Demo gegen Atombonzen

29. Mai 2011

Mitte Juni endet das drei-monatige Moratorium der Bundesregierung, am 6. Juni will das Bundeskabinett einen neuen Gesetzentwurf beschließen. Zu befürchten ist, dass trotz der Gefahren, die durch Fukushima wieder ins Bewußtsein gerückt wurden, zwar einige AKWs vom Netz gehen, der Großteil aber noch mindestens 10 Jahre weiterlaufen darf.
Es reicht ;  mit der Atomkraft muss endlich Schluss gemacht werden. Dafür müssen wir weiter Druck machen.
Deshalb waren wir am 28. Mai auf  bundesweit in 21 Städten auf der Straße!

 

Hier ein paar gelungene Photos:

 

AKWs abschalten!

Bonzen die Asse räumen!

Hass und Tod der Bourgeoisie!

 

 

 

 

 

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Raus aus der Kernenergie!

25. Mai 2011

Ein Atom braucht tausende, zehntausende, vielleicht hunderttausende oder millionen Jahre um sich aus noch kleineren elektronen, neutronen und sonstigen Teilen zusammenzusetzen. Wie dies genau funktioniert, verstehen die „Wissen“schaftler, die diese spalten selbst kaum ansatzweise. Doch trotzdem werden diese Atome, die kleine Universen in sich sind und wie der Name schon sagt unteilbar sein sollten, nicht nur zu Forschungszwecken, sondern gar massenweise vernichtet, damit sich die skrupellosesten Elemente, die der kapitalistische Verdrängungskampf in der spätkapitalistischen Ära übriggelassen hat weiter bereichern können und dabei über die Leichen ganzer Völker, vielleicht der ganzen Menschheit gehen.

Damit muss endlich Schluss sein!

Nach Fukushima kann es nur noch eine Richtung geben: Abschalten, und zwar sofort!

Derzeit sind 13 von 17 AKWs vom Netz und das Licht ist immer noch an. Die Kraftwerksbetreiber haben noch nicht einmal Kraftwerksblöcke aus ihrer sogenannten „Kaltreserve“ betriebsbereit gemacht. Wenn es also zu Problemen im Stromnetz kommen sollte, dann, weil sie es nicht verhindert haben.
Oder aber die Situation ist gar nicht so dramatisch und es gibt es noch Reserven, um die anderen vier AKWs abzuschalten!

Mitte Juni läuft das „Moratorium“ der Bundesregierung aus und es droht das Wiederanfahren der vorübergehend abgeschalteten acht AKWs. Die anderen neun Anlagen sollen nach dem Willen der Bundesregierung und der Betreiber ohnehin bis 2022 oder – wenn es mit der Energiewende nicht so richtig voran geht – auch länger laufen.

Noch viele weitere Jahre Atomrisiko? Nein – es reicht!
Alle AKWs abschalten – sofort und endgültig!

Dafür demonstrieren wir nächsten Samstag 28.Mai 2011 um 12h auf dem Opernplatz. Am gleichen Tag finden bundesweit Demos in 20 weiteren Städten statt.
Kommt alle – die Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Tun wir’s – jetzt die Chance nutzen!

Atomplenum Hannover & Bürgerinitiative Umweltschutz e.V. (BIU) Hannover

www.biu-hannover.de

www.atomplenum.de


AGENDA DER „ISRAELKRITIKER“

24. Mai 2011

Morgen findet eine interessante Veranstaltung der DIG in Hannover statt.

Auf dem Israeltag hat man leider nur wenig über Opposition in diesem Staat erfahren.

Dabei ist das Zionistenregime auch unter Juden nicht gerade unumstritten:

Am Mittwoch, 25. Mai 2011 um 19 Uhr, referiert

Alex Feuerherdt,

DIE AGENDA DER „ISRAELKRITIKER“ im Stadtteil- Zentrum Nordstadt. e.V.- Bürgerschule- Klaus-Müller-Kilian-Weg 2 (Schaufelder Straße)

 

