Die kapitalistische Moderne herausfordern – Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch

12. Januar 2012

http://dierostigelaterne.files.wordpress.com/2010/08/ocalan.jpg?w=373&h=229&h=471

Die OrganisatorInnen der Konferenz »Die kapitalistische Moderne herausfordern – Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch« freuen sich, alle Interessierten zu einer Diskussion über theoretische und praktische Versuche eines alternativen Lebens einzuladen. Diese Konferenz wird auch für alle interessant sein, die mit dem Wandel der kurdischen Gesellschaft und und der kurdischen Bewegung Schritt halten und die von ihnen vorgeschlagen Alternativen kennen lernen möchten. 

(u.a. mit Antonio Negri (Italien), Nuray Mert (Türkei), Michael Albert (USA), Dr. Senel Karakas (Türkei), Prof. Wolf-Dieter Narr (Deutschland), Kariane Westrheim (Norwegen), Solly Mapaila (Südafrika), Prof. Achin Vanaik(Indien), Hassan Sadik Itaimish (Deutschland), Eirik Eiglad (Norwegen),Janet Biehl (USA), Murat Çakir (Deutschland), Muzaffer AyataFerda ÇetinGönül Kaya

Arundhati Roy (Indien)[angefragt], Martin van Bruinessen(Niederlande) [angefragt], Prof. Fatmagül Berktay (Türkei) [angefragt])

In den letzten Jahren hat sich die kurdische Befreiungsbewegung von ihren traditionellen marxistisch-leninistischen und befreiungsnationalistischen Wurzeln fortentwickelt. Diese Konferenz möchte die Transformation der kurdischen Bewegung und ihre Suche nach Alternativen diskutieren und anderen weltweiten Diskussionen und Aufbrüchen gegenüber stellen.

 

Ebenso will sie einen internationalen Austausch auf akademischem Niveau über die weltweiten theoretischen und praktischen Interventionen gegen den kapitalistischen Normalzustand ermöglichen. Dabei wird es auch – aber keineswegs nur – um das kurdische Beispiel gehen.

 

Die Konferenz wird vom 3.-5. Februar 2012 im Hörsaal Erziehungswissenschaft, VonMelle-Park 8, der Universität Hamburg stattfinden und am Freitag, den 3. Februar um 18 Uhr beginnen. Wir planen, alle Redebeiträge und Diskussionen simultan in Deutsch, Englisch, Kurdisch (Kurmandschi) und Türkisch zu übersetzen.

 

Veranstaltet vom Network for an Alternative Quest: KURD-AKAD Netzwerk kurdischer AkademikerInnen • YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan • Kurdistan Report • Informationsstelle Kurdistan e.V. • Cenî – Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. • Internationale Initiative »Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan«

Unterstützt von: junge Welt, il manifesto (Italien), MRAP (Frankreich), Mouvement de la Paix (Frankreich), LAIKA Verlag, Gruppe BASTA

 

Anmeldungen bitte per E-Mail an networkaq@gmail.com Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter www.networkaq.net


Link:


Englisch – English

Challenging Capitalist Modernity – Alternative Concepts and the Kurdish Quest –

Invitation: http://networkaq.net/Program_English.pdf 
Program of the Conference: http://networkaq.net/Invitation.pdf

****   ****


Deutsch:

Die kapitalistische Moderne herausfordern – Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch –

Einladung: http://networkaq.net/Einladung.pdf

Programm der Konferenz: http://networkaq.net/Programm_deutsch.pdf


****   ****


Kurdisch – Kurmanci


Li dijî modernîteya kapîtalîst navdixwedan Têgehên alternatîf û doza kurd:


Bernameya konferansa: http://networkaq.net/Program_kurdi.pdf ve 

Vexwendname: http://networkaq.net/Vexwendname.pdf****   ****


Türkisch – Türçe: 

 


KAPİTALİST MODERNİTEYE KARŞI ALTERNATİF KONSEPTLER VE KÜRTLERİN ARAYIŞI


Davetiye: http://networkaq.net/Davetiye.pdf

Konferans Programı: http://networkaq.net/Program_Turkce.pdf

http://www.itusozluk.com/img.php/3f6db8084a8d6d55e71b852e80a169c817968/pkk

Freiheit für Kurdistan!

Freiheit für Öcalan!

Hoch die internationale Solidarität!

 

 


Happy birthday Genosse Mao 118

26. Dezember 2011

http://www.aref.de/kalenderblatt/2001/pics/mao-tse-tung.jpg

Heute hat der große chinesische Praktiker des Marxismus-Leninismus Genosse Mao Geburtstag.


