Licht aus!

Eine beliebte Foltermethode ist der Schlafentzug, weil er eben kaum sichtbare Spuren hinterlässt. Wenn die Schließer von Beate Zschäpe tatsächlich einen Suizid verhindern wollen, warum bauen die dann nicht einfach eine Wärmebildkamera oder so in ihre Zelle ein?

Sind spektakuläre Selbstmorde in Gefängnissen heute zu auffällig? Der ganze NSU ist wohl so eine Art außer Kontrolle geratenes Freicorp. Äußerst entlarfend für dieses Bonzen- und Faschistenregime ist ja schon, dass die Naziterroristen nicht etwa unmittelbar nach einem rassistischen Mordanschlag sondern nach der Entweihung eines Bonzentempels gestellt wurden.

Doch was ist einer der eine Bank überfällt, gegen einen, der eine Bank gründet?

Oder gar gegen die ganzen Gauner und Supergauner des internationalen Finanzkapitals?

Jedenfalls sollte der B“R“D weder gestattet werden unbequeme Zeugen zu beseitigen, noch Schlafenzug oder ähnliche Foltermethoden gesellschaftsfähig zu machen.

Doch nicht nur der thüringer Verfassungsschutz und andere Spitzel- und Repressionsorgande der B“R“D sind Teil des faschistischen Terrors sondern auch der Mossad, das CIA und wahrscheinlich alle anderen Dienste und Agenturen der imperialistischen Hegemonialmächte.

Schon seit über 50. Jahren sind die imperialistischen und zionistischen Weltverbrecher an der Gründung rassistischer und faschistischer Organisationen auf der ganzen Welt beteiligt und versuchen auch durch „religiöse“ Verblendung   neue Kreuzzüge in die wichtigsten Erdölregionen zu unternehmen.

Der klerikalfaschistische Anschlag eines Angehörigen der „Fortschrittspartei“ zeigt wie gefährlich auch hier Gruppen wie „Die Freiheit“, „PRO“, REP, usw. sind. Der klerikale Faschismus ist dabei längst kein angelsächsisches Phänomen mehr, sondern etabliert sich auch immer stärker in Europa. Auch die NPD hat schon einen „Bundesarbeitskreis Christen in der NPD“ gegründet.

Bei Breivig selbst ließt sich das z.B. so:

Hitler hatte die notwendigen militärischen Fähigkeiten, um Jerusalem und die nahegelegenen Provinzen von der islamischen Besetzung zu befreien. Er hätte leicht eine Übereinkunft mit Großbritannien und Frankreich ausarbeiten können, um das alte jüdisch-christliche Land zu befreien mit dem Zweck, den Juden ihr angestammtes Land zurück zu geben. Großbritannien und Frankreich hätten vielleicht bei solch einer Kampagne mitgewirkt im Bemühen, die europäische Versöhnung zu unterstützen.

Breivig von einer Geheimgesellschaft in London rekrutiert?

Am 16. Februar 1979  meldete sich ein angeblich neunzehnjähriger James Guttmann  in Philadelphia bei der zuständigen Behörde und ersuchte um eine Genehmigung für eine Kundgebung der amerikanischen Nazipartei, bei der es um die Forderung nach „weißer Macht“ gehen sollte.

Guttmann kündigte auch gleich an, was man bei der Kundgebung tragen werde: „Naziuniformen, Ku-Klux-Klan-Utensilien, Flammenkreuze, Plakate mit Hakenkreuzen und solche mit dem Slogan „Hitler hatte recht! Vergast die Kommunisten und die Juden!“ Ein willkommener Anlass für die JDL („Jewish Defense League„) („Jüdische Verteidigungsliga“) – in Philadelphia, eine machtvolle Gegenkundgebung durchzuführen, an der sich diverse, mit der ADL in Verbindung stehende Gruppen beteiligten.

Doch erwies es sich bald, dass der Faschist, der um die Bewilligung für die Nazidemo ersucht hatte, selbst der Jewish Defense League angehörte und gar nicht Guttmann hieß, sondern Mordechai Levy!

