Traurige Wahlniederlage

Wahlergebnisse Region Hannover
Die Kommunalwahl gestern ist ziemlich dumm gelaufen. In Niedersachsen bleibt die CDU stärkste Kraft. In Hannover blieb Die Linke deutlich unter 5% und das BSG hat nur einen einzigen Stadtbezirksrat in Linden. Die ASH hat auch nur in Stöcken profitiert. Wenn“S“PD und Grüne über 50% sind, sind linke Kräfte in den Volksvertretungen eh nur eine Randerscheinung. Sicher werden die jetzt die ganzen kommunalen Einrichtungen verhökern, wie es die Sozis im Wahlkampf so eifrig dementiert haben.
Besonders peinlich für unsere schöne Heimatstadt ist das Ergebnis einer Partei, die sich ausgerechnet Die „Hannoveraner“ nennt und eigentlich nur eine Tarnorganisation der antiislamistischen Hetzpartei Die „Freiheit“ ist.
Die Chancen dieser  Xenophobie schürenden Organisationen um René Stadtkewitz, dessen Hassreden selbst einer berliner CDU, wo die ebenfalls extrem antiislamistische Vera Lengsfeld immer noch willkommen ist, zu viel waren; dem schwedischen Multimillionär Patrik Brinkmann, der niederländischen Ikone der sich für „Demokratiefähig“ haltenden Rechtsetremisten Geerd Wilders und ähnlichen Leuten;
wurden von allen demokratischen Kräften, auch vom BSG, nach dem klerikalfaschistischen Attentat in Oslo völlig unterschätzt.
Ihre „freiheitliche demokratische Grundhaltung“ versuchen diese Leute genau wie Breivig , auch gern mit ihrer „Solidarität“, Wilders spricht sogar von „liebe“ zum  Juden, sogar Rabbis folternden Zionistenregime zu beweisen.
Der Imperialistismus ist eben nichts weiter als parasitärer, verfaulender Kapitalismus und der Zionismus nur eine besondere Spielart davon.
Hier mal ein Kommentar des recht konservativen Juden
Reuven J. Cabelman,
leider mit sexistischer Hetze gegen
Homoehe, „Pornographie und Massenabtreibungen“.

Europas Rechte singt die „Hatikva“

Nun ist es sozusagen amtlich und offiziell, alle Spekulationen haben ein Ende und was wir in unserem Artikel „Wächst zusammen, was zusammen gehört“? vor einigen Wochen prophezeiten, hat sich sehr rasch realisiert: Europas Rechte steht (wieder einmal) stramm vor dem und zum Zionismus.
Alte Seilschaften erfinden sich neu, zeigen sich in der Öffentlichkeit und besuchen einander. Was nicht nur in der jüngeren Vergangenheit noch eher klammheimlich vonstatten ging, zeigt man mittlerweile unverblümt und offenherzig. Schließlich hat man doch die gleichen „Sorgen“: Juden sollen alle in einem Staat („Israel“) konzentriert und Muslime sowie Araber möglichst sowohl aus dem Zionistenstaat wie aus den kontinental-europäischen „christlichen Leitkultur-Ländern“ verschwinden.
Deutsche Blätter haben ausführlich über die Auftritte von europäischen Rechtspopulisten wie Geert Wilders (Niederlande), Filip Dewinter (Vlaams Belang, Belgien), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Kent Ekeroth (Schwedendemokraten) und dem noch CDU-Mann René Stadtkewitz aus Berlin berichtet. Die Welt titelte „Wilders empfiehlt Israel den Bau von mehr Siedlungen“ und die FAZ gibt uns einen ausführlichen Einblick in die Reiseaktivitäten der antisemitischen Neo-Zionisten.
Dass der moderne Rechtspopulismus seine Bündnispartner gerade auch bei den Zionisten sieht, ist nicht verwunderlich, schöpfen doch beide noch immer aus einer antiquiert-verklärten national-faschistischen Gedankenwelt des vorletzten Jahrhunderts, ohne auf die Probleme der sich verändernden Gesellschaften der Neuzeit adäquate Antworten bieten zu können.
Wenn der eine Österreicher und Burschenschaftler (Strache) dem anderen Burschenschaftler (Theodor Herzl) ausdrücklich seine „Sympathie“ entgegenbringt, zeigt dies nicht nur eine historische und inhaltliche Verbundenheit beider, sondern bestätigt auch heute noch Herzl’s programmatische These aus seinen Tagebüchern, wonach „Die Antisemiten unsere verlässlichsten Freunde werden“.
Europa und seine Nationalstaaten könnten durchaus einen Schuss mehr gesunden Patriotismus und Konservatismus gebrauchen, der sich jedoch gewiss nicht mit Parteien und Parteioberen umsetzen lässt, deren einzige „programmatische“ Grundlage die des Islamhasses ist und sich zudem an einer Ausrichtung orientiert, die die Interessen eines fremden Staates (in diesem Fall des zionistischen) höher einstuft als diejenigen des eigenen Landes. Eine „Israel-First“-Mentalität wie sie von Wilders, Strache und Co. zur Schau getragen wird, grenzt schon nicht mehr nur an den Verdacht des Landesverrats, verschärft innenpolitische Konflikte innerhalb der entsprechenden Länder, sondern wird vor allem auch auf dem Rücken des jüdischen Thora-Volkes in diesen Ländern ausgetragen, das kein Interesse daran hat, gegen einen Teil der Bevölkerung – in diesem Fall den muslimischen – ausgespielt und für rassistische Umtriebe missbraucht zu werden.
Das billige Geschwätz pro-zionistischer Regierungen, Parteien und Organisationen über eine vermeintlich „christlich-jüdische Leitkultur“, die es zu verteidigen gelte, soll das übrige dazu beitragen, dass Gesellschaften Europas im Innern zerrissen und gespalten werden. Und ausgerechnet für dieses abartige Unterfangen will man das Judentum missbrauchen? Welche Art „christlich-jüdischer“ Symbiose soll das bitteschön sein? Jene von Weißwürsten und Bierzeltgestank oder die von Homoehe, Pornographie und Massenabtreibungen etwa? Oder dachten die Erfinder dieser unappetitlichen Phrase etwa an die „wahre Nächstenliebe“ der Christenheit, die diese über alle Jahrhunderte den Juden Europas anhand christlicher Judenverfolgung und Judenmission entgegenbrachte? Oder will man etwa die antijüdische Urschrift schlechthin, das  sogenannte „Neue Testament“, ins Felde führen, um den Beleg der gemeinsamen „christlich-jüdischen Kultur“ zu erbringen?
„Wir alle sind Israel“, hat Geert Wilders lauthals verkündet. Wir antworten darauf klar und unmissverständlich: Nur das jüdische Volk der Thora ist Israel und nichts und niemand sonst. Die jüdische Religion, das Judentum, lässt sich nicht vor diesen Mistkarren einer rechtspopulistisch-antisemitisch-zionistischen Hetz- und Hasskampagne von Aggressoren und Kriegstreibern spannen. Die Menschen Europas haben etwas besseres verdient. Wer mit dem Zionismus ist, stellt sich zugleich gegen das jüdische Volk, gegen die Gemeinschaft Israels, und ist folglich ihr erklärter Feind.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101221_OTS0229

Bleibt stark, seid mutig;

die Arbeiterbewegung hat schon schlimmere Stürme überstanden!

 

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