Condolenzbotschaft der KPD an die Koreaner

25. Dezember 2011

An den

Obersten Führer

des Koreanischen Volkes und

Vizevorsitzenden der Zentralen Militärkommission

der Partei der Arbeit Koreas

Genossen Kim Jong Un

Pyongyang, DVRK

Werter Genosse Kim Jong Un!

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir die Nachricht vom Ableben des geliebten Führers

des koreanischen Volkes, Genossen Kim Jong IL , zur Kenntnis genommen. Ein großes Kämpferherz

hat aufgehört zu schlagen. Genosse Kim Jong IL hat mit der Weiterentwicklung der Juche-Ideologie und mit

der Songun-Theorie unvergängliche Bausteine auf politischem und philosophischem Gebiet zur Bereicherung

und Vervollkommnung der marxistischem Theorie  geschaffen. Unter der Losung „Durch unsere Nation selbst“

hat er den Wiedervereinigungsprozess der Koreanischen Nation vorangetrieben und den Frieden in Korea und

Asien bewahrt. Unter seiner weisen Führung war und ist die Demokratische Volksrepublik Korea ein leuchtender

Stern über Asien, der dem Imperialismus und seinen Vasallen machtvoll die Stirn bietet.

Ihnen, werter Genosse Kim Jong Un, Ihrer Familie, dem tapferen koreanischen Volk, allen Genossinnen und

Genossen in Partei, Staat und Armee wünschen wir in dieser schweren Zeit revolutionäre Kraft und Zuversicht.

In tiefer Trauer und revolutionärer Verbundenheit,

mit kommunistischem Gruß,

Joerg Lorenz

Vorsitzender der Landesorganisation Niedersachsen der Kommunistischen Partei Deutschlands und

Vorsitzender des Arbeitskreises für Juche-Ideologie in Hannover.

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Happy Birthday Jesus

24. Dezember 2011

Am dritten Tag des Wiedererstarkens unseres Licht und Wärme spendenden Gestirns gedenken die Anhänger der größten monotheistischen Religionen der Geburt Jesus, Friede seiner Seele, in Bethlehem.

Für viele christliche Konfessionen ist es gar ihr höchstes Fest. Für andere christliche Glaubensgemeinschaften ist sogar Ostern das bedeutenste Fest. Die Zeit in der dieser wunderbare Mensch, der Lahme zum gehen brachte und Blinde zum sehen, unter Mitwirkung des Klerus von den Schergen eines imperialistischen Regimes grausam gefoltert, gar ermordet wurde.

Christbaum - Weihnachtsbaum

Alle Christen aber Beten das dafür verwendete Folterinstrument an.

Schließlich starb ihr Erlöser am Kreuz ja für die Sünden seiner Glaubensgeschwister.

Ein solches „Gerechtigkeitsempfinden“ müssen wir als gute Demokraten natürlich respektieren.

Doch sollte es uns auch zu denken geben, dass von Konstantin dem Schirmherren des Konzils von Nizea über die Feudalherren und Absolutisten bis in heutige kapitalistische Unrechtsregime wie die B“R“D, sich die politisch Verantwortlichen in ihrem Amtseid fast alle auf eben dieses Bekenntnis berufen, welches Leid und Elend des Leibes predigt, zu „Gunsten“ der Seele.

Wird gerade Jesus, Frieden seiner Seele, nicht auch das Statement zugeschrieben; „du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst“?

Nutzt der Eifer der Völker für dieses Bekenntnis nicht immer wieder den gleichen Leuten, welche für gewöhnlich weniger enthaltsam leben?

Mussten nicht die Besten und Aufrechtesten unter den Christen, von Thomas Müntzer bis Oskar Arnulfo Romero immer wieder teuer dafür bezahlen, dass sie die höchsten Ideale ihres Vorbilds nicht nur predigten, sondern auch versuchten die Gesellschaft entsprechend zu ändern?

Starben auch sie alle für die Sünden ihrer Glaubensgeschwister oder doch nur für die Profitinteressen einer parasitären Herrenklasse?

Wem es in dieser spirituell geschwängerten Zeit gegeben ist zu beten,

der möge beten;

für eine gerechtere Gesellschaftsordnung

und für alle, die für ihren Kampf für eine bessere Welt unterdrückt und verfolgt werden

oder gar in den Kerkern heutiger imperialistischer Unrechtsregime vor sich hinvegetieren müssen.

Friede, Freiheit und Gerechtigkeit

für die Völker dieser Erde!