Der Skandal flog auf, die JDL „distanzierte sich von Levy“, und die Schlagzeilen der Gazetten lauteten etwa „Jude ersuchte um Genehmigung für Nazidemo“ (Philadelphia Journal), „Ist der Nazidemoleiter wirklich ein Jude?“ (Philadelphia Bulletin), oder „Sind alle Nazis bescheuert?“ (so Bill Taylor in der Black & White Column).

Dies ist die erste ans Licht gekommene Episode über Mordechai Levys Karriere als ADL-Provokateur und späterer Mörder und Terrorist. Schon lange stand er nicht nur mit der JDL des Rebben Meir Kahane in Verbindung, sondern auch mit der ADL. In einer am 18. Juli 1984 abgegebenen schriftlichen Erklärung räumte Irwin Suall, Chef der ADL Dokumentationsabteilung und als solcher ein hochstehendes Mitglied der Organisation, ein, er habe Levy schon seit langer Zeit ab und zu getroffen oder mit ihm telefoniert.

Levy war kein Einzelfall. Laut der Zeitung Headlines and what’s behind them vom 5. April 1955 half die ADL bereits zu jener Zeit bei der Gründung einer neofaschistischen Partei, der National Renaissance Party (NRP) in den USA mit. Führer jener Partei war ein Robert Madole.  Wenn wir der eben zitierten Zeitung Glauben schenken dürfen, lockte die Partei wie folgt eine Schar von Anhängern an: NRP-Gründer Madole wurde via Vermittlung der ADL von einem jüdischen Zuhälter namens Mickey Jelke mit einer Nuttenriege versorgt, welche sich um die Parteianhänger kümmerte. Der sowjetische Agent Vladimir Stepanowski, den die ADL in die NRP eingeschleust hatte, meldete dies den ADL-Aktivisten Ben Epstein und Arnold Foster. Diese verbreiteten darauf die Schauermär, allein in New York zähle die ARP bereits zwischen 200 und 700 Mitglieder.

Auch später bediente sich die ADL immer wieder der Gestalt des Agent Provocateur, der Spannungen zwischen verschiedenen Rassen und Bevölkerungsgruppen in den USA schürt. Früher geheimgehaltene, doch nun freigegebene Akten beweisen, dass die ADL unter der Bezeichnung Cointelpro (Gegenspionage) an FBI-Operationen beteiligt war, durch die sowohl schwarze Bürgerrechtsgruppen als auch deren Widersacher unterwandert werden sollten.

Der Reporter Jack Nelson enthüllte in den Los Angeles Times vom 13. Februar 1970 folgenden Fall: 1968 finanzierte die ADL die beiden Ku-Klux-Klan-Mörder Alton Wayne Roberts und Raymond Roberts, damit sie einen Sprengstoffanschlag auf einen ADL-Funktionär durchführten. Die Polizei sollte dabei auf der Lauer liegen. Beim dabei entstehenden Schusswechsel wurde eine Ku-Klux-Klan Aktivistin tödlich getroffen.

Berichten wir weiter, was damals in den Los Angeles Times stand. 1964 hatte Alton Wayne Roberts zusammen mit sechs anderen KKK Faschisten drei Bürgerrechtler in Mississippi – zwei davon waren Juden – umgebracht. Sie wurden wegen Verbrechens gegen die föderalen Bürgerrechtsgesetze verurteilt. Die Gebrüder Roberts legten gegen das Urteil Berufung ein.

Laut Polizeiberichten trat im Juni 1968 ein Abgesandter von Adolph „Sam“ Botnick an sie heran, der noch immer als ADL-Vorsitzender in New Orleans fungiert, und bot ihnen 69000 Dollar an, wenn sie die Rolle der Agents provocateurs spielen und einen Bombenanschlag auf das Haus des ADL-Funktionärs Meyer Davidson in Meridan, Mississippi, inszenieren würden. Die Polizei werde in einem Hinterhalt liegen.

