Am 1. Januar 1959 wurde die sozialistische Republik Kuba ausgerufen.
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Hoch die internationale Solidarität!
Bereits am vergangenen Freitag sind Walter Kendall Myers und seine Frau Gwendolin in Washinton verhaftet worden.
Der 72. jährige Berater des Außenministeriums der USA war vermutlich 20 Jahre als Kundschafter des Friedens für die Sozialistische Republik Kuba im Einsatz. Seine Frau wurde offensichtlich gleich als Komplizin mit verhaftet.
Die Außenministerin Hillary Clinton lässt zur Zeit die Sicherheitsmaßnahmen überprüfen und den entstandenen “Schaden” einschätzen.
Die Rostige Laterne dankt dem mutigen Tschekisten Walter Kendall Myers für seinen heldenhaften Einsatz an der unsichtbaren Front und wünscht ihm und seiner Frau viel Mut und Kampfkraft im Konflikt mit der kapitalistischen Klassenjustiz und in der politischen Gefangenschaft der USA.
Vorwärts, für Frieden und Sozialismus!
Hoch die internationale Solidarität!
Nach dem Kuba sich von den Auswirkungen der Konterrevolution in den RGW Staaten vor 20. Jahren erholt hat, begrüßt zwar die Aufhebung der Resolution der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) über den Ausschluss Kubas aus dieser Organisation, beabsichtigt aber keine Rückkehr.
Am Montag hat die kubanische Zeitung “Granma” eine “Deklaration der Revolutionsregierung” veröffentlicht, in der die Einstellung der kubanischen Führung zur Aufhebung der OAS-Resolution von 1962 über den Ausschluss Kubas aus dieser Organisation dargelegt ist.
“Kuba begrüßt mit Genugtuung diese Äußerung der Souveränität und zivilen Tapferkeit und bringt seinen Dank an die Regierungen zum Ausdruck, die im Geiste der Solidarität, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit das Recht Kubas auf seine Wiederaufnahme in die Organisation verteidigt haben”, heißt es in der Deklaration.
“Trotzdem erklärt Kuba ein weiteres Mal, dass es nicht in die OAS zurückkehren wird”, so das Dokument.
Am vorigen Mittwoch haben die Außenminister der Organisation Amerikanischer Staaten einstimmig die Aufhebung der Resolution über den Ausschluss Kubas aus der Organisation beschlossen.
Vor 47 Jahren wurde Kuba aus der OAS ausgeschlossen, es wurde eine Wirtschaftsblockade gegen Kuba verhängt, weil das Land seine Wahl für einen sozialistischen Entwicklungsweg getroffen hatte.
Die Mehrheit der amerikanischen Staaten hatte 1962 erklärt, die kubanische Wahl sei mit den Prinzipien der Demokratie und Zusammenarbeit beider Amerikas unvereinbar.
Nach dem Amerika-Gipfel vom April kritisierte Fidel Castro Obamas Bemerkungen zum Kuba-Embargo als “zu knapp und ausweichend”. Was Kuba angehe, wolle er Obama an grundsätzliche ethische Prinzipien erinnern, schrieb Castro.
Die Blockade habe die Freiheitsinsel “Leben und Leiden des Volkes” gekostet, ihr wirtschaftlichen Schaden zugefügt und die kubanischen Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit vielen armen Ländern der Welt in Gesundheitswesen, Bildung, Sport, Wirtschaft, Energie und Umweltschutz begrenzt.
Auf Initiative von US-Präsident Barack Obama haben die USA Erleichterungen für Reisen der US-Bürger nach Kuba eingeführt sowie die Beschränkungen für Geldüberweisungen in dieses Land aufgehoben.
Obama hatte früher geäußert, er plane keine Aufhebung des Embargos für Kuba, weil er keine realen Wandlungen in der Situation mit der Wahrung der Menschenrechte auf der Freiheitsinsel sehe.
Die kubanische Führung hatte mehr als einmal erklärt, die “Freiheitsinsel” strebe die Rückkehr in die OAS nicht an.
Seine Zukunft sieht Kuba offensichtlich in der Zusammenarbeit mit Ländern, die sich der imperialistschen Ausbeutung durch den Westen widersetzen, wie z.B. den Staaten in denen die bolivarianische Revolution gesiegt hat.