Israeltag in Hannover

Zu Beginn des Israeltags in Hannover war es noch recht "übersichtlich". Später füllte sich der Platz fast vollständig. (Foto: Matthias Hinrichsen)

Mit prominenten Besuchern wie z.B. dem Wehrbeauftragten a.D. Reinhold Robbe, Bürgermeister Strauch, usw. fand gestern in Hannover der Israeltag 2011 statt.

Vor dem Eingang standen knapp zwei Stunden auch fünf Palästinenser mit drei Fahnen und Verteilten Flugblätter der palästinensischen Gemeinde Deutschland.

In diesem wurde die Unterdrückung des palästinensischen Volkes zu Recht kritisiert und auch auf solidarische Bürger dieses Regimes hingewiesen wie,

Militärangehörige, die den Dienst im Besetzten Palästina verweigern,

In Jerusalem und Bilín gegen neue Besetzungen demonstrieren,

Künstler, die nicht in Siedlungen im Westjordanland auftreten

oder anderweitig gegen Repressalien und Rassismus Widerstand leisten.

Etwas unglücklich war, dass den Besuchern der Veranstaltung gleich zu Anfang des Textes „undifferenzierte Solidarität“ vorgeworfen wurde.

Die Veranstalter fühlten sich von dieser Aktion tatsächlich derartig provoziert, dass sie die Polizei holten.

Die Beamten äußerten Zweifel an der Spontanität der Aktion und Erklärten das niedersächsische Versammlungsrecht. Diese akzeptierten sie jedoch unter der Auflage, dass sich die Palästinenser 10 Meter vom Eingang entfernten.

Ungeschickt wirkte auch, dass der sich zur Verfügung stellende Versammlungsleiter Raif Hussein den Beamten immer wieder unterbrach, als dieser die dem Berufsetos dieser Leute Entsprechende rechtliche Grundlage dieser wichtigen Entscheidung erklären wollte.

Von einem viel studierten Menschen, unter anderem auch  Sozialpsychologie, hätte ich da mehr diplomatisches Geschick erwartet.

Entgegen anderen Darstellungen, waren die Diskussionen am Eingang des FZH Lister Turm aber ausschließlich friedlicher und freundlicher Natur.

Eine kleine Gruppe, die sich nach eigenen Angaben "zufällig getroffen" hätten, wurde von der Polizei angewiesen, einen Abstand von zehn Metern zum Eingang zu halten. (Foto: Matthias Hinrichsen)

Von diesem Eingang sollten sich die „Gegendemonstranten“ 10 Meter entfernen,

„um die Besucher nicht zu Behindern“.

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3 Responses to Israeltag in Hannover

  1. Nadja Norden sagt:

    Liebe Kampfgenossin Angela,

    Wie gemein, wie mies, die Zionisten und ihre Helferselfern doch sind!
    Zu diese Information paßt diese VIDEO zum Tag der Nakba, Katastrophe, der auch dieses Jahr, nicht nur von Palästinenser, sondern auch andere ehrliche aufrichtige Menschen, darunter antizionistische Juden, weltweit begangen wurde.

    In case you missed it:
    Israeli Apartheid and The Nakba :
    Please join the millions of decent people around the world who are crying out against Israxl’s ongoing persecution of the Palestinians. Send the link to this video to your elected representative and make sure he or she does something about it.
    http://www.informationclearinghouse.info/article25004.htm

    Ganz liebe Grüße,

    Nadja

  2. lorano sagt:

    Nakba Katastrophe? Mädel die konnten alle zum großen Teil noch gehen.
    Israel hätte gut daran getan dort ordentlich reizuschlagen.
    Wo sonst findet man noch das Terrorpack auf einen Haufen?
    Wie gemein und mies – hör doch auf zu Heulen du Tusse.Terroristen verdienen kein Mitleid und Tränen.

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