Ein nicht namentlich genannter FBI-Agent berichtete dem Reporter Jack Nelson, der FBI-Agent Frank Wattes und der Polizist Mike Scarborough hätten ein Abkommen zwischen dem FBI, der ADL und dem Klan ausgehandelt. Dieses lautete wie folgt: Die ADL sollte einem Mittelsmann 10000 Dollar und den Gebrüdern Roberts 69000 Dollar bezahlen, damit diese zwei weitere Klan-Mitglieder, Thomas A. Tarrants und Joe Danny Hawkins, in eine Falle lockten, der sie nicht mehr lebend entrinnen sollten.

„Am 10. Juni wurde die Abmachung getroffen, und am folgenden Tag sorgte Botnick dafür, dass 25000 Dollar in Zwanzigdollarscheinen von New Orleans nach Meridan geflogen wurden, wo das FBI die beiden Brüder am gleichen Tage treffen sollte“, schrieb Nelson in den Los Angeles Times. Am 20. Juni teilten die Gebrüder Roberts dem FBI mit, der Bombenanschlag werde wie geplant durchgeführt. Am 29. Juni gab Alton Wayne Roberts grünes Licht für das von der ADL finanzierte Drama. Die einzige Änderung bestand darin, dass Hawkins abgesprungen war und durch die Klan-Aktivistin Cathy Ainsworth ersetzt werden sollte.

In der Nacht vom 29. auf den 30. Juni, gleich nach Mitternacht, parkten Tarrant und Ainsworth ihren Wagen auf der Straße gegenüber Meyer Davidsons Haus. Ainsworth blieb im Auto sitzen, während Tarrants mit mehreren Dynamitladungen in der einen sowie einer Pistole in der anderen Hand auf das Haus zuging. Wer zuerst das Feuer eröffnet hat – die zehn FBI-Agenten und zwölf lokalen Polizisten oder Tarrants – ist noch ungeklärt. Ainsworth erhielt eine Kugel ins Rückgrat und starb auf der Stelle, während Tarrants von 70 Kugeln getroffen wurde, aber unerklärlicherweise überlebte.

Drei Tage später, am 2. Juli, zahlte die ADL den Gebrüdern Roberts laut einem Polizeibericht 10000 Dollar. Am 10. Juli folgte eine weitere Zahlung in gleicher Höhe. Und am 27. August „fuhren drei jüdische Geschäftsleute von Jackson nach Meridian und bezahlten den Gebrüdern Roberts als letzte Rate 17500 Dollar“, schrieben die Los Angeles Times.

Diese Zusammenarbeit zwischen ADL und FBI war es wohl, welche die Behörden dazu bewog, Vorsicht an den Tag zu legen, als Alton Wayne Roberts schliesslich sein endgültiges Urteil für seine Beteiligung am dreifachen Mord in Mississippi empfing. Am 17. März 1970 wurde er zu nur zehn Jahren, drei davon auf Bewährung, verurteilt. Die Gebrüder Roberts erhielten später den Status „staatlich geschützter Zeugen“ und dienen FBI wie ADL noch heute als Schnüffler.

Sam Botnick als einer der Hauptbeteiligten an dieser trüben Affäre ist weiterhin ADL-Vorsitzender in New Orleans, und sein damaliger unmittelbarer Untergebener, der Jude Richard Lobenthal, leitet heute die ADL in Detroit. Justin J. Finger, der die juristische Abteilung der ADL zu der Zeit leitete, als die Bürgerrechtsbewegung, aber auch der Ku-Klux-Klan ihre großen Zeiten erlebten, ist heutzutage stellvertretender nationaler Chef der ADL.