Ein Licht in tiefer Dunkelheit

21. Dezember 2011

Lange vor dem Zerfall der Menschheit in Klassen, war für unsere Vorfahren in der ganzen nördlichen Hemisphäre, von den Kelten über die Germanen und Slaven bis hin zu den Völkern Nordamerikas, welche sich ihre klassenlosen Gesellschaften bis zu den skrupellosen, völkermordenden Aggressionen der europäischen Kolonialisten bewahrten, dieser kürzeste Tag des Jahres ein ganz besonderes Ereignis, an dem sie sich dem Wiedererstarken der Licht und Wärme spendenden Sonne entgegen sehnten.

Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten, und

an einem 21. Dezember wurde der Menschheit auch unser Genosse Stalin geboren.

Wie Sonne und Wasser unseren sonst wüsten und leeren Planeten in einen grünen und blühenden Garten verwandeln, so wandelten unser Genosse Stalin und die Arbeiter- und Bauernmacht ein von Ausbeutung und Unterdrückung gequältes Land in ein soziales Paradies. Ein Leuchtfeuer im Dunkeln des Imperialismus und Faschismus.

Seine Feinde führten ganze Weltkriege gegen ihn und sein Volk.

Korrupte Ärzte vergifteten ihn und ließen ihn elendig krepieren.

Lange trauten sich die Mörder und Frevler nicht an seine Leiche.

Drei Jahre brauchten die Agenten der Bonzen- und Faschistenregime um seinen Nachfolger Malenko zu stürzen.

38 Jahre dauerte es noch bis sein Lebenswerk vernichtet war.

Der Genosse Tschernjenko hätte es fast noch gerettet und dem peinlichen Zwist unter den sozialistischen Staaten beendet, wenn er nicht an einer Fischvergiftung gestorben worden wäre.

Wenn wir heute in dieser dunklen und kalten Zeit das kommunistische Manifest lesen: “Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten. Wo ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als kommunistisch verschrien worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kommunismus nicht zurückgeschleudert hätte?” Dann wissen wir, Genosse Stalin ist nicht tod.

Er wird immer unter uns weilen, als das größte Schreckgespenst der Bonzen und Faschisten.

Noch wenn der Zerfall der Menschheit in Klassen längst Geschichte sein wird, werden sich freie, selbstbestimmte Menschen dieser historischen Persönlichkeit erinnern.

Lasst uns heute also mutig vorranschreiten,

um sein Werk zu vollenden,

die Feinde der Menschheit zu zerschmettern

und die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen

endgültig zu beenden!


Happy Birthday Eugeńe Sue

10. Dezember 2011

Am 10. Dezember 1804 wurde der französische Freiheitskämpfer,

der mutige Kämpfer für die Interessen der Werktätigen,

Eugeńe Sue in Paris geboren.

Unser Genosse Friedrich Engels schrieb über ihn:

Bewegungen auf dem Kontinent

The New Moral World« Nr. 32 vom 3. Februar 1844

Der wohlbekannte Roman von Eugène Sue, die »Geheimnisse von Paris«, hat auf die öffentliche Meinung, ganz besonders in Deutschland, tiefen Eindruck gemacht; die eindringliche Art, in der dieses Buch das Elend und die Demoralisierung darstellt, die in großen Städten das Los der »unteren Stände« sind, mußte notwendig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Lage der Armen im allgemeinen lenken. Wie die »Allgemeine Zeitung«, die deutsche »Times«, schreibt, beginnen die Deutschen zu entdecken, daß sich im Stil der Romanschriftstellerei während der letzten zehn Jahre eine vollkommene Umwälzung vollzogen hat; daß an die Stelle von Königen und Fürsten, die früher die Helden solcher Erzählungen waren, jetzt die Armen getreten sind, die verachtete Klasse, deren gute und böse Schicksale, Freuden und Leiden zum Thema der Romanhandlung gemacht werden; sie kommen endlich dahinter, daß diese neue Klasse von Romanschriftstellern, wie zum Beispiel G. Sand, E. Sue und Boz |Pseudonym für Charles Dickens|, wirklich ein Zeichen der Zeit ist. Die guten Deutschen hatten immer gedacht, daß es Not und Elend nur in Paris und Lyon, in London und Manchester gäbe, und daß Deutschland völlig frei sei von derartigen Auswüchsen der Überzivilisation und des Übermaßes an Industrie. Jetzt aber beginnen sie zu sehen, daß auch sie ein beträchtliches Maß sozialer Leiden aufzuweisen haben; die Berliner Zeitungen gestehen, daß das »Voigtland« ihrer Stadt in dieser Hinsicht nicht hinter St. Giles oder sonstigen Wohnstätten der Parias der Zivilisation zurücksteht; sie gestehen, daß zwar Gewerkschaften und Streiks bisher in Deutschland unbekannt geblieben seien, aber Hilfe dennoch sehr notwendig wäre, um das Auftreten ähnlicher Erscheinungen bei ihren eigenen Landsleuten zu vermeiden, Dr. Mundt, Dozent an der Berliner Universität, hat eine Serie öffentlicher Vorlesungen über die verschiedenen Systeme der sozialen Neugestaltung begonnen; und wenn er auch nicht der Mann ist, sich über solche Dinge ein richtiges und unparteiisches Urteil zu bilden, so müssen diese Vorlesungen doch sehr förderlich sein. Man kann sich leicht vorstellen, wie günstig dieser Zeitpunkt für den Beginn einer ausgedehnteren sozialen Agitation in Deutschland ist, und welche Wirkung eine neue Zeitschrift haben wird, die für durchgreifende Sozialreform eintritt. Eine solche Zeitschrift ist in Paris unter dem Titel »Deutsch-Französische Jahrbücher« gegründet worden; ihre Herausgeber, Dr. Ruge und Dr. Marx, gehören ebenso wie die übrigen Mitarbeiter zu den »gelehrten Kommunisten« Deutschlands und werden unterstützt von den angesehensten sozialistischen Schriftstellern Frankreichs. Für die Herausgabe der Zeitschrift, die monatlich erscheinen und französische wie deutsche Artikel enthalten soll, hätte wahrhaftig kein günstigerer Zeitpunkt gewählt werden können, und ihr Erfolg darf als gewiß gelten, noch ehe die erste Nummer erscheint.

Karl Marx/ Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976. S. 479-498.

Hoch die internationale Solidarität!


Happy birthday Friedrich Engels 191

28. November 2011

Am 28. November 1820 wurde unser Genosse Friedrich Engels geboren.

Er ist nicht nur einer der bedeutensten deutschen Philosophen sondern auch Veteran der Märzrevolution.

FRIEDRICH ENGELS Zu seinem 191. Geburtstag (28.11.1820)

 

 


Jahrestag der französischen Revolution

14. Juli 2011

Der Jahrestag der französischen Revolution ist ein bedeutender Tag für alle politisch bewussten Werktätigen. Zwar hat die Bourgeoisie sich schnell mit den gestürzten Ausbeuterklassen arangiert um selber die Produktivkräfte missbrauchen zu können, doch zeigt uns die Konterrevolution von 1794, dass das Rad der Geschichte immer nur kurz angehalten oder gar zurück gedreht werden kann.

Gerade heute wo die Konterrevolution in den RGW Staaten immer offensichtlicher zu menschenverachtendem Lohn-, Demokratie- und Sozialabbau führt, bräuchten wir wieder einen Wohlfahrtsausschuss, der den Verbrechen der Reichen und Mächtigen konsequent ein Ende setzt.

Als Humanistin wünsche ich mir, dass unsere Unterdrücker zur Vernunft kommen und die Macht über die Produktionsmittel freiwillig in demokratische Verwaltung überantworten.

Doch fürchte ich, dass die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen erst ein Ende haben wird, wenn das Volk den Tyrannen ein Ende bereiten wird,

wie das französische Volk Louis Capet ein Ende bereitet hat,

wie das russische Volk Nikolai Romanov ein Ende bereitet hat

und wie tapfere deutsche Freiheitskämpfer Gestalten wie Schleyer und Rohwedder ein Ende bereitet haben.

Nieder mit der Konterrevolution!

Vorwärts, für die Wiedergeburt des sozialistischen Vaterlands und die Befreiung Westdeutschlands!

Her mit der sozialistischen Weltrepublik!



Happy birthday Kim Jong Il 69

16. Februar 2011

Kim Jong Il

schriftschriftschrift

Die fortschrittlichsten Werktätigen, die großherzigsten Humanisten und aufrechtesten Antiimperialisten auf der ganzen Welt gedenken heute des Geburtstages des bedeutensten lebenden Marxisten – Leninisten, dem geliebten Führers des koreanischen Volkes und des Weltproletariats, Genosse Kim Jong Il.

Wie jedes Jahr, erhält er Geburtstagsgrüße von den fähigsten und bedeutensten Funktionären der fortschrittlichsten Arbeiterparteien unserer Welt.

