Internationale Aktion für die Finanztransaktionssteuer

Heute

Griechenland,

morgen …?

Griechenland ist von der weltweiten Krise stark betroffen. Wie andere auch. Doch im Falle Griechenlands will die EU knallhartes Sparen sehen. Sie verlangt, dass die Beschäftigten für die Krise bezahlen. Wir wollen in Europa eine Politik für die Menschen, nicht für die Märkte! Dafür sind auch die Kolleginnen und Kollegen in Griechenland auf der Straße.

Hinweis: Internationale Aktion für die Finanztransaktionssteuer

Vor kurzem haben wir für die Petition an den Deutschen Bundestag geworben: Mehr als 66.000 Menschen haben unterschrieben. Jetzt ist eine weltweite Internetaktion, getragen von Nichtregierungsorganisationen, Attac, kirchlichen Organisationen und Gewerkschaften angelaufen.

Über www.steuergegenarmut.de kann man sich an der Aktion mit wenigen Mausclicks beteiligen und ein Video zur Finanztransaktionssteuer mit Heike Makatsch und Jan Joseph Liefers ansehen.

http://wipo.verdi.de

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2 Responses to Internationale Aktion für die Finanztransaktionssteuer

  1. blubba sagt:

    wenn ich grieche waere und dort was zu melden haette, wuerde ich der eu ihren scheiss euro in den ARSCH rammen,den drachmen wieder einfuehren, die waehrung kraeftig abwerten und die deutsche bank und alle die anderen auslaendischen banken koennten sich dann ihre schulden in die nasenloecher schieben.
    ich habe mir mal die muehe gemacht und recherchiert was der typische griechische arbeiter verdiehnt, das ist nicht die DICKE PATTE,der durchschnittlohn des einfachen arbeiters liegt bei 600/800 euro,nicht das grosse geld, wenn man beruecksichtigt,das das leben in griechenland teuer ist.also wo soll dieser arbeiter denn sparen?am essen?nach dem motto ein teller wassersuppe und ein stueck brot reicht um nicht zu verrecken oder wie?der euro ist ein teuro, wem hat der ueberhaupt genuetzt in der eu?den banken und noch ein paar hansele , sonst niemandem, auch nicht in deutschland.
    diese griechenlandhetze der medien geht mir auf den sack,da gibts noch mehr kandidaten,die auf den bankrott zusteuern, irland, porttugal, spanien, italien…und die zocker an der boerse wetten auch noch auf den bankrott der staaten.wie ekelhaft ist das denn, was fuer ein durchtiebenes, verkommenes pack tummelt sich an den boersen?

  2. Dagobert sagt:

    @ Blubba .Du bubberst wirklich nur )nimm mir den harten Ausdruck nicht übel) geistigen Dünnschiss!!

    So locker leicht und fluffig eden Drachmen wieder einführen-. Du scheinst nicht zu wisen oder zu begreifen was dieses für die EU und besonders für Deutschland bedeutet!

    Schaun wir uns einmal die Sache genauer an !

    Es geht um sehr viel, denn Griechenland steht bei ausländischen Banken mit rund 302 Milliarden US-Dollar in der Kreide. Die größten Gläubiger sind:

    – Frankreich: 75 Milliarden

    – Schweiz: 64 Milliarden

    – Deutschland: 43 Milliarden

    – Spanien : 24,4 Milliarden

    – USA: 16,4 Milliarden

    – Großbritannien: 12,3 Milliarden

    – Niederlande: 12,0 Milliarden

    – Portugal: 10,3 Milliarden

    Das ist jetzt nicht so die WelT. Aber !
    Besonders Spanien ist auf das Geld dringend angewiesen.
    Spinnen wir den Faden weiter!
    Spaniens Zahlungsausfall wäre für Deutschland eine Katastrophe: Von den 1,15 Billionen US-Dollar, die die Iberer im Ausland Schulden haben, entfällt der größte Anteil auf die Bundesrepublik: 240 Milliarden US-Dollar! Und auch die Portugiesen sind bei uns mit 47 Milliarden US-Dollar verschuldet. Irland, der nächste Wackelkandidat, schuldet uns noch 193 Milliarden US-Dollar.

    Sollten also diese Staatsbankrott-Kandidaten ihrem Schuldendienst nicht mehr nachkommen, wäre nicht nur die EU in Gefahr, auch Deutschland müsste über eine halbe Billion (523 Milliarden Dollar) in den Wind schreiben. Was das für die deutsche Wirtschaft und die deutschen Privathaushalte bedeuten würde, brauche ich wohl nicht auszuführen. Es wäre auf jeden Fall eine Katastrophe.

    Also bleiben nicht mehr viele Optionen offen!

    Keine Frage, die Griechen sind selbst schuld an ihrer katastrophalen Lage. Zudem hatten sie sich den Zugang zum Euro im Jahre 2004 durch gefälschte Zahlen quasi erschlichen, indem sie ihr offizielles Bruttosozialprodukt um stolze 25 Prozent erweiterten. Das gelang aber nur deshalb, weil sie Schwarzhandel und Prostitution zur Wirtschaftsleistung zählten. Danach lebte man sechs Jahre lang in Saus und Braus und kassierte dazu auch noch EU-Hilfsgelder. 

    Eine weitere Gefahr droht: Was, wenn die Griechen ohne Abstimmung mit der Europäischen Zentralbank plötzlich beginnen, Euros zu drucken Eine Antwort darauf gibt es derzeit nicht. 
    Gerd Höhler, der Griechenland-Korrespondent des Handelsblattes, wird noch deutlicher: »Athens unsolide Finanzpolitik wird zu einer immer größeren Belastung für die Europäische Währungsunion. Das wird früher oder später auch die Bonität der starken Euro-Staaten beeinträchtigen.

    Was also tun, um den Kollaps der Währungsunion zu verhindern und dennoch sein Gesicht zu wahren, sprich den EU-Vertrag nicht zu brechen?

    Hier könnten man etwas Tricksen: Möglich wäre es, die Regionalhilfen vorzuziehen, die Griechenland sowieso zustehen. Das sind immerhin 18 Milliarden Euro bis zum Jahr 2013. Das könnte die EU-Kommission allein entscheiden. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB). Sie dient der Finanzierung von Projekten in EU-Staaten und kann Geld am Markt aufnehmen. Die EIB könnte nun die Kreditvergabe an Griechenland verstärken. Denkbar wäre auch ein EU-Gemeinschaftskredit, also eine gemeinsame Anleihe der Euro-Länder. Als Letztes könnten einzelne Euro-Länder griechische Anleihen am Markt aufkaufen, was nichts anderes bedeutet, als dass man Athen damit bilaterale Kredite gewähren würde.

    Und bevor ihr wieder auf den Trichter kommt das es im Sozialismus besser war- dann zeht euch an der an der eigenen Nase. Ein Grund für den Untergang war ja eure marode Industrie und Finanzlage!

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