Naziterror in Linden?

26. Februar 2011

 

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Heute Samstag 26. Februar 2011 gegen 16:00 Uhr hat sich in der Straßenbahnlienie 10 Richtung Aegi etwa in Höhe der Haltestelle Ungerstraße eine Frau mit einem Auffälligen Keltenkreuz direkt mir gegenüber gesetzt und kurze Zeit später angefangen mich massiv anzupöbeln.

Die Pöbelei selber beschränkte sich auf Sprüche wie „guck nicht so doof“ und recht persönliche Beleidigungen.

Ich will meine Bekanntheit nicht überbewerten, doch würde mich interessieren, ob diese Unperson einfach nur Bock hatte jemanden anzupöbeln oder ob die ein politisches Motiv hatte.

Kann mir vielleicht einer meiner Leser Hinweise auf deren Identität geben?

Sie ist geschätzt 170 cm groß, dick, vielleicht etwas dicker als ich, also über 100 kg, hat längere rote Haare, und schwarze Klamotten getragen. Das Keltenkreuz hatte rote Glitzersteine.

Haltestelle Steintor stieg sie aus.

 

 

 

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Der Wert der Arbeit – Der Säemann (Gewerkschaft BAU) sät – näher hingeschaut – Unkraut

20. Februar 2011

Gewerkschaften bilden sich in der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft zur Behauptung des Lohnes der Lohnsklaven und -sklavinnen und sind daher eine sehr nützliche und sehr wichtige Organisation  des Proletariats. Aber die Gewerkschaften haben zwei Bleigewichte, zwei Ketten der Lohnsklaverei an ihren Füßen: sie entwickeln sich in der Regel nicht über die Behauptung der Löhne hinaus zu einem Bewußtsein, daß nur die völlige Vernichtung des Bürgertums die Aufhebung der Lohnsklaverei durchsetzen kann und zweitens bildet sie aus ihren eigenen Eingeweiden, wenn der Kapitalismus als System der Ausbeutung der Werktätigen nicht in Frage gestellt wird, fortwährend eine Führungsspitze heraus, in der sich die asozialsten, korruptesten und opportunistischten Arbeiteraristokraten und Bürokraten konzentrieren, die direkt an der Unterdrückung der werktätigen Massen mitwirken.

In der Zeitschrift der Industrie Gewerkschaft Bauen Agrar Umwelt Nummer Zwei vom Februar 2011 tritt dies deutlich zu Tage: statt Aufklärung der Werktätigen Verdummung und reaktionäre Ideologie, die noch unter dem Niveau der bürgerlichen Aufklärung liegt. Anläßlich der Vorstellung eines Buches,  dessen Autoren Udo Achten und Werner Bachmeier sind: „Arbeitswelten – Einblicke in einen nichtöffentlichen Raum, Klartext Verlag Essen 2010“ wird unter der Überschrift „Näher hingeschaut“ vom „Wert der Arbeit“ gesprochen und von den Frauen und Männern, die den „Wert einer Gesellschaft“ !? ausmachen. Welchen Wert kann denn eine Ausbeutergesellschaft haben als den, zugrunde zu gehen ! Kritiklos kommt der Autor  Udo Achten zu Wort: „Es kommt uns darauf an, den gesellschaftlichen Wert der Arbeit hervorzuheben, ohne jedoch diesen oft (!?) mühseligen Bereich des menschlichen Lebens zu verherrlichen.“ 1. Hervorgehoben werden soll also etwas, was es im Grunde gar nicht gibt, denn der „Wert der Arbeit“ ist fürwahr eine Perle erster Güte ! Nun ist zwar die menschliche Arbeit der Maßstab des Werts aller Waren, sie selbst kann aber keinen Wert haben. Waren haben einen Wert, wie verhalten sich diese Warenwerte zur menschlichen Arbeit ? Ricardo, ein Ökonom aus England, der von 1772 bis 1823 lebte, ein durch und durch bürgerlicher Mann, hatte bereits erkannt, daß die Warenwerte bestimmt werden durch die in den Waren verkörperte gesellschaftlich notwendige allgemeine menschliche Arbeit, die wieder nach ihrer Zeitdauer gemessen wird.  „Die Arbeit ist das Maß aller Werte, sie selbst aber hat keinen Wert.“ 2.

Also Rückfall hinter die klassische bürgerliche Ökonomie, hinter Gedankengut des beginnenden neunzehnten Jahrhunderts, denn die dritte Edition von Ricardos „On the principle of political economy and taxation“ datiert aus dem Jahre 1821. Ich würde sagen, der Beitrag „Wert der Arbeit“ im Säemann hat keinen Wert, gesät wird – näher hingeschaut – Unkraut.