Nur gute zwei Monate vor dem inszenierten Schusswechsel in Meridian wurde Martin Luther King in Memphis über den Haufen geschossen. In diesem Zusammenhang ist es sehr aufschlussreich, dass Botnick eng mit dem inzwischen verstorbenen Chef der Abteilung fünf des FBI (Gegenspionage) in New Orleans, Guy Bannister, zusammengearbeitet hatte. Dieser Bannister hatte ein Netzwerk von Agents provocateurs aufgezogen, welche die Terrororganisation Minutemen infiltrierten. Einer gutunterrichteten Quelle innerhalb des US-Nachrichtenwesens zufolge hatten die Minutemen James Earl Ray geholfen, aus dem Gefängnis zu türmen, so dass er am 4. April als angeblicher Mörder Martin Luther Kings verhaftet werden konnte. Dies würde bedeuten, dass Ray bloß der Sündenbock war, während die wirklichen Mörder nie gefasst wurden!

Frühere heimliche FBI-Dokumente, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden (Dossier „Schwarze Panther/Rassenfragen“), deuten darauf hin, dass ADL und FBI auch gegen die Schwarzen Panther, zusammengearbeitet haben. Was uns hier zunächst interessiert, ist ein vom 22. Oktober 1968 stammender ADL-Bericht über die Schwarzen Panther, der aus der Feder eines Carl Gershman sowie eines Jerome Bakst stammt und in dem steht: „In naher Zukunft sind immer heftigere und gewaltsamere Zusammenstöße zwischen den Panthern und der Polizei zu erwarten.“

Dass dieser hochbrisante Rapport in den Archiven des FBI aufgefunden wurde, bekräftigt die Richtigkeit einer im folgenden zitierten Passage in einem Buch, das den Titel „Racial Matters“ („Rassenprobleme“) – trägt. In einem Kapitel mit der Überschrift „Der einzige gute Panther“ steht da: „Abteilung fünf versuchte, den Panthern zu schaden, indem sie Rabbi Meir Kahane sowie die terroristischen Methoden nicht abholde Jewish Defense League manipulierte, Informationen an die Universitätsverwaltungen und Stellen innerhalb der ADL durchsickern liess und mit Zeitungsskribenten zusammenarbeitete. Im Fall der JDL begnügte sich das FBI nicht damit, ‚Tatsachen an den Tag zu bringen‘, da Kahanes Gruppe nicht ‚zum Handeln motiviert werden konnte‘, falls die ‚Auskünfte über den Antisemitismus und andere Fragen nicht mit einem gewissen Maß an Ausschmückungen versehen würden'“.

Die ADL wirkt bis zum heutigen Tag an den sogenannten Cointelpro-Operationen mit. Gutunterrichtete Quellen im amerikanischen Nachrichtenwesen behaupten, immer wenn durchsickerte, in welchem Ausmaß das FBI sich dieser vom Kongress verurteilten „Gegenspionage“ widmete, habe das FBI alle Aktionen, bei denen Agents Provocateurs eingesetzt wurden, der ADL in die Schuhe geschoben. Ein gutes Beispiel dafür bietet der Fall James R. Rosenberg, alias Jimmy Mitchell, alias Jimmy Anderson.

Rosenberg ist ein vollamtlicher Agent in der Dokumentationsabteilung der ADL. Polizeiberichte bestätigen, dass Rosenberg die Ku-Klux-Klan-Gruppe in Trenton, New Jersey, im Auftrag der ADL infiltrierte und dazu veranlassen wollte, das Büro der Farbigenorganisation NAACP in Trenton in die Luft zu jagen. Man fand sogar die Quittung vor, welche die von der ADL an Rosenberg damals bezahlten Gelder nachwies.

