Светлана Иосифовна Аллилуева; * 28. Februar 1926 in Moskau; † 22. November 2011 in Richland Center, Wisconsin

Im Alter von 85 Jahren ist am 22. November 2011 Lana Peters, geborene Svetlana Iosiofovna Alliluevna, in den USA gestorben. Die Nachricht darüber war den Massenmedien willkommen, um die um ihre Person rankenden Schauermärchen gegen den Sozialismus unter Lenin und Stalin wieder zu beleben.

Svetlana flüchtete nach dem Verrat am Sozialismus 1956, der mit einer Hetze gegen Stalin verknüpft war, im Jahr 1967 aus der Sowjetunion. Die führenden Bürokraten dort hätten ihr, der Tochter des von ihnen verunglimpften Stalin, das Leben sicher zur Hölle gemacht. Bei der Flucht über Indien soll der CIA seine Hände im Spiel gehabt haben. Sie ließ sich dann im Westen für die antikommunistische Hetze missbrauchen und verdiente Millionen Dollar an ihren „Memoiren“, in denen sie sogar ihren eigenen Vater als „Monster“ bezeichnete. Sie wurde in den herrschenden Kreisen hoffiert und war in allen Klatschspalten willkommen. Als sie später vieles als übertrieben widerrufen wollte, galt sie plötzlich als verwirrt und krankhaft. Damit war sie aber auch als Augenzeugin der angeblichen Untaten Stalins nicht mehr so gut zu gebrauchen. Sie wurde zu einer ruhelosen unsteten Person erklärt, auf welcher der „Fluch Stalins“ gelastet habe.

Sie soll am Ende arm und vereinsamt in einem Altersheim im US-Bundesstaat Wisconsin gelebt haben, wo sie jetzt starb. Jetzt fehlt nur noch der entsprechende Spielfilm, der ihr Leben noch mal ausschlachtet, in der Flut antikommunistischer Machwerke.

Friede ihrer Seele!

Wider die Lügen über den Sozialismus!

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One Response to Светлана Иосифовна Аллилуева; * 28. Februar 1926 in Moskau; † 22. November 2011 in Richland Center, Wisconsin

  1. gsaturnos sagt:

    „…nach dem Verrat am Sozialismus 1956, der mit einer Hetze gegen Stalin verknüpft war…“

    Der Sozialismus wurde von Stalin verraten ! – Er hat schließlich die freiheitlichen Aspekte die von den Revolutionären erkämpft wurden wieder zunichte gemacht. Durch Lenin befreit, wurden die Schwulen unter Stalin wieder gejagt, verhaftet, und verurteilt ! – Wieviel Verzweiflung und Angst das bedeutet hat, auch für Schwule die nicht „erwischt“ wurden, kann sich wohl nur ein Schwuler vorstellen der dies durchgemacht hat. In der BRD erging es den Schwulen ja nicht besser zu dieser Zeit !

    Ein hoch auf Lenin !

    Hier also noch mal ein paar Links zum Thema:

    http://jungle-world.com/artikel/2010/05/40303.html

    […]Interessanterweise gab es nach der Oktoberrevolution eine kurze Periode, in der von den Bolschewiki d
    freie Liebe propagiert wurde. Homosexualität wurde legalisiert, Eheschließungen, Familiengründungen w
    kein Muss mehr. Die Menschen konnten ihre Sexualität ungezwungener ausleben[…] Stalin erließ im Jahr
    ein Gesetz, nach dem Homosexualität zu fünf Jahren Zwangsarbeit bestraft werden konnte.[…]

    ————————-

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetze_zur_Homosexualität

    In den Anfangsjahren der Sowjetunion war im Rahmen einer allgemeinen Reform der Sexualgesetze Homosexualität nicht mehr strafbar. Unter Stalin wurde 1934 die Strafbarkeit wieder eingeführt[7], und diese Einstellung galt für Jahrzehnte in fast allen kommunistischen Ländern.
    7. Vgl. zur Entwicklung in den Anfangsjahren der Sowjetunion:
    Reich,Wilhelm: Die sexuelle Revolution, Frankfurt 1971, S.211-214
    ———————–

    http://marx21.de/content/view/196/43/

    Im Jahr 1917 stürzten Arbeiter, Bauern und Soldaten die seit 450 Jahren despotisch herrschende Zaren-Monarchie
    und beendeten die russische Beteiligung am Ersten Weltkrieg. Sie gründeten im ganzen Land Räte („Sowjets“),
    verteilten das Land der Großgrundbesitzer unter den Bauern und nahmen die Fabriken und Betriebe unter ihre
    demokratische Kontrolle. In der Armee wählten die Soldaten nun ihre Offiziere.
    Eine neue Regierung, der „Rat der Volksbeauftragten“, wurde gebildet. Die Bolschwiki, die spätere
    Kommunistische Partei, hatte darin die Mehrheit. Lenin war ihr Vorsitzender.
    Diese Regierung ergriff zahlreiche Maßnahmen, die teilweise noch heute in vielen Ländern
    unerreicht sind – so zum Beispiel das Recht auf Abtreibung.
    Sie stärkte die Rechte der Frauen und der Homosexuellen sowie die
    aller nationalen und religiösen Minderheiten.[…]
    […]Aber nicht nur Arbeitnehmerrechte wurden in der Zeit des Stalinismus zurückgedrängt,
    auch viele andere Errungenschaften aus der Revolutionszeit nahm das Regime zurück.
    Viele Frauenrechte, wie etwa das auf Abtreibung, wurden wieder abgeschafft
    und Homosexualität unter Strafe gestellt.[…]
    ————————-

    Quelle : http://eeo.uni-klu.ac.at/index.php/Homosexualität
    Homosexualität (Auszüge)
    (Teilbeitrag Russland und Sowjetunion)
    […] Zwischen 1917 und 1933 gab es keinerlei Strafverfolgung für freiwilligen homosexuellen Verkehr
    zwischen Männern. Die Sowjetunion nahm damit zu dieser Zeit sogar eine Vorreiterrolle gegenüber
    Westeuropa ein.
    Russische Wissenschaftler plädierten auf internationalen Kongressen für eine Liberalisierung des Strafrechts.
    Sie forderten die homosexuelle als Teil der Befreiung von jeder Form der Unterdrückung.
    Ab den 30er Jahren aber wurden wieder traditionelle Familienbeziehungen und Geschlechterrollen propagiert.
    Paragraph 121 regelte die erneute Strafverfolgung männlicher Homosexualität. Lesbisch sein galt dagegen in
    einer Gesellschaft, die die Verweigerung von Mutterschaft nicht tolerierte, v. a. als geistige Störung.[…]
    Quelle : http://eeo.uni-klu.ac.at/index.php/Homosexualität
    Homosexualität (Auszüge)
    (Teilbeitrag Russland und Sowjetunion)

    …usw…usw…usw…….

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