Happy Birthday Eugeńe Sue

10. Dezember 2011

Am 10. Dezember 1804 wurde der französische Freiheitskämpfer,

der mutige Kämpfer für die Interessen der Werktätigen,

Eugeńe Sue in Paris geboren.

Unser Genosse Friedrich Engels schrieb über ihn:

Bewegungen auf dem Kontinent

The New Moral World« Nr. 32 vom 3. Februar 1844

Der wohlbekannte Roman von Eugène Sue, die »Geheimnisse von Paris«, hat auf die öffentliche Meinung, ganz besonders in Deutschland, tiefen Eindruck gemacht; die eindringliche Art, in der dieses Buch das Elend und die Demoralisierung darstellt, die in großen Städten das Los der »unteren Stände« sind, mußte notwendig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Lage der Armen im allgemeinen lenken. Wie die »Allgemeine Zeitung«, die deutsche »Times«, schreibt, beginnen die Deutschen zu entdecken, daß sich im Stil der Romanschriftstellerei während der letzten zehn Jahre eine vollkommene Umwälzung vollzogen hat; daß an die Stelle von Königen und Fürsten, die früher die Helden solcher Erzählungen waren, jetzt die Armen getreten sind, die verachtete Klasse, deren gute und böse Schicksale, Freuden und Leiden zum Thema der Romanhandlung gemacht werden; sie kommen endlich dahinter, daß diese neue Klasse von Romanschriftstellern, wie zum Beispiel G. Sand, E. Sue und Boz |Pseudonym für Charles Dickens|, wirklich ein Zeichen der Zeit ist. Die guten Deutschen hatten immer gedacht, daß es Not und Elend nur in Paris und Lyon, in London und Manchester gäbe, und daß Deutschland völlig frei sei von derartigen Auswüchsen der Überzivilisation und des Übermaßes an Industrie. Jetzt aber beginnen sie zu sehen, daß auch sie ein beträchtliches Maß sozialer Leiden aufzuweisen haben; die Berliner Zeitungen gestehen, daß das »Voigtland« ihrer Stadt in dieser Hinsicht nicht hinter St. Giles oder sonstigen Wohnstätten der Parias der Zivilisation zurücksteht; sie gestehen, daß zwar Gewerkschaften und Streiks bisher in Deutschland unbekannt geblieben seien, aber Hilfe dennoch sehr notwendig wäre, um das Auftreten ähnlicher Erscheinungen bei ihren eigenen Landsleuten zu vermeiden, Dr. Mundt, Dozent an der Berliner Universität, hat eine Serie öffentlicher Vorlesungen über die verschiedenen Systeme der sozialen Neugestaltung begonnen; und wenn er auch nicht der Mann ist, sich über solche Dinge ein richtiges und unparteiisches Urteil zu bilden, so müssen diese Vorlesungen doch sehr förderlich sein. Man kann sich leicht vorstellen, wie günstig dieser Zeitpunkt für den Beginn einer ausgedehnteren sozialen Agitation in Deutschland ist, und welche Wirkung eine neue Zeitschrift haben wird, die für durchgreifende Sozialreform eintritt. Eine solche Zeitschrift ist in Paris unter dem Titel »Deutsch-Französische Jahrbücher« gegründet worden; ihre Herausgeber, Dr. Ruge und Dr. Marx, gehören ebenso wie die übrigen Mitarbeiter zu den »gelehrten Kommunisten« Deutschlands und werden unterstützt von den angesehensten sozialistischen Schriftstellern Frankreichs. Für die Herausgabe der Zeitschrift, die monatlich erscheinen und französische wie deutsche Artikel enthalten soll, hätte wahrhaftig kein günstigerer Zeitpunkt gewählt werden können, und ihr Erfolg darf als gewiß gelten, noch ehe die erste Nummer erscheint.

Karl Marx/ Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976. S. 479-498.

Hoch die internationale Solidarität!


Spiritualität und Klerus

9. Dezember 2011

In Domini Urda et Werdandi et Skulda

Am 9. Dezember beginnen die 12 bzw. 24 kürzesten Tage des Jahres. Die Menschen ziehen sich so weit es ihnen unter dem terrorisierenden Einfluss von Konsum und Kommerz heutzutage noch möglich ist in ihre Behausungen zurück, welche sie oft mit dem schmerzlich vermissten Grün, warmen freundlichem Licht und sonst allerlei Schönem geschmückt haben.

In diesen letzten 12 Tagen bis die Tage wieder länger werden, lassen die Seelen der Menschen bewusst oder unbewusst je einen Monat des vergehenden Jahres revue passieren, wenn sie nicht von den Übeln unserer Zeit, Alkohol, Drogen, Ausbeutung und Konsum all zu sehr betäubt sind.