Es folgt der Geburtstagsgruß des Arbeitskreises für Juche-Ideologie in der KPD-Landesorganisation Niedersachsen:

schriftschriftschrift

Genossen KIM JONG IL

Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas

Vorsitzender des Verteidigungskomitees der DVRK und

Oberster Befehlshaber der Koreanischen Volksarmee

Pjöngjang, DVRK

Werter Genosse KIM JONG IL

Am 16.Februar 1942 wurden Sie, werter Genosse KIM JONG IL, im Feuer des Befreiungskampfes gegen den japanischen Imperialismus, in der geheimen Basis Paektusan geboren. Aus diesem Anlaß gratulieren die Mitglieder des Arbeitskreises für Juche-Ideologie in der KPD-Landesorganisation Niedersachsen Ihnen ganz herzlich zum Geburtstag. Wir wünschen Ihnen Glück,Gesundheit und viel Kraft, so daß unter Ihrer weisen Führung Partei, Armee und Volk in der DVRK weiterhin machtvoll den Sozialismus aufbauen können. Die Juche-Ideologie und die Songun-Politik der PdAK sind dabei unbesiegbare Waffen, mit denen das sozialistische Korea jedem Feind trotzt und damit die Überlegenheit des Sozialismus unter Beweis stellt.

Mit kommunistischem Gruß, verbunden mit den allerbesten Wünschen,

Jörg Lorenz

Vorsitzender der KPD-Landesorganisation Niedersachsen

Leiter des Arbeitskreises für Juche-Ideologie in der KPD-Landesorganisation Niedersachsen in Hannover.

Hoch die internationale Solidarität!

Vorwärts, zur sozialistischen Weltrepublik!

schriftschriftschrift


Happy birthday Genosse Stalin 131

21. Dezember 2010

Datei:Stalin 1902 Colour.jpg

Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres.

Ab heute wird wieder mehr Licht und Wärme unser Leben bereichern.

Am 21. Dezember 1879 wurde unser Genosse Stalin geboren.

Er hat mit taktischem Geschick

den Hitler – Chamberlain Pakt zerschlagen.

Die heldenhafte Rote Armee war unter seiner Führung

als erste in Berlin.

Er hat die ganze Welt vor dem Abgrund dunkelster Barbarei bewahrt.

Dafür gebürt ihm der ewige Dank der ganzen Menschheit.

Nieder mit der Konterrevolution!

Vorwärts, zur sozialistischen Weltrepublik!

Hoch die internationale Solidarität!


Happy birthday Friedrich Engels

28. November 2010

 

 

http://de.academic.ru/pictures/dewiki/69/Engels_painting2.jpg

Am 28. November 1820 wurde unser Genosse Friedrich Engels geboren.

 

Revolution Mai 1949
Revolution Mai 1849
Quelle: www.info-westpfalz.de

Friedrich Engels, Redakteur der „Neuen Rheinischen Zeitung“ in Köln und gebürtiger Wuppertaler hat sich an der Revolution in Wuppertal-Elberfeld im Mai 1849 beteiligt und über die Ereignisse dort in der „NRhZ“ berichtet. Während in Köln, Berlin, Frankfurt am Main und in vielen anderen Städten Deutschlands bereits 1848 die Revolution gegen die preußische Regierung in Berlin und für die Anerkennung der Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche in Frankfurt am Main ausbrach, blieb es im Bergischen relativ ruhig. Zwischenfälle wurden durch das schnelle Eingreifen des Militärs aus Düsseldorf verhindert. Die Aufstände der Arbeiter in Solingen im März 1848 hatten eher das Ziel der Verbesserung ihrer sozialen Lage, der Löhne und der Arbeitsverhältnisse.

FriedrichEngels1820_1895
Friedrich Engels – damals 29 Jahre alt
Quelle: cepa.newschool.edu

Ein Jahr später: Ende März 1849 bildeten sich in Elberfeld und Barmen die ersten politischen Versammlungen im „Politischen Klub“, „Konstitutionellen Verein“, als „Patriotischer Verbund“ oder „Treubund“. Aber die Revolution in Elberfeld begann erst am 29. April 1849 mit der Absicht zu verhindern, daß das preußische Militär Landwehrmänner rekrutiert und gegen die „deutschen Brüder in Baden und Rheinpfalz“ – zum Kampf gegen die Revolutionäre dort einsetzt. Auf der Landwehrversammlung am 03. Mai erklärten sich 153 Landwehrmänner deutlich gegen die Autorität der preußischen Regierung. Am 10. Mai bildeten sie einen Sicherheitsausschuß. Seit Beginn der Aufstände strömten täglich hunderte Freischärler in die Stadt. Mit einem Aufruf an die Bevölkerung konnten die inzwischen dreitausend Mann – „Helfer der Revolution“ – untergebracht und versorgt werden.

