtung eines bundesstaatlichen Europas auf das Engste mit den Plänen der SS und den deutschen Industriellen zur Schaffung eines Vierten Reiches verbunden ist und es gibt zwischen den Nazis und der EU einige sehr beunruhigende Parallelen.
Nun wundert auch nicht, dass der ehemalige Nazi SS-Offizier Prinz Bernhard von den Niederlanden zu den Gründungsmitgliedern der umstrittenen Bilderberggroup gehört.
Der Kriegsverbrecher und Wirtschaftsminister der Nazis, Walther Funk, schrieb in seinem bereits 1940 erschienen Buch „Die Europäische Gemeinschaft“ über die Notwendigkeit der Schaffung einer„Zentralen Europäischen Union“ und einem „europäischen Wirtschaftsraum“ mit festen Wechselkursen. Auch der Nazigelehrte Heinrich Hunke besang die europäischen Zusammenarbeit und einen einheitlichen Wirtschaftsplan. Der als Nazi angesehene Gustav König sah in der europäischen Gemeinschaft eine wirkliche Aufgabe die über das Ende des Krieges hinaus wahrgenommen werden muss und niemand anderer als der Propagandaminister Joseph Goebbels proklamierte die Notwendigkeit der Schaffung einer groß angelegten wirtschaftlichen Vereinigung Europas um die Macht erhalten zu können. Goebbels war einer der loyalsten Nazi-Verbündeten Hitlers.
Aber auch britische und amerikanische Interessen spielten bei der Gründung und Entwicklung der EU eine bedeutende Rolle. Unter dem Vorsitz von Graf Coudenhove-Kalergi, wurde bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg ein Entwurf einer Europäischen Bundesverfassung vorgelegt für die Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“. Schließlich gründete Jean Monnet, ein Wall-Street-Bankier und bestens mit der Finanzweltelite vernetzter Cosmopolite, mit seinen einflussreichen Freunden der amerikanischen Elite, das „Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa“ und schlug eine gemeinsame Währung vor. Dieser Plan scheiterte zwar vorerst 1954 an der französischen Nationalversammlung, jedoch die Grundpfeiler waren gelegt.
Wen wundert nun, dass die EU danach strebt ihren nicht gewählten Machthabern und sogar der amerikanischen Finzanzelite direkte Kontrolle über die nationalen Ökonomien ihrer Mitgliedstaaten zu geben und diese so zu entmachten? Die EU zeigt mehr und mehr ihr wahres Gesicht und dieses ist absolutistisch, diktatorisch, autoritär und durch und durch institutionell. Demokratisches Gedankengut gehört eben nicht zu ihren Wurzeln. Es ist beschämend nun zu erkennen, dass ausgerechnet eines der allerberüchtigtsten kriminellen und verwerflichen Regime der Geschichte zu den Stammvätern der EU gehört.
“Solidarität” war ein Lieblingswort der Nazis, erzählte mir mein Großvater und im Namen der Solidarität begann sich die Propagandamaschine der Indoktrinierung auszubreiten, die bald keine andere Meinung und schon garkeine Alternative zum SS-Regime zuließ. Ribbentrop, Quisling und Seyss-Inquart forderten ein “Europa der Solidarität”.
Wir müssen bedenken, dass kein Mensch als Nazi geboren wird, seinerzeit nicht und heute auch nicht. Damals wie heute gerieten und geraten Menschen in die Klauen von “Denkfabriken”. Wir müssen begreifen, dass sich zwar das Verpackungspapier verändert hat, nicht aber der Inhalt, dessen Saft von den Wurzeln zur Krone hochstrebt. Wer sich weigert, die Mechanismen der Geschichte zu durchschauen, gerät in die Gefahr ebenso indoktriniert zu werden von einem gleichermaßen neoliberalen wie supranationalen Nazigedankengut schlimmster faschistischer Manier. Die meisten Menschen, die in der Europäischen Union Ämter besetzen laufen Gefahr, selbst als aufrichtige Liberale die für das „öffentliche Wohl“ arbeiten, Handlanger einer neuen Diktatur zu werden die sich geschickt ziemlich alter Strategien bedient. Die Europäische Union setzt alle Anzeichen dafür, indem sie die Redefreiheit einschränkt, sobald ihre Ziele und ihre “politisch korrekten” Mainstreamvorgaben kritisiert werden.