Diese Geißeln unserer Zeit stammen alle aus dem selben Sumpf des Bösen. Als Kain seinen Bruder Abel erschlug, als Loki Heimdall die Lanze in die Hand drückte, als Adam Lilith ermordete, zu „Gunsten“ einer „schuldigen“, unterwürfigen Eva, war in den Herzen und Seelen der Täter die gleiche schreckliche Macht des Bösen am Werk, die der unseelige  Pharao Echnaton einst Aton nannte.

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Aton, Loki, Mammon, welche Namen dieser listigen, verschlagenen Kraft des absoluten Bösen die Völker auch immer gegeben haben, vergiftet die Köpfe, Herzen und Seelen der Menschen seit Jahrtausenden und manifestiert sich im Zerfall der Menschheit in Klassen.

Diese unbeschreibliche Macht alles Bösen und Schlechten erschien zunächst den besten, kreativsten und schöpferischsten Menschen.

Diese Stimme des Erniedrigers sprach zu den besten Handwerkern: „Dieses Werkzeug, welches Du gerade erfunden hast, habe ich Dir gegeben. Es soll Dir allein gehören! Du sollst Dir damit die Arbeitskraft der Dümmeren und Schwächeren aneignen und ihnen höchstens so viel übrig lassen, wie für den Erhalt ihrer Arbeitskraft unbedingt erforderlich ist“!

Aton, Loki, Mammon oder wie er auch immer heißen mag, erschien den Besten, Stärksten und Findigsten unter den Bauern und sprach: „Du holst am meisten aus diesem Land herraus. Deine Ausdauer und Deine Geschicklichkeit, mit der Du dieses Land bestellst, Deine Kraft, mit der Du es gegen allerlei Getier verteidigst, hast Du von mir! Du sollst über dieses Land herrschen!Du sollst den Leuten unter Dir nicht nur zeigen, wie sie Dein Land am besten bestellen und sich und Dich am besten ernähren und schützen, sondern Du sollst über dieses Land und „seine“ Menschen herrschen, sie ausbeuten und ihnen höchstens so viel lassen, wie für ihre Reproduktion unbedingt notwendig ist“!

Aton erschien dem unseeligen Pharao Echnaton und sprach: „Ich bin der Herr Dein Gott! Durch mich hast Du Deine Herrschaft erlangt und in diesem Deinen Land soll es keine Götter neben mir geben! Mit dieser „frohen“ Botschaft sollst Du Dir die Erde Untertan machen und alles, was nicht meinen Namen preist, sei mir ein Greul“!

Echnaton konnte durch den Packt mit dem Bösen keine Unsterblichkeit erlangen und auch das Reich Mizraym währte nicht ewig. Doch der Fluch des Echnaton, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen besteht bis heute fort. Reiche kamen und gingen und in allen litten die Armen.

Wenn wir heute in dieser in vielerlei hinsicht dunklen und kalten Zeit mit unseren Liebsten zusammen sitzen, auf die den persönlichen spirituellen Empfindungen entsprechende Jahresendzeitbeschmückung schauen und uns an der Herz und Seele wärmenden Flamme einer Kerze erfreuen, dann fangen doch fast alle an, nicht nur über das vergehende Jahr nachzudenken, sondern auch über unser Leben und das Geschick der ganzen Menschheit.

Ist nicht auch unser Leben wie ein Jahr, in dem wir Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter erleben?

Mit herrlichstem Sonnenschein und schlimmsten Unwettern?

Folgt nicht die ganze Menschheit dieser unumstößlichen Dialektik von Werden und Vergehen?

Folgt nicht jeder Erhebung der schöpferischen, werktätigen Klassen eine finstere, grausame Konterrevolution?

Sind nicht die weltumspannenden Banken und Konzerne eine Reinkarnation Mizrayms?

Wird in unserer Zeit nicht in den Monopolmedien der Bonzen und Faschisten tagtäglich auf infame Weise das Böse gepredigt? Profitieren nicht immer wieder die Gleichen, wenn die Völker für Profitinteressen aufeinander gehetzt werden?

Wenn wir heute die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft in der Glotze sehen, wie sie uns erklären;

warum noch mehr Lohn-, Demokratie- und Sozialabbau „notwendig“ sind,

warum der Euro keine Währung wie jede andere ist, die abgewertet wird, wenn die Bonzen mehr aus „ihren“ Lohnsklaven herrauspressen, als sie erwirtschaften konnten,

warum Griechenland, Irland und andere Länder von Mitgliedern zu Protektoraten der EU degradiert werden sollen,

warum die NATO Libyen zerstören „musste“ und wieso solche imperialistischen Räuberbanden schon wieder Kolonien und Protektorate brauchen?