Im Auftrag der Vereinten Nationen erarbeitet und veröffentlicht eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz des Juristen Richard Goldstone einen Bericht, der eine fast 600 Seiten dicke, vehemente Anklageschrift gegen Israel ist und sich zu großen Teilen auf Stellungnahmen antiisraelischer Nichtregierungsorganisationen (NGOs) stützt. Die populäre Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezichtigt den jüdischen Staat in einer umfangreichen Broschüre wahrheitswidrig, den Palästinensern das Wasser zu stehlen und sie dadurch an den Rand des Verdurstens zu bringen. Europäische Politiker und Friedensaktivisten setzen sich mit todessehnsüchtigen Islamisten buchstäblich in ein Boot, um die vermeintlich völkerrechtswidrige Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, und provozieren einen Einsatz des israelischen Militärs – doch der Deutsche Bundestag verurteilt in einer Resolution nicht etwa die gegen Israel gerichtete Gaza-Flotte, sondern den jüdischen Staat, und das auch noch ohne eine einzige Gegenstimme. Nahezu alle westlichen Politiker betrachten nicht die Hamas und die Fatah – deren unlängst geschlossenes Bündnis sowohl für den jüdischen Staat als auch für den Friedensprozess verheerende Folgen haben dürfte –, sondern die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als „Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten“ und sind hellauf empört, wenn ihnen die Frage gestellt wird, warum Juden in einem zukünftigen palästinensischen Staat eigentlich nicht leben dürfen sollen.

Wie kommt es, dass Israel – nicht zuletzt von NGOs, die sich die Verteidigung der Menschenrechte auf die Fahnen geschrieben haben – immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegen gebracht? Weshalb ist die so genannte Israelkritik vor allem hierzulande so ungeheuer populär, und was treibt sie an?

Zum Referenten: Alex Feuerherdt (Jahrgang 1969) ist freier Autor und lebt in Köln. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Nahost, unter anderem für die „Jüdische Allgemeine“, „Konkret“, den „Tagesspiegel“ und die „Jungle World“.

http://www.dig-hannover.de/index.php?option=com_content&view=article&id=19:vortrag-die-agenda-der-israelkritiker&catid=1:aktion&Itemid=2


Pfäfflin jetzt für Abschaffung des TSG

24. Mai 2011

Wie die Bürgerin Schicklang in ihrem Blog berichtet spricht sich der Psychiater Friedemann Pfäfflin,

der als forensischer Gutachter gern jeden perversen Killer raushaut, inzwischen für die Abschaffung des staatsterroristischen TSG der B“R“D aus.

Die vorgeblich „wissenschaftlichen“  Abhandlungen dieses skrupellosen Sadisten zum Thema Transsexualität sind nichts weiter als Anleitungen zur psychischen Vernichtung von Transen und somit zur Reduzierung einer Bevölkerungsgruppe durch drängen zu Substanzmissbrauch und Suizid.

Auf Mut23 heißt es:

Weil Homosexualität kein Grund mehr ist, nicht heiraten zu dürfen und das TSG nicht mehr verlange, dass ein Mann sich zur Frau „umoperieren“ lasse, um in der Rolle der Frau leben zu dürfen, plädiert nun Friedemann Pfäfflin für eine Abschaffung des Transsexuellengesetzes und die Möglichkeit, dass der Personenstand eines Menschen auf dem Standesamt geändert werden kann. So in etwa interpretiere ich den Text, der nun in der Zeitschrift Recht und Psychiatrie (2011, 29. Jahrgang, 2. Vierteljahr) von Friedemann Pfäfflin veröffentlicht wurde. Interessant. Denn genau betrachtet schliesst sich damit Pfäfflin nach einem halben Jahrzehnt, seit dem es die Seite mut23 gibt, vordergründig den Forderungen an, die ich hier bereits vor 5 Jahren gestellt hatte. Ob er nun das Handtuch geworden hat, und sich damit nun aus dem sinnlosen Streit zwischen den Parteien gender und genital verabschiedet hat? Da mag ich nicht daran glauben.