In der „Neuen Rheinischen Zeitung“ Nr. 300 vom 17. Mai 1849 schreibt Friedrich Engels dann dazu seinen Bericht: „Elberfeld. – Die „Neue Rheinische Zeitung“ war auf den Elberfelder Barrikaden vertreten. Am 10. Mai ging Friedrich Engels, Redakteur der „Neuen Rheinischen Zeitung“, von Köln nach Elberfeld und nahm von Solingen aus zwei Kisten Patronen mit, welche bei dem Sturm des Gräfrather Zeughauses durch die Solinger Arbeiter erbeutet worden waren. In Elberfeld angekommen, stattete er dem Sicherheitsausschuß Bericht ab über die Lage der Dinge in Köln, stellte sich dem Sicherheitsausschuß zur Verfügung und wurde von der Militärkommission sogleich mit der Leitung der Befestigungsarbeiten betraut. Am folgenden Tage wurde ihm die Artillerie ebenfalls zur Verfügung gestellt: “Vollmacht für Bürger F. Engels, die Kanonen nach seinem Gutdünken aufzustellen wie auch die dazu nötigen Handwerker zu requirieren, wovon die Kosten der Sicherheitsausschuß trägt. Elberfeld, 12. Mai 1849 – Für den Sicherheitsausschuß: (gez.) Pothmann, Hühnerbein, Troost”

Am 13. Mai war man sich im Sicherheitsausschuß immer noch nicht über die eigentlichen Ziele der Revolution einig. Die Mehrheit beschließt: Es geht um den Kampf für die Reichsverfassung der Paulskirchener Nationalversammlung und die Farben Schwarz-Rot-Gold als Zeichen für den revolutionären und revolutionierten Geist. Um eine weitere Verunsicherung der Bevölkerung und erneute Angriffe des Militärs zu vermeiden und das Handeln des Ausschusses zu legitimieren, schickte der Sicherheitsausschuß eine Delegation nach Frankfurt zur Nationalversammlung und eine nach Berlin zum Kriegsminister, um eine Amnestie der Landwehrmänner als ‘Verweigerer des preußischen Befehls’ zu erwirken. Beide Delegationen scheiterten. Dieses hatte u.a. zur Folge, daß Friedrich Engels am 14. Mai aus der Stadt verwiesen wurde, auch um den Eindruck zu vermeiden, die Elberfelder würden sich in irgendeiner Weise mit kommunistischen Gedanken identifizieren. Seine Anwesenheit in Elberfeld habe auch zum Scheitern der Delegation in Frankfurt am Main geführt. Am 19. Mai 1849 ist die Revolution in Elberfeld endgültig vorbei. Das Militär erstürmt die Stadt in wenigen Stunden und besetzt die öffentlichen Gebäude. Der gesamte Sicherheitsauschuß wird festgenommen.

Neue RheinischeZeitung
Neue Rheinische Zeitung vom 19. Juni 1848
Quelle: www.marxists.org

Und auch am 19. Mai 1849 wurde in der “Neuen Rheinischen Zeitung” dann über “Die standrechtliche Beseitigung der ‘Neuen Rheinischen Zeitung’” durch die Königliche Regierung, vertreten durch Herrn Moeller, an den Königlichen Polizeidirektor Herrn Geiger in Köln mit dem Hinweis berichtet: “… Dr. Karl Marx, das Gastrecht (!), welches er so schmählich verletzt, zu entziehen, … ihm aufzugeben, dieselben (die hiesigen Staaten) binnen 24 Stunden zu verlassen. Sollte er der an ihn ergehenden Aufforderung nicht freiwillig Genüge leisten, so ist derselbe zwangsweise über die Grenze zu bringen.” (PK)

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.nrhz.de/flyer/media/12387/FriedrichEngels1820_1895.jpg&imgrefurl=http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php%3Fid%3D12387&usg=__qFfkuR4GNc0zfqobzxp_dCTQXas=&h=440&w=342&sz=22&hl=de&start=7&zoom=1&um=1&itbs=1&tbnid=gyk0uZ30io2h6M:&tbnh=127&tbnw=99&prev=/images%3Fq%3Dfriedrich%2Bengels%26um%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26sa%3DX%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26channel%3Ds%26tbs%3Disch:1


PdAK Gründung

10. Oktober 2010

Am 10. Oktober 34 (1945wZ) wurde unter der weisen Leitung des großen Führers und ewigen Präsidenten der DVRK Genosse Kim Il Sung die Partei der Arbeit Koreas gegründet.

Vorwärts zum Kommunismus!

schriftschriftschrift


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.