Wenn wir all diese verlogenen, gierigen, kalten Subjekte tagtäglich auf so infame Weise das absolute Böse predigen hören, vernehmen wir dann nicht die Worte von Zombies?

Die untoten Gestalten, des Hofstaates eines vor Jahrtausenden verblichenen Pharaos, die mit ihm ein verfaulendes, parasitäres System aufrechterhalten?

Wem es vergönnt ist zu beten,

gerade in dieser spirituell geschwängerten Zeit,

der möge beten:

Dass die Menschen aller religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse den Mut und die Hoffnung nicht verlieren.

Mögen sie die Ursachen und Verantwortlichkeiten der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen erkennen,

und den Mut und die Kraft erlangen alles Böse und Schlechte restlos zu vernichten und eine bessere und gerechtere Gesellschaftsordnung zu errichten.

Brecht den Fluch des Echnaton!

Stürzt die Macht des Bösen!

Auf dass Liebe und Güte herrsche,

unter den Menschen dieser Erde!


Justizmord in den USA verhindert

8. Dezember 2011

 

Am Mittwoch den 7. Dezember 2011hat Philadelphias Bezirksstaatsanwalt Seth Williams bestätigt, was eigentlich schon lange bekannt ist: die Todesstrafe gegen den afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal ist verfassungswidrig. Nun verzichtet der Ankläger endgültig darauf, weiter auf eine Hinrichtung des seit 30 Jahren inhaftierten Menschenrechtsaktivisten zu drängen.

Bereits vier mal hatten US-Bundesgerichte festgestellt, dass das Todesurteil auf Rechtsbrüchen im ursprünglichen Verfahren von 1982 basiert. Zuletzt hat das der Oberste Gerichtshof der USA im Oktober 2011 klargestellt.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat jedoch bereits im Jahr 2000 festgestellt, dass das gesamte Verfahren „einen Bruch internationaler Mindeststandards für die Sicherung fairer Verfahren“ darstelle und deshalb ein neues Verfahren gefordert.

Das Todesurteil ist nun endgültig vom Tisch – ein großer Sieg für Abu-Jamal. Dennoch wird die Internationale Solidaritätsbewegung, unterstützt von zahlreichen Personen des öffentlichen Lebens und  verschiedenen Länder- und Kommunalparlamenten, nun erst recht die Freilassung des seit 3 Jahrzehnten inhaftierten Journalisten fordern.

In Philadelphias Constitution Center werden am kommenden Freitag aus Anlass des 30. Haftjahrestages von Abu-Jamal Sprecher und Sprecherinnen aus den gesamten USA die Stimme gegen die anhaltende Inhaftierung erheben. Lebenslänglich ohne Entlassung im Gefängnis ist keine Alternative.

Begleitet wird der Jahrestag von Protesten und Veranstaltungen in Mexiko, Kanada, Frankreich, Großbritanien, der Schweiz, Österreich und der Bundesrepublik: z.B. am Samstag um 16 Uhr vor der Nürnberger Lorenzkirche.

Die Verteidigung von Mumia Abu-Jamal ist im Frühjahr 2011 vom Legal Defense Fund des National Association for the Advancement of Colored People (NAACP-LDF) übernommen worden, die in dem Fall eines der wichtigsten Bürgerrechtsverfahren in den USA erachten.

Freiheit für alle politischen Gefangenen!


Faule Griechen ?

7. Dezember 2011

 

Die arbeitenden Menschen bei uns haben nicht über ihre Verhätnisse gelebt. Und die arbeitenden Menschen in Griechenland   natürlich auch nicht. Das Kapital lebt ständig über seine Verhältnisse. Seine Regierungen, ob in Griechenland oder in Deutschland, haben die Staatshaushalte, alle öffentlichen Haushalte, besonders die Haushalte der Kommunen, dem Verarmungsprozess preisgegeben, um mit gigantischen Krediten die Zinsgewinne der Banken zu bedienen. Parallel haben die gleichen Regierungen, ob in Griechenland oder in Deutschland, die Steuern für das  privaten Kapital gesenkt. In Griechenland ist klar, nicht das Volk hat die Krise verursacht, sondern die Banken und eine steinreiche kapitalistische Oberschicht.  Griechenland ist mit seinen Ressourcen durchaus ein reiches Land. Das internationale Monopolkapital, insbesondere nach Eingliederung Griechenlands in die EU, hat aber die Strukturen der nationalen Ökonomie zerstört, daher trifft dieses vergleichsweise kleine Land die ökonomische Krise besonders hart. Die internationalen Monopole, das einheimische Großkapital, hier insbesondere die griechischen Reeder, im Zusammenspiel mit EU-Kommission und den Regierungen der führenden EU-Mitgliedsstaaten sind die Verantwortlichen für die Krise. Sie haben die gesellschaftlichen Reichtümer nicht nur Griechenlands abkassiert. Sie haben sich verspekuliert. Sie müssen zur Verantwortung gezogen werden. Wir zahlen nicht für eure Krise! findet sich als Parole wie in allen von der kapitalistischen Krise betroffenen Länder auch bei griechischen Kundgebungen, Demonstrationen, Streiks und Betriebsbesetzungen.