Die modernen “Think Tanks” Denkfabriken breiten sich unterdessen weiter aus. Und natürlich gibt es auch einen European Round Table of Industrialists (ERT), der 1983 in Paris von einem schwedischen Industriellen Namens Pehr Gyllenhammar gegründet wurde und seinen Sitz in der Avenue Henri Jaspar 113 in Brüssel hat. 1985 startete der ERT ein intensives Trainingsorogramm für Manager mit dem Ziel, Druck auf Politiker auszuüben um eine europäische Einheitswährung durchzusetzen. Im Dunstkreis des ERT agierten und agieren: Wisse Dekker aus dem Phillips Konzern, der FIAT-Chef Giovanni Agnelli, Gerhard Cromme von Thyssen-Krupp, die Konzernführungen von Renault, Siemens, Lufthansa, Unilever, BP, Telekom, Nokia, Pielli, Vodafone um auch hier nur einige zu nennen. Der European Round Table of Industrialists (ERT) zählt zu den mächtigsten außerparlamentarischen Machtzentren der Europäischen Union und ist die eigentliche Denkfabrik um den Maintream zu erschaffen. Durch ihn wurden die Weichen für die Privatisierung und die Liberalisierung Europas gestellt und seine Mitglieder sind es, die die (denkfaulen) Politiker eisern im Griff haben, wie 1999 der englische Guardian es in seinem Bericht bezeichnete. Die Macht des ERT sei eine unheimliche Macht der Konzerne in der Europäischen Union, liest man im DeutschlandBrief vom Februar 2002. Zwischen dem amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) und dem European Round Table of Industrialists (ERT) gibt es engste Zusammenarbeit. Erwähnen möchte ich noch, dass sich bereits Hannes Androsch, der Prinz des Sonnenkönigs Bruno Kreisky, als Wegbereiter der Verschuldung Österreichs im engen Kreise der Mitglieder des ERT bewegte und er, wie auch andere die ihm folgten, wohl auch dort sein spezielles Denktraining erhielt, obwohl ihm das selbst sicher nicht bewußt ist.
Im Oktober 2007 wurde das Europäische Council on Foreign Relations (ECFR) gegründet. Es ist eine pan-europäische Denkfabrik.
Sie wurde von fünfzig prominenten Europäern ins Leben gerufe. Zu den Gründungsmitgliedern des ECFR gehören die führenden europäischen Ministerpräsidenten, Parlamentarier, Unternehmer, öffentliche Intellektuelle und auch einige Wissenschaftler. Sie alle haben sich verpflichtet die Rolle der EU auf der Weltbühne machtvoll und undemokratisch zu stärken. Die Initiative wird vom Direktor Mark Leonard geleitet und hat Niederlassungen in fünf europäischen Hauptstädten – Berlin, London, Madrid, Paris und Sofia. Die Organisation wird auch von Philanthrop George Soros unterstützt, zusammen mit Sigrid Rausing, der spanischen Stiftung FRIDE, der italienischen UniCredit Group und der bulgarischen Communitas Foundation. Dem ECFR wurde in der Zeitschrift Foreign Policy in seiner Januar/Februar Ausgabe 2010 die Auszeichnung zuerkannt, der Welt „Best New Think Tank in den letzten fünf Jahren“ zu sein.
Dieser Artikel beinhaltet auch Auszüge aus dem Buch “EU-Austritt, denn Freiheit ist mein Bürgerrecht” — lesen Sie darin mehr.
Die Lage ist sehr ernst.
Papandreou ist “Sozialdemokrat”.
In Deutschland waren die schlimmsten Arbeitermörder “Sozialdemokraten”, Ebert, Noske, Zörgibel, Schuhmacher, Schmidt, Schröder, usw..
Selbst die ersten Konzentrationslager für osteuropäische Juden wurden vor 1933 von einer SPD Regierung errichtet.
Noske wurde von Göring mit sehr schmalzigen Worten in einen “ehrenhaften” und gut pensionierten Ruhestand geschickt. Schuhmacher war einer der schlimmsten Hetzer der Wiederbewaffnung der deutschen Großbourgeoisie.
Schmidt hat unsere Helden in Stammheim feige ermorden lassen.
Der Hartz IV Verbrecher Schröder war der erste Kriegskanzler seit 1945, usw..
Die griechischen “Sozialdemokraten” werden sicher nicht viel besser sein. Es ist zu befürchten, dass Papandreou und seine Nachfolger nicht mehr vom Volk sondern vom Militär gewählt werden.