1.Cn, Wert der Arbeit, Der Grundstein Der Säemann, Nummer zwei, Februar 2011,14

2.Friedrich Engels, Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft, in: Marx Engels Werke Band V, Dietz Verlag Berlin 1972,211


Nazischmierereien in Wunstorf

17. Februar 2011

Pressemitteilung zu Nazischmierereien in Wunstorf

 

Soeben haben wir erfahren, dass Neonazis in Wunstorf  auf ihre Weise mit Farbschmierereien an die Zerstörung Dresdens erinnerten. Bei der Bombardierung Dresdens habe es sich um Völkermord gehandelt, behaupten die Nazis. Auf diese Weise soll – wie üblich – von der Verantwortung des NS-Regimes für die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges, vom Mord an den europäischen Juden und von weiteren Massenverbrechen abgelenkt werden. Deutsche sollen ausschließlich zu Opfern der Alliierten stilisiert werden. Dass ausgerechnet in Wunstorf versucht wird, mit der Erinnerung an Dresden, deutsche Verbrechen zu relativieren, demonstriert deutlich die Geschichtsvergessenheit und Demagogie der Neonazis. Denn aus Wunstorf kamen Bomberbesatzungen, die zuvor Guernica, Coventry und andere Städte in Schutt und Asche gebombt, die sich ohne Skrupel am Angriffskrieg gegen europäische Nachbarländer beteiligt hatten. Gerade in Wunstorf dürfte es schwierig sein, einen deutschen Opferkult zu inszenieren. Warum passiert es dennoch?

Unserer Meinung nach tragen sowohl die Stadt Wunstorf als auch das auf dem Fliegerhorst Wunstorf stationierte Lufttransportgeschwader der Bundeswehr Mitverantwortung für diese Geschichtsvergessenheit. Bereits in den 1980er Jahren wurden eine Städtepartnerschaft mit Guernica und die Umbenennung der Boelckestraße in Guernicastraße verhindert. In der JU 52-Halle und in den durch die Stadt gesponserten Chroniken zur Geschichte des Fliegerhorstes bleiben die verheerenden Einsätze der Wunstorfer Bombereinheiten während des Zweiten Weltkrieges bis heute unerwähnt. Wer jahrelang eine Geschichtspolitik betreibt, in der die Verbrechen der deutschen Luftwaffe vertuscht werden, sollte sich über das, was jetzt passiert ist, nicht zu wundern.

 

Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

www.ak-regionalgeschichte.de


Gedenken an den 5. Todestag von Slobodan Milošević

3. Februar 2011

Zum Gedenken an den 5. Todestag von

Slobodan Milošević

https://i2.wp.com/www.transatlantikblog.de/wp-content/uploads/2008/08/slobodan_milosevic.jpg

20. August 1941-11. März 2006

Natürliche Todesursache?

Unterlassene Hilfeleistung?

Heimtückischer Mord?

Sein Tod half den Anklägern aus der Klemme!

Unabhängige Aufklärung der Todesumstände!

Die Wahrheit muss ans Licht!

Freitag, 11. März 2011, Wien

11:0


Vereinigung für Internationale
Solidarität (VIS) e.V.
Sparkasse KölnBonn
Kto: 1929920104
BLZ: 370 501 98
Kennwort: Aufklärung 

Für Spender aus EU-Mitgliedsländern:
BIC (SWIFT): COLSDE33
IBAN: DE74 3705 0198 1929 9201 04

0 Protestübergabe im Büro der Vereinten Nationen

16:30 Kundgebung, Stephansplatz

Samstag, 12. März 2011, Wien

18:

Am 11. März 2011 jährt sich der Todestag von Slobodan Milosevic zum fünften Mal. Zur Klärung seiner Todesumstände wurde lediglich ein „interner Untersuchungsausschuss“ des Haager Tribunals (ICTY) eingesetzt, der im sogenannten „Parker-Report“ das ICTY entlastet und Präsident Milosevic die Schuld an seinem Tod zuschreibt. Slobodan Milosevic wurde nicht nur die adäquate medizinische Versorgung verwehrt, die er wiederholt beantragte, sondern auch die Ursache seines Todes wurde nicht transparent und unparteiisch untersucht. Die von der Witwe Mira Markovic und dem ICDSM angestrebte juristische Auseinandersetzung zur Aufklärung der Todesumstände wird durch Verzögerungen und Unzuständigkeiten erheblich behindert. Dazu dürfen wir angesichts des 5.Todestags nicht schweigen! Es gilt, die Verantwortlichen für den Tod von Präsident Milosevic endlich ausfindig zu machen! Wir fordern die Schließung des illegalen Tribunals und treten ein für die konsequente Verteidigung des Völkerrechts! In diesem Sinne rufen wir dazu auf, an einer internationalen Protestaktion in Wien teilzunehmen! Am Freitag, den 11. März 2011 wird zunächst am Vormittag der Vertretung der Vereinten Nationen in Wien eine Protestnote überreicht. Anschließend findet von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr auf dem Stephansplatz in der Wiener Innenstadt die Kundgebung „Serbien: NATO-Krieg und Siegerjustiz – das Völkerrecht verteidigen!“ statt. Internationale Redner werden auftreten. Christopher Black wird als Anwalt der Witwe vom Skandal um die Aufklärung der Todesstände von Slobodan Milosevic berichten. Über den Milosevic-Fall hinaus wird das verbrecherische Handeln der NATO-gesteuerten Tribunale dargelegt. Angehörige und Rechtsanwälte anderer vor dem ICTY Angeklagter sind eingeladen, einen Redebeitrag zu halten. Auch die desaströse politische und soziale Lage im von der EU und den USA dominierten Serbien nach Milosevic wird thematisiert werden. Am Samstag, den 12. März 2011 laden wir dann um voraussichtlich 18:00 zu einer Vortragsveranstaltung zum gleichen Themenkomplex ein.

Konto: VIS e.V, Sparkasse KölnBonn, Kto: 1929920104, BLZ: 370 501 98

BIC (SWIFT): COLSDE33 IBAN: DE74 3705 0198 1929 9201 04

www.free-slobo.de