1981 berichtete ein  JDL-Mitglied, die sich des Decknamens „Ricky“ bediente, einem Journalisten: „Ich traf Jimmy ungefähr im Jahre 1978 in Israel, als ich mich im Kfar-Saba-Kibbutz auf der Westbank aufhielt. Er gab immer damit an, dass er im Dienst der ADL den Klan unterwanderte… Jimmy war schwer valiumsüchtig. Er musste sogar zur Behandlung eingeliefert werden. Eigentlich wollte er in der israelischen Armee Dienst leisten, und es gelang ihm – er hat mir ein Photo geschickt. Aber er ist ein Bürohengst, ein Papierkrieger; im Kampf war kein Verlass auf ihn.“

Rosenberg kehrte 1979 nach Amerika zurück, wo er unter Irwin Suall weiter in der ADL-Dokumentationsabteilung tätig war. Man erteilte ihm den Auftrag, die paramiliärische Rechte zu infiltrieren, die eine wichtige Zielscheibe der ADL geworden war. Am 7. Dezember 1981 trat er unter einer neuen Identität in einem Fernsehdokumentarfilm in Minneapolis, Minnesota, auf, welche „Die Armeen der Rechten“ hiess. Es ging um eine Organisation namens „Christlich-patriotischer Schutzbund“. Von allen dort auftretenden Mitgliedern des Bundes klopfte er die rabiatesten antisemitischen Sprüche.

Wir erinnern uns an Mordechai Levy, den jungen Burschen, der 1979 unter dem Namen James Guttmann in Philadelphia um Genehmigung für eine Nazikundgebung ersuchte. Auch er war, genau wie Rosenberg, ein Agent provocateur, der nicht nur für die ADL, sondern auch für das FBI und andere polizeiliche Instanzen tätig war. Er trat unter allerlei Namen auf: James Frank, Mark Levine, Mark Levy und Morty. Zwei seiner FBI-Kontrolleure hiessen Joseph Valiquette und Paul Locke.

Beide waren bei der Filiale in New York tätig. Diese hatte, wie aus früheren Geheimdokumenten nach ihrer Veröffentlichung hervorging, mindestens seit den sechziger Jahren offizielle Verbindungen mit der ADL unterhalten. Nicht genug damit: Levy wird auch dringend verdächtigt, in einige der übelsten Terroranschläge verwickelt gewesen zu sein, die sich in den USA in den letzten Jahren abgespielt haben.

Am 7. September 1985 erlag Tscherim Soobzokov, Vorsteher einer muselmanischen Gemeinde in Paterson, New York, den Folgen eines am 15. August desselben Jahres gegen sein Heim verübten Bombenanschlags. Nur wenige Tage vor dem Attentat hatte sich Levy in Paterson aufgehalten und in einer Synagoge Angriffe gegen Soobzokov gerichtet. Das „Office of special investigations“, eine Judenorganisation, die nach  Naziverbrechern in den USA Ausschau hält, hatte erfolglos versucht, nachzuweisen, Soobzokov sei ein solcher Naziverbrecher.

Einige Tage nach dem Mordanschlag gab Levy in Paterson eine Pressekonferenz und fand lobende Worte für das Verbrechen. Eine Woche vor der Gewalttat hatte er Soobzokovs Anwalt, Michael Dennis, angerufen und wüste Morddrohungen gegen ihn ausgestossen, wobei er auch Soobzokov selbst ein baldige Dahinscheiden in Aussicht stellte.

Am 11. Oktober 1985 wurde Alex Odeh, Vorsitzender des Arabisch-Amerikanischen Antidiskriminierungskomitees, in Santa Anna, Kalifornien, durch eine Bombe getötet, die an der Tür seines Büros angebracht war. Am Vorabend war Odeh in zwei nationalen Fernsehsendungen interviewt worden. Zwölf Stunden danach war er ein toter Mann. Glaubhafte Quellen vermelden, Odeh habe zahlreiche Morddrohungen seitens Mordechai Levys und der JDL erhalten.

Obgleich FBI-Boss William Webster, von alters her ein Busenfreund der ADL, nicht umhin kam, zuzugeben, dass die „jüdische Unterwelt“ 1985 die aktivste US-Terrororganisation gewesen war, erfolgten weder im Fall Soobzokov noch im Fall Odeh irgendwelche Verhaftungen.