 

Mit dem Angriff auf die fundamentalen Existenzrechte der arbeitenden Menschen, der Rentner/innen und der lernenden Jugend versuchen die Herren in den Chefetagen der Konzerne und Banken die drohenden Profitverluste zu verhindern. Mit Papadimos steht jetzt gleich ein Bankier, bis 2010 Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, an der Spitze der Regierung in Athen. Dieser Mann steht für die Durchsetzung der Interessen der Gläubiger-Banken und der von der deutschen Regierung dominierten EU-Politik. Mit der Einbeziehung der faschistischen LAOS auf die Regierungsbänke ist in Griechenland die vorletzte Schamgrenze überschritten. Die letzte kennen die Griechen aus leidvoller Vergangenheit nur zu gut. Bildzeitung, Focus und andere haben bereits – noch verdeckt – gedroht, „man“ könne auch anders. Der faschistische Putsch inspiriert von den Herren Kissinger und Co liegt 44 Jahre zurück. Die deutsche Besatzung, mit der Deutschen Bank als einer der großen Profiteure damals wie heute, liegt noch 25 weitere Jahre zurück Die Schuld gegenüber dem griechischen Volk ist bis heute nicht beglichen.

 

Empörung und Zorn haben sich in den vergangenen Monaten in einen gewaltigen Strom des Volkswiderstandes verwandelt, aktuell darauf konzentriert, die Zahlung der neuen Zusatzsteuern auf die kleinen Olivenhaine, auf die persönlich bewohnten Wohnungen und Häuschen sowie auf die Umsätze in den kleinen dörflichen und Stadtteil-Lebensmittelmärkten zu verweigern. Diese Steuern wurden über die Stromrechnung eingefordert und die Stromkappung bei Nichtzahlung angedroht. Kollektiv im Bündnis mit den Beschäftigten der Stromgesellschaft DEI, die an RWE verscherbelt werden soll, zeigen die Betroffenen den Regierenden die rote Karte. Der Teil des Volkes, der hinter Frau Merkel und Herrn Papadimos die wirklichen Verantwortlichen erkennt, steigt mit jeder weiteren Maßnahme, mit der das griechische Volk für die Krise zahlen soll. In der klassenbewussten Gewerkschaftsorganisation und der Kommunistischen Partei (KKE) finden zunehmend mehr Menschen die politische Kraft, mit denen dem ganzen Spuk ein Ende gemacht werden könnte. Der Aufruf zum politischen Umsturz beginnt, die Massen zu ergreifen. Ihr Widerstand, der ist auch unseren Widerstand gegen die Politik des Kapitals in unserem Land stärkt, verdient unsere ungeteilte Solidarität.

 

Logo der DKP

Keinen Euro, keinen Cent mehr für die Gauner und Supergauner des Finanzkapitals!

Enteignet die Banken und Konzerne!

 


Faschisten, Imperialisten und Krieg

5. Dezember 2011

Hier mal eine sehr interessante Vorlesung über den britischen Imperialismus, welcher heute auf Grund seines drohenden Machtverlustes wieder mehr und mehr mit dem amerikanischen Kolaboriert.

Ein Joint Ventures der von John Davison Rockefeller gegründeten Standard Öil war die DAPG, welche Hitlerdeutschland während des gesamten zweiten imperialistischen Weltkriegs mit Diesel und Benzin belieferte.

Auch der Austausch politischer Funktionäre funktionierte meist ohne größere Probleme.

Unity Mitford z.B., eine Verwante Winston Churchills, deren Schwester Diana mit Oswald Mosley verheiratet war, lebte von 1934 – 1940 in Deutschland, ehe sie offiziell über die Schweiz, von der aus man ja 1940 leicht England erreichen konnte, in ihre Heimat zurück kehrte.

Die DAPG heißt heute ESSO.

Hinter dem Faschismus steht das Kapital,

der Kampf um Befreiung ist international!