Hier ein Auszug:

„Um eine gleichgeschlechtliche Ehe einzugehen, braucht man keine medizinischen Gutachten. Wozu sollte man solche Gutachten und das aufwendige Verfahren des Transsexuellengesetzes  einschließlich der doppelten Begutachtung dann noch brauchen, wenn die Geschlechtsidentität der subjektiven Selbstbestimmung unterliegt? Es müsste dann doch genügen, dass sich ein Antragsteller beim Standesamt entsprechend erklärt, die Gebühren für die diversen Umschreibungen entrichtet und dann den gewünschten Personenstand erhält.“

und weiter:

„Neben der geschlechtsangleichenden Operation forderte das  Transsexuellengesetz als Voraussetzung für eine Personenstandsänderung die dauernde Fortpflanzungsunfähigkeit des Antragstellers,  ohne diese Forderung näher zu begründen. Dabei stand einerseits wohl der nachvollziehbare Gedanke Pate, für Kinder könnte es verwirrend sein, wenn sie als Eltern zwei Mütter oder zwei Väter hätten. Doch spielte im Hintergrund vermutlich noch die alte Degenerationslehre der Psychiatrie eine entscheidende  Rolle, die solche Menschen von der Fortpflanzung ausschließen wollte.“

Genau betrachtet existieren in der Natur vorkommende transsexuelle Menschen für Friedemann Pfäfflin damit aber immer noch nicht. Er ist immer noch nicht bereit anzuerkennen, dass eine transsexuelle Frau eine Frau ist, und kein „Mann, der sich zur Frau umoperieren lassen will“. Die Veröffentlichung ist dennoch spannend, da sie zeigt, dass die Sexologie, die seit den 60er-Jahren daran bestrebt ist, Transsexualität als widernatürlich zu verkaufen und sie als psychische Erfindung zu deklarieren (stichwort: „gefühltes Geschlecht“) oder als Drang in der „gegengeschlechtlichen Rolle“ (gender) leben zu wollen, darauf bedacht ist, sich einen noch „netteren“, transsexuellenfreundlicheren Anstrich zu verpassen, als zuvor.

Der Wettbewerb der zwei eindimensionalen Lager der gender-Gläubigen auf der einen und der genital-Gläubigen auf der anderen Seite ist damit wieder einen Schritt modernen geworden: Jetzt wird darüber gestritten, wer sich schneller und eleganter von der Bühne verabschiedet und wie lange dieser Abschied dauern wird. Was nicht vermutet werden darf ist, dass diese beiden Lager der verwirrten Ideologien von ihren Sichtweisen abrücken wird. Da wird es immer noch die einen geben, die von „Geschlechtsumwandlungen“ sprechen, und damit meinen, dass ein „Mann, der wie eine Frau fühlt“ sich zur „Frau umoperieren“ lässt (genital-only-Fraktion), und die anderen, die meinen Geschlecht sei nur ein „Konstrukt“ (gender-only-Fraktion) aber bis heute nicht erklären können, warum sie dann „Geschlecht“ einen so hohen Stellenwert in ihrem Leben einräumen (was letzlich eine ähnliche Eindimensionalität im Denken offenbart).

Letztlich aber wird es letztendlich völlig unwichtig sein, für wen oder was ein Sexologe einen transsexuellen Menschen hält, wenn er das Recht hat, als der Mensch anerkannt zu werden, der er ist. Sollen sie transsexuelle Frauen doch für „biologische Männer“ halten (die in der Frauenrolle leben wollen) und damit weiterhin mit verschlossenen, ideologisch verklärten Augen durch die Welt laufen, obwohl die Realität zu begreifen doch weitaus mehr hergeben würde … aber wen interessiert das dann noch? Eben. Denn wer ist, der ist.

Hier der Text:

Plädoyer für die Abschaffung des Transsexuellengesetzes, Friedemann Pfäfflin 2011

P.S. Übrigens lässt sich der Missbrauch von transsexuellen Menschen durch die deutsche Sexologie so einfach auch nicht wegwischen. Das interessiert dann schon noch, wann ihr, liebe Psychoanalytiker, bereit seid, euch bei euren Opfern zu entschuldigen. Das wäre dann doch noch ganz nett, oder nicht?

Eine Entschuldigung dieser furchtbaren Mediziner wäre vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung, würden aber viele Opfer wohl auch als Verhöhnung empfinden.

Was ist mit einer gesetzlichen Regelung, die schnelle und unbürokratische Hilfe bei Transsexualität gewährleistet?

Weitere Opfer zu verhindern ist doch wohl das mindeste.

Was ist mit einer strafrechtlichen Aufarbeitung dieser staatlich organisierten Körperverletzungen und Morde?

Was ist mit materiellen Entschädigungen für all das Leid, für entgangene Lebensperspektiven, usw. ?

Dieses Pack hat doch an seinen Opfern gut verdient.