Antifaschistisches Komitee gegen Krieg und Sozialraub
Erklärung
zum 50. Jahrestag der Sicherung der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik am 13. August 1961
Die Sicherung der Staatsgrenze der DDR, insbesondere gegenüber den drei Westsektoren Berlins, am 13. August 1961 war eine historisch notwendige Maßnahme der sozialistischen Staatengemeinschaft zur Abwehr der sich akut zuspitzenden Kriegsgefahr in Europa.
Es muß daran erinnert werden, daß der deutsche Imperialismus nach 1945 zu keinem Zeitpunkt seine Absichten aufgegeben hat, wirklich demokratische Entwicklungen und jegliche Ansätze einer sozialistischen Entwicklung zuerst in der sowjetischen Besatzungszone und dann in der DDR mit allen Mitteln zu verhindern und nach Möglichkeit rückgängig zu machen.
Mit allen Mitteln hieß auch mit allen dem Imperialismus zu Gebote stehenden nicht friedlichen Möglichkeiten- Unterwanderung, Hetze, Abwerbung von Fachkräften, Sabotage, Terror, Mord und Totschlag. Dieser immer aggressiveren, auf die Beseitigung der DDR gerichteten Politik des Westens Einhalt zu gebieten, war im Sommer 1961 unausweichlich.
Die Warschauer Vertragsstaaten schoben mit ihren abgestimmten Maßnahmen den Einmischungs-und Interventionsabsichten in der zu diesem Zeitpunkt einzig möglichen Weise einen wirksamen Riegel vor und errichteten mit den Grenzsicherungsmaßnahmen den antifaschistischen Schutzwall.
Damit wurden die unter Führung der Arbeiterklasse bis dahin noch nie in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung erkämpften politischen, demokratischen und sozialen Errungenschaften wirksam geschützt. Die DDR hatte im Bündnis mit den Staaten des Warschauer Vertrages nun günstigere und berechenbarere Voraussetzungen für eine zielgerichtete sozialistisch ausgerichtete politische, ökonomische und sozialkulturelle Entwicklung.
Insbesondere den Konzernen der BRD war es nicht mehr möglich, ihren Fachkräftebedarf vor allem auf Kosten des zu jeder Zeit hervorragenden Bildungssystems der DDR zu decken.
Die friedenssichernden Maßnahmen im Herzen Europas waren über Jahrzehnte eine wichtige Garantie für ein weitgehendes friedliches Neben-und Miteinander der Völker.
Die Sicherung der Staatsgrenze der DDR zur BRD, die sich wegen des Bruches der Bestimmungen des Potsdamer Abkommens bezüglich der drei Westsektoren Berlins, auch auf die Grenze zwischen der DDR und Westberlin erstrecken mußte, war zu keinem Zeitpunkt eine sogenannte „Innerdeutsche Grenze.“ Sie war von Anfang an die Grenze zwischen den stärksten und aggressivsten imperialistischen Kräften und ihrem Militärbündnis NATO und der sozialistischen Staatengemeinschaft mit dem Warschauer Vertrag in Europa.
Zum Verdruß der imperialistischen Staaten, vor allem gegen den erklärten Willen der BRD, erlangte die DDR trotz der fortwährenden Verleumdungskampagnen und der unausgesetzten Angriffe auf alle nur denkbaren Bereiche ihrer Entwicklung, erinnert sei nur an die letztlich erfolglose „Hallstein-Doktrin“ zur diplomatischen Blockade, internationales Ansehen, so daß schließlich 1973 die Deutsche Demokratische Republik in die Völkergemeinschaft aufgenommen wurde.
Es kann nicht verwundern, daß das Kapital und die politischen Kräfte der BRD nach der Vereinnahmung des Territoriums der DDR im Jahre 1990 heute mehr denn je gegen all die Menschen zu Felde ziehen, die mit ihrem persönlichen Einsatz diese friedenssichernden Maßnahmen beginnend mit dem 13. August 1961 ermöglicht und nachhaltig durchgesetzt haben. Die Diskriminierung der Grenzsoldaten, die oft unter Einsatz ihres Lebens diese Grenze zuverlässig gesichert und geschützt haben, ist wesentlicher Bestandteil dieser Kampagne.
