Revange!

Ich hoffe natürlich auf ein Rückspiel!

Zum Fußballspiel Rat Hannover gegen Asphalt-Verkäufer kommen 100 begeistere Fans. Am Ende erkämpft sich die hochmotivierte „Lokomotive Asphalt“ ein beachtliches 5 : 8.


Ganz heiß und hochmotiviert fieberten die Kicker von der „Lokomotive Asphalt“ jenem Freitag den 13. August entgegen. Angst? Keine Spur! „Wir adoptieren jeden Freitag den 13. und machen sie zu unseren persönlichen Asphalt-Glückstagen!“, so Almut Maldfeld, Geschäftsführerin beim „Asphalt“, vor dem Spiel. Die Auswahl der Ratsherren, darunter unter anderem Oberbürgermeister Stephan Weil, trat ganz in Rot an, die „Asphalt“-Mannschaft in Blau. Anpfiff war um 17 Uhr und die Tribüne des Arminia Stadions gegenüber dem Kinderkrankenhaus auf der Bult füllte sich schon vor Anpfiff rapide. Nach nur 5 Minuten hatte die Ratsmannschaft, die „Grashoppers 10“, schon ihre erste Chance vergeben. In der ersten Halbzeit war keines der beiden Teams überlegen, Chancen gab es auf beiden Seiten zuhauf und genauso gerne wurden sie auch vergeben. In der Abwehr sorgte besonders Vertriebsleiter Helmut Jochens mit engagiertem und gekonntem Einsatz dafür, dass die Ratsherren verzweifelten und auch die Torhüter des „Asphalt“-Teams hielten das 0:0 fest.

Das erste Tor für die Ratsmannschaft schoss Mark Bindert von den Grünen und nach und nach kam der Ball so richtig ins Rollen. Der witzig-frische Stadionsprecher sah „exzellente Spielzüge“ und „Traumfußball“ auch in der zweiten Halbzeit. Hier zeigte das „Asphalt“-Team erste Schwächen und lag über Strecken mit 8:3 zurück. Die Mannschaft kämpfte sich aber zurück ins Spiel und besonders Verkäufer Heinz sorgte für eine grandiose Aufholjagd die letzte Viertelstunde der Partie. Somit kämpfte sich die „Asphalt“-Mannschaft auf ein 8:5 heran. Dies war auch der endgültige Endstand. Als Dank gab’s nach dem Schlusspfiff für beide Teams einen Pokal.

Am Ende zählt dennoch nicht das Ergebnis, sondern die Geste. Ein Zeichen zu setzen, auf jene Menschen Rücksicht zu nehmen, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat und die durch schwere Schicksalsschläge meist ganz unten angekommen sind. Wie hieß noch das bekannte Buch, das Gottfried Keller einst schrieb: „Kleider machen Leute“? Wie wahr. In Trikots sahen sie alle gleich aus –  Ratsherren oder „Asphalt“-Verkäufer. Die einen mehr vom Leben gebeutelt als die anderen. Fußball, als Spiel des Lebens – immer weiter kämpfen, nie aufgeben und immer wieder aufstehen. Die Standing-Ovations am Ende hatte sich die „Lokomotive-Asphalt“ hochverdient.

http://www.asphalt-magazin.de/de/43365-Veranstaltungen

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