Wohl jeder dieser von den zuständigen Gerichten auserwählten Gutachter und „Therapeuten“ hat Menschenleben auf dem Gewissen.


Ist DSK ein Opfer des Antisemitismus?

23. Mai 2011

Hinter der Affäre Dominique Straus Kahn kann nur eine antisemitische Verschwörung stecken, wie der französische  Journalist  Dieudonne vermutet.

Hauptverdächtig sind für Ihn nicht nur der iranische Geheimdienst sondern auch die rassistische Hasspredigerin Marine Le Pen.

Wie antisemitisch, weil „israelfeindlich“ die Front National Vorsitzende ist, darüber weiß sogar die gemäßigt zionistische Haaretz in Frankreich zu berichten:

http://www.haaretz.com/print-edition/news/french-far-right-leader-marine-le-pen-affirms-support-of-israel-1.353180
Der oberste Weltbänker Dominique Straus Kahn kandidiert bei der nächsten Präsidentenwahl für die Sozialisten.
So sieht eben ein typisches Arbeiterkind aus, dass es geschaft hat.

Golddinar

19. Mai 2011

Hier mal ein Video über einen weiteren Grund des Westens in Libyen die Freiheit des Kapitals zu „verteidigen“.

Obwohl Oberst Gaddafi trotz des heldenhaften Widerstandes des libyschen Volkes nicht der Gradmesser Nummer Eins für die Beliebtheit des menschenverachtenden Imperialismus in der Welt ist,

sollte dem heroischen Kampf des libyschen Volkes die Solidarität aller aufrechten Antiimperialisten und Demokraten gehören!

Hoch die internationale Solidarität!

Hass und Tod dem Imperialismus!


Israeltag in Hannover

16. Mai 2011

Zu Beginn des Israeltags in Hannover war es noch recht "übersichtlich". Später füllte sich der Platz fast vollständig. (Foto: Matthias Hinrichsen)

Mit prominenten Besuchern wie z.B. dem Wehrbeauftragten a.D. Reinhold Robbe, Bürgermeister Strauch, usw. fand gestern in Hannover der Israeltag 2011 statt.

Vor dem Eingang standen knapp zwei Stunden auch fünf Palästinenser mit drei Fahnen und Verteilten Flugblätter der palästinensischen Gemeinde Deutschland.

In diesem wurde die Unterdrückung des palästinensischen Volkes zu Recht kritisiert und auch auf solidarische Bürger dieses Regimes hingewiesen wie,

Militärangehörige, die den Dienst im Besetzten Palästina verweigern,

In Jerusalem und Bilín gegen neue Besetzungen demonstrieren,

Künstler, die nicht in Siedlungen im Westjordanland auftreten

oder anderweitig gegen Repressalien und Rassismus Widerstand leisten.

Etwas unglücklich war, dass den Besuchern der Veranstaltung gleich zu Anfang des Textes „undifferenzierte Solidarität“ vorgeworfen wurde.

Die Veranstalter fühlten sich von dieser Aktion tatsächlich derartig provoziert, dass sie die Polizei holten.

Die Beamten äußerten Zweifel an der Spontanität der Aktion und Erklärten das niedersächsische Versammlungsrecht. Diese akzeptierten sie jedoch unter der Auflage, dass sich die Palästinenser 10 Meter vom Eingang entfernten.

Ungeschickt wirkte auch, dass der sich zur Verfügung stellende Versammlungsleiter Raif Hussein den Beamten immer wieder unterbrach, als dieser die dem Berufsetos dieser Leute Entsprechende rechtliche Grundlage dieser wichtigen Entscheidung erklären wollte.

Von einem viel studierten Menschen, unter anderem auch  Sozialpsychologie, hätte ich da mehr diplomatisches Geschick erwartet.

Entgegen anderen Darstellungen, waren die Diskussionen am Eingang des FZH Lister Turm aber ausschließlich friedlicher und freundlicher Natur.

Eine kleine Gruppe, die sich nach eigenen Angaben "zufällig getroffen" hätten, wurde von der Polizei angewiesen, einen Abstand von zehn Metern zum Eingang zu halten. (Foto: Matthias Hinrichsen)

Von diesem Eingang sollten sich die „Gegendemonstranten“ 10 Meter entfernen,

„um die Besucher nicht zu Behindern“.