Die Bemühungen der imperialistischen Kräfte in Deutschland, ihrer Handlanger in Politik, Gesellschaft, Kultur und der sogenannten freien Medien, werden unverändert darauf gerichtet sein, den 13. August zu einem Schanddatum für die DDR und ihre Verantwortungsträger zu machen und die historischen Gegebenheiten der Vergangenheit und Gegenwart zu fälschen.
Die Spaltung Deutschlands und die „Errichtung einer Mauer“ begann bereits mit dem von Winston Churchill am 5. März 1946 in seiner Rede in Fulton als Schlagwort geprägten „Eisernen Vorhang“ als Bezeichnung und Forderung der politischen und weltanschaulichen Trennlinie zwischen Ost und West und damit dem Beginn des Kalten Krieges durch die Westmächte, spätestens mit der einseitigen Währungsumstellung 1948 in den Westzonen und Westberlin sowie mit der Gründung der BRD.
Die Teilung Deutschlands hat viel persönliches Leid gebracht. Aber die persönlichen Schicksale gebieten es auch, den geschichtlichen Zusammenhang nicht zu negieren. Das macht dieses Leid nicht kleiner, aber es darf auch nicht die Sicht auf die Tatsachen verstellen.
Der 13. August 1961 bleibt ein Datum von großer Bedeutung, die weit über die Mauer in Berlin hinaus reicht. Es sollte allen realistisch denkenden Menschen heute und in Zukunft vor Augen führen, daß ohne die damaligen Maßnahmen vor 50 Jahren die Gefahr eines verheerenden Krieges in Europa wesentlich gestiegen wäre. Vergessen wir deshalb nie diejenigen, die für die Erhaltung des Friedens seit Gründung der DDR und insbesondere seit jenem 13. August als Angehörige der bewaffneten Kräfte ihr Leben lassen mußten und auch die nach 1990 für ihr verfassungsgemäßes Handeln zum Schutze der DDR verfolgt, bestraft und inhaftiert werden. Treten wir ein für ein friedliches und menschenwürdiges Leben, für eine Politik der nationalen Selbstbestimmung und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten dieser Erde.
Antifaschistisches Komitee gegen Krieg und Sozialraub :
Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde (BÜSGM), Deutscher Freidenkerverband-LV Berlin, DKP-LV Berlin, Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.V. Ziegenhals und Aktionsbündnis Ernst-Thälmann-Denkmal Berlin, Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V. (GRH), Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM), KPD, Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e.V. (OKV), RotFuchs-Förderverein e.V., Revolutionärer Freundschaftsbund (RFB)
Berlin 10.Juni 2011
Nieder mit den Bonzen und Faschisten!
Hass und Tod dem Imperialismus!
Vorwärts, für die Wiedergeburt des sozialistischen Vaterlands und die Befreiung Westdeutschlands!
Vorwärts zur sozialistischen Welträteunion!
Gedenkt unserer vom BGS der B“R“D ermordeten Kameraden!
Am Freitag den 03. Juni gegen 23 Uhr hat eine Gruppe von 20 Nazis in Kleefeld eine unangemeldete Demonstration mit Fackeln, schwarzen Fahnen und weißen Masken durchgeführt. Mit Böllern und Sprüchen wie „Wir kriegen euch alle“ versuchten sie die AnwohnerInnen einzuschüchtern. Dabei wollten sie auf den angeblichen „Volkstod“ aufmerksam machen
.
Die Teilnehmer an dieser Aktion haben sich in einer Wohnung eines Kleefelder Nazis getroffen, um am nächsten Tag an einem rechtsradikalen Aufmarsch in Braunschweig teilzunehmen. Sie stehen der Gruppierung „Besseres Hannover“ nahe, welche in den letzten Monaten und Jahren durch Gewaltaktionen und Störung sozialer und linker Demonstrationen aufgefallen ist.
In der Nacht zu Silvester 2010 wurde am Kröpcke ein junger Antifaschist von Mitgliedern dieser Gruppierung angegriffen. Im März 2010 versuchten sie am Kantplatz eine Kundgebung gegen rechte Gewalt zu verhindern. In den Jahren zuvor wurden weitere linke Jugendliche von ihnen terrorisiert. In den Stadtteilen Misburg und Kleefeld werden vermehrt Sprüche wie „Nationaler Sozialismus jetzt!“ und weitere rechte Slogans gesprüht. Diese Gruppierung macht aus ihrer Gesinnung keinen Hehl.