Das FBI sagte den Angehörigen Odehs ins Gesicht, es werde keine Festnahmen geben, weil die Mörder mit dem israelischen Sicherheitsdienst in Verbindung stünden. Sie erfuhren auch, dass gegen Levy keine Anklage erhoben würde, obwohl er vor dem Anschlag verdächtig aufgefallen war.

Am 10. August 1989 wurde Mordechai Levy aber dann von der New Yorker Polizei verhaftet, nachdem er auf das Dach seines sechsstöckigen Hauses in Greenwich Village gestiegen war und wild um sich geschossen hatte, wobei er einen unbeteiligten Passanten verwundete. Der Zwischenfall ereignete sich, nachdem Irv Rubin von der JDL versucht hatte, gegen Levy, der nun eine Konkurrenzorganisation namens Jewish Defense Organization leitete, wegen Verleumdung Strafanzeige zu erstatten. Der inzwischen dreissig Jahre alte Terrorist wurde des Mordversuchs, der Tätlichkeit ersten Grades sowie der fahrlässigen Gefährdung der Öffentlichkeit für schuldig befunden, jedoch schon bald wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die heutige Führung der ADL liegt weitgehend in den Händen von Personen, die langfristige Beziehungen zum organisierten Verbrechen unterhalten haben, besonders mit der internationalen Drogenmafia.

Zuoberst unter diesen korrupten ADL-Funktionären steht der Jude Kenneth Bialkin, ehemaliger Vorsitzender der ADL und heutiger Ehrenvorsitzender sowie Mitglied der Leitung der ADL-Stiftung. Während der siebziger Jahre arbeitete Bialkin beim Anwaltsbüro Wilkie Farr & Gallagher in New York. Er stand als Ränkeschmied hinter Robert Vesco, welcher die Firma Investors Overseas Service (IOS) um gut 60 Millionen Dollar betrog. Der Finanzriese Vesco, nun als Flüchtling vor der US-Justiz im kubanischen Havanna ansässig, hatte schon früh mit dem kolumbianischen Drogenzaren Carlos Lehder zusammengearbeitet und war diesem beim Aufbau der Transportwege für Kokain und Marihuana über die Bahamas-Inseln behilflich gewesen. Am 17. April 1989 wurde Robert Vesco in Jacksonville, Florida, wegen Verwicklung in eine kolumbianische Drogenschmuggelopera-tion vor den Kadi gezerrt.

Im Januar 1980 waren Wilkie Farr & Gallagher von einem Gericht in New York dazu verdonnert worden, den Opfern ihres Riesenbetrugs an der Firma IOS 35 Millionen Dollar Entschädigung zu zahlen. Man entdeckte damals, dass Bialkin auf allen Stufen an der Gaunerei beteiligt gewesen war. Aus Polizeikanälen verlautbart, IOS habe wohl Milliarden von Dollar an Drogengeldern erhalten, und der jüdische Gangsterkönig Meyer Lansky habe sein Gold dort angelegt.

Bialkin arbeitet seit kurzer Zeit für Skadden Arps, das grösste Anwaltbüro Amerikas. So wie Wilkie Farr & Gallagher die Pioniere des verwickelten Drogenwäschergeschäfts waren, das heute die Pulsader des internationalen Rauschgifthandels darstellt, spielte Skadden Arps eine Pionierrolle bei einem anderen trüben Geschäft, nämlich Scheinobligationen und darlehensfinanzierten Unternehmenskäufen, die darauf abzielen, Dollarmilliarden zweifelhaften Ursprungs mittels „hostile takeovers“ und „asset stripping“ genannten Operationen wieder in die USA zurückzubringen. Zu den berühmt-berüchtigtsten Kunden der Firma Skadden Arps gehören Michael Milken und Ivan Boesky, zwei jüdische Ganoven, die nicht zufällig zu den Sponsoren der ADL zählen.