Sie fordern einen „nationalen Sozialismus“ und eine Volksgemeinschaft in Anlehnung an das Dritte Reich. Dabei sollen MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
Wir lassen uns durch solche rassistischen Provokationen wie am 03. Juni nicht einschüchtern. Kleefeld ist und bleibt multikulturell.
Wir rufen die hannoversche Politik dazu auf, sich stärker gegen rechte Aktivitäten einzusetzen und die Streichung der Zuschüsse für antifaschistische Jugendinitiativen des Stadtjugendrings zurück zu nehmen.
Wir rufen alle Menschen in Kleefeld und Hannover dazu auf, sich an der Kundgebung zu beteiligen, um ein klares Zeichen gegen rechte Aktivitäten und für ein demokratisches und friedliches Zusammenleben in allen Stadtteilen zu setzen.
Kein Fußbreit den Faschisten!
Kundgebung am29.06.2011 um 18 Uhr am Kantplatz, Kleefeld
70. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion
Am 22. Juni 1941 überfiel das faschistische Deutschland die sozialistische Sowjetunion. Mit 153 deutschen Divisionen, das waren 70% der Hitlerwehrmacht, 37 Divisionen der Verbündeten, 3.700 Panzern, 4.900 Flugzeugen sowie 50.000 Geschützen und Granatwerfern sollte die faschistische Wehrmacht jenes Ziel verwirklichen, das sich der deutsche Faschismus im Auftrage der deutschen Monopole und Banken von Beginn an auf seine Fahnen geschrieben hatte: Im Zuge der Neuaufteilung der Welt zugunsten Deutschlands das Kernland des Sozialismus, die UdSSR, zu vernichten.
Die sowjetische Staatsführung und die Führung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion hatten im Vorfeld versucht, auf diplomatischem Wege Zeit zu gewinnen für den weiteren Aufbau der sowjetischen Volkswirtschaft und der Roten Armee. Aus diesem Grunde wurde mit Deutschland ein Nichtangriffspakt abgeschlossen. Dieser wurde völkerrechtswidrig von Deutschland gebrochen, wobei sich die Faschisten diesmal nicht einmal die Mühe machten, einen Grund zu präsentieren, wie noch 1939 mit dem Vorfall im Sender Gleiwitz.
Möglich wurde dieser Krieg nicht zuletzt durch die Hilfestellung der Westmächte, die Deutschland als Speerspitze gegen den Sozialismus gebrauchen wollten. Sie verfolgten 2 Ziele: Zerstörung des Sozialismus und entscheidende Schwächung des deutschen Konkurrenten. Aus diesen Gründen weigerten sich die Westmächte auch, mit der Sowjetunion ein Bündnis gegen das faschistische Deutschland einzugehen und ließen sogar das mit ihnen vertraglich verbunden Polen im Stich.
Die Sowjetunion mußte nun gegen einen grausamen und technisch hoch ausgerüsteten Aggressor bestehen. Es ging um die Verteidigung der physischen Existenz der Menschen, der Völker, des Vaterlandes. Der Große Vaterländische Krieg verlangte die völlige Unterordnung aller gesellschaftlichen Bereiche unter die Interessen der Landesverteidigung.
Ohne die große Leistungsbereitschaft und Opferbereitschaft der Arbeiterklasse, der Bauern und der Intelligenz in der UdSSR wäre der Sieg über den Hitlerfaschismus nicht möglich gewesen. Als die Faschisten sich auf dem Vormarsch bis vor Moskau befanden, verlagerte die Sowjetunion große Teile der Industrie aus dem westlichen Teil der Sowjetunion in das weite Hinterland und es wurde oft unter freiem Himmel, unter schwierigen Naturverhältnissen, unter außerordentlich schwierigen materiellen Bedingungen weiterproduziert, um die Rote Armee mit der notwendigen Ausrüstung zu versorgen.
Die Erfolge der Roten Armee und der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg waren nur möglich durch den klugen, intelligenten Einsatz der Kommandeure aller Stufen und durch den unbedingten Willen der Soldaten und Unteroffiziere, Offiziere und Generale der Roten Armee, den Sieg über die faschistische Armee, über das faschistische Deutschland zu erreichen. Wir dürfen nie und niemals vergessen, daß von den 50 Millionen Toten, die der II. Weltkrieg die Völker gekostet hat, 27 Millionen tote Menschen auf die Sowjetunion entfielen, darunter ein beträchtlicher Teil Angehörige der sowjetischen Streitkräfte.
Um die faschistische Kriegsmaschinerie zu stoppen und zu zerschlagen, hatten alle Mitglieder der Antihitlerkoalition einen hohen Blutzoll zahlen müssen. Den entscheidenden Anteil im Kampf gegen das barbarischste System, das die Menschheit bisher kannte, trugen jedoch die Sowjetunion, die Völker der UdSSR und die Rote Armee. Dieser Sieg war ein Akt der Befreiung nicht nur der Antifaschisten, sondern objektiv auch jener Deutschen, die sich von der Nazi-Propaganda verführen ließen und dem „Führer“ hinterher gelaufen waren. Noch immer gilt, daß ein Volk nicht frei sein kann, solange es andere Völker unterdrückt.
Wer heute nur von der Niederlage Deutschlands im zweiten Weltkrieg redet und nichts von einer Befreiungstat der Alliierten wissen will, hat aus der Geschichte nichts gelernt und besorgt objektiv die Geschäfte der gleichen Kreise, in deren Interesse dieser Raubkrieg begonnen wurde.
Von welcher Seite man es auch immer sieht: die Befreiung vom Faschismus ist engstens verbunden mit der Antihitlerkoalition als Ganzem, ihren Völkern und ihren Repräsentanten, insbesondere mit dem Namen J.W. Stalin. Selbst von ranghöchsten Staatsmännern der USA, Großbritanniens und Frankreichs ist seine herausragende Rolle anerkannt worden.
Die Menschen vor allem in Europa sollten an diese historischen Wahrheiten denken, wenn sie sich darüber freuen können, heute nicht unter faschistischem Joch leben zu müssen. Sie sollten auch daran denken, wenn sie von bestimmter Seite immer wieder mit dem antikommunistischen Stalinismus-Gespenst in Angst und Schrecken versetzt werden sollen.
20.06.2011
Vor 70 Jahren: Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941-1945
Am 22. Juni 1941 begann der Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. An dieses Datum erinnert die Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover.
Der Krieg im Osten hatte den Charakter eines rassenideologisch motivierten Vernichtungskrieges, und das war von vornherein so gewollt. Der “jüdische Bolschewismus” und seine Träger wurden systematisch vernichtet, darunter Millionen von Juden, von Funktionären der kommunistischen Partei, von sowjetischen Kriegsgefangenen und von slawischen Zivilisten, die den deutschen Eroberern nicht nur als “Untermenschen”, sondern auch als “unnütze Esser” galten und die daher mit einer Hungerstrategie bekämpft wurden. Als Opfer dieses Vernichtungskrieges, der von Wehrmacht und SS gemeinsam und arbeitsteilig geführt, waren etwa 27 Millionen Bürger der Sowjetunion zu beklagen.
Referent: Prof. Dr. phil. Wolfram Wette, Freiburg, Mitbegründer und mehrfach Sprecher des Arbeitskreises Historische Friedensforschung (AHF)
Montag, 20. Juni 2011, 19.00 Uhr
Haus der Region, Raum N001
Hildesheimer Str. 18, Hannover
22.06.2011
22. Juni 1941: Überfall der Faschisten auf die Sowjetunion
Am 22. Juni 1941 marschierte die faschistische Deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Dieser Überfall traf die Sowjetische Armee völlig unvorbereitet. Die deutschen Truppen hinterließen auf ihrem Marsch eine Spur der Verwüstung, bevor sie von der Roten Armee aufgehalten werden konnten.
Die Wehrmach führte den Krieg mit äußerster Brutalität auch und vor allem gegen die Zivilbevölkerung. Dörfer wurden niedergebrannt und ihre Bewohner ermordet. Deshalb wird dieser Krieg Vernichtungskrieg genannt. An seinem Ende hatte die Sowjetunion über 20 Millionen Opfer zu beklagen.
Anlässlich des 70. Jahrestages des Einmarsches der faschistischen Wehrmacht in die Sowjetunion gedenken wir der Opfer des Vernichtungskrieges.
22. Juni 2011, 17.00 Uhr
Sowjetisches Ehrenmal
Hannover, Maschsee-Nordufer
Sie war die letzte Gefangene der wegen ihrer Mittel umstrittenen, aber wegen ihres heldenhaften Kampfes gegen das kapitalistische Unrechtsregime auf alle Fälle vorbildhaften RAF.
Seit heute ist unsere Genossin Birgit Hogefeld endlich frei.
Der Kampf gegen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen muss weitergehen!