Ein anderer ehemaliger ADL-Vorsitzender, Burton Joseph, spielte bei Robert Vescos Übernahme und Ausplünderung der Firma IOS eine Schlüsselrolle, indem er Kontakte zwischen Vesco und dessen Protégé, dem Finanzmann Meshulan Riklis von Rapid America Corp, anbahnte. Den Prozessakten zufolge kaufte Riklis als Vertreter Vescos einen kontrollierenden Aktienposten. Man brachte Riklis später in Verbindung mit Bialkin, Edgar Bronfman, Henry Kissinger und anderen Persönlichkeiten von der ADL. Es ging da um einen Skandal, bei dem in den von Israel okkupierten Gebieten sowie in den christlichen und islamischen Teilen Jerusalems große Grundstücke illegal gekauft wurden.

Während Bialkin bei Wilkie Farr & Gallagher angestellt war, fungierte diese Firma auch als juristische Vertreterin der ADL; sie vertrat ferner finanzstarke ADL-Gönner und mutmassliche Kriminelle wie den Bankier Edmond Safra.

Bialkin amtierte persönlich als Safras Verteidiger, und zwar bei einem Prozess, bei dem es um seinen Erwerb von American Express ging. Die Transaktion endete Jahre später in einem Fiasko. Sprecher von American Express beschuldigten Safra der Drogenwäscherei.

Am 3. Januar 1989 wurde Safra von der amerikanischen Zollbehörde sowie von den Vertretern der US-Drogenpolizei in Bern als Hauptfigur in einem internationalen Geldwäschergeschäft bezeichnet, an dem auch die Shakarchi Trading Company beteiligt war. Safras Republic National Bank in New York diente als Durchgangskonto für Drogengelder libanesischer, bulgarischer und kolumbianischer Banden.

Während diese „Transaktionen“ abliefen, sass Bialkin, damals Vorsitz-ender der ADL, auch in einer Kommission, welche den Auftrag hatte, die landesweit geltenden Gesetze der USA kritisch zu überprüfen. Der gleichen Kommission gehörte auch C. Boyden Gray an, Anwalt des damaligen Vizepräsidenten George Bush, der mit der „Special Situation Group“ und der „Crisis Pre-Planning Group“ zwei zur Koordination der von der Reagan-Bush-Regierung verfolgten Zentralamerikapolitik Organe leitete.

Die Briefkastenfirma Lake Ressources in Genf, deren sich zwei Spießgesellen Oliver Norths, General Secord und Albert Hakim, bedienten, unterstand von Beginn an dem Advokaten Willard Zucker. Der Jude Zucker hatte zusammen mit Bialkin bei Wilkie Farr & Gallagher gearbeitet. 1972 wurde er vom ADL-Vorsitzenden zum Chef der juristischen Abteilung der IOS ernannt und spielte damit eine wichtige Rolle bei der von Vesco durchgeführten Plünderung jener Firma.

Edmond Safra, einer der generösesten ADL-Sponsoren, und Willard Zucker besassen zusammen jenes Geschwader von Privatflugzeugen, deren sich der damalige Sicherheitsberater Robert McFarlane und Oberstleutnant Oliver North bei ihren illegalen Waffenverkaufsexpedi-tionen bedienten. Laut Angaben von Safra-Mitarbeitern schenkte dieser der ADL eine Million Dollar, nachdem er 1989 einen Zivilprozess gewonnen hatte.

Enger als jede andere Bank arbeitet die Sterling National Bank in New York mit dem ADL zusammen. Am 29. Januar 1982 reichten die italienischen Behörden eine Strafklage gegen die Sterling National Bank sowie andere US-Banken ein. Ihnen wurde vorgeworfen, einer italienischen Bank – der Banca Privata Italiana – 27 Millionen Dollar abgeluchst zu haben.

An der Spitze der Sterling National Bank stand – und steht – der Jude Theodore H. Silbert, auch er Ehrenvorsitzender der ADL und ehemaliger Chef der Organisation ADL Appeal, die für die ADL Geld zusammenbettelt. Aus US-Polizeikreisen verlautbart, die Bank sei seit ihrer anno 1929 erfolgten Gründung durch Meyer Lanskys Spiessgesellen Frank Erickson im Dienst der Mafia gestanden. Ihr Name wurde auch im Zusammenhang mit einer Steuerfluchtaffäre zu Beginn der achtziger Jahre genannt, in deren Mittelpunkt ein anderes Mitglied des Direktoriums stand, Arnold Burns, Vizejustizminister unter Reagan, ein Mann mit guten Verbindungen zur ADL.

Burns besass ein Anwaltsbüro, Burns & Summit, von dem es heisst, es habe seinen Kunden eine Anzahl steuerfreier Plazierungsobjekte in der karibischen Ölwelt angeboten, was dazu führte, dass Millionen von Dollars der US-Steuerbehörde entzogen wurden, indem man sie für „Forschung und Entwicklung“ in Israel verwendete bzw. zu verwenden vorgab.

Ein anderes hohes Tier in Reagans Team, Masvell Raab, Botschafter in Italien, saß lange Zeit ebenfalls im Vorstand der Sterling National Bank. Raab hatte früher mit Meyer Lansky in der International Airport Hotel Corporation zusammengearbeitet. Ein anderer Bankier, dem beste Beziehungen zur Mafia nachgesagt werden, ist Leonard Abess von der City National Bank in Miami. Er gehört der nationalen Kommission der ADL an, und in der letzthin von der ADL publizierten Schrift „Purpose and Programm“ wird er ebenfalls als „Ehrenvorsitzender“ bezeichnet. 1981 berief Abess Alberto Duque, einen Geldwäscher des Medelliner Drogenkartells, in den Vorstand seiner Bank. Dort sass er bis 1986; seither sitzt er wegen Geldwäscherei an einem weniger gemütlichen Ort.

1982 wurde Donald Beasly in den Vorstand der City National Bank geholt. Früher war er bei der Nugen Hand Bank tätig gewesen, von der man annimmt, sie wasche Geld aus dem südostasiatischen Heroinhandel sowie schwarzes Geld aus dem illegalen Waffenhandel, der von Theodore Schakley und anderen ehemaligen CIA-Grössen – sie figurierten später an prominenter Stelle im Contra-Skandal – betrieben wurde.

Eine Liste jener „Persönlichkeiten“, die der ADL in den letzten Jahrzehnten Geld gespendet und als Gegenleistung von ihr Auszeichnungen empfangen haben, würde sich wie ein Who is Who in Meyer Lanskys internationalem Verbrechersyndikat ausnehmen. Langjährige Spiessgesellen Meyer Lanskys wie Victor Posner, der Hollywoodadvokat Sidney Korchak und Moe Dallitz gehören allesamt zu den Wohltätern der ADL.

Auf regionaler Ebene finden wir dasselbe Muster vor. Phil Baskin, ein Advokat und Troubleshooter der Demokratischen Partei in Pittsburgh und zugleich führender ADL-Aktivist in Westpensylvania, musste als Aktionär seiner eigenen Firma zurücktreten, nachdem ruchbar geworden war, dass er bei einem Versuch mitgewirkt hatte, „Nicky“ Sands, einem Obergangster der New Yorker Gambinofamilie, einen grossen Bauauftrag zuzuschanzen.

Auch Paul Lipkin, Vorsitzender der regionalen ADL-Leitung in Virginia, ist der Erwähung wert. Lipkin waltete jahrzehntelang als Advokat des Juden Arthur „Bootsy“ Goldstein, des Pornokönigs von Norfolk. Goldstein wurde 85 mal verhaftet.

Die ADL hat nie das geringste Interesse daran gezeigt, sich dieser Verbrecher in ihren Reihen zu entledigen. Ganz im Gegenteil, sie verleiht Gangstern wie Dalitz Orden und schmäht all jene, die ihre Verbindungen mit dem organisierten Verbrechern anprangern, als „Antisemiten“.

Die Macht des internationalen Finanzkapitals wäre schnell gebrochen, wenn die Völker einfach aufhören würden die Lügen der Bonzen und Faschisten zu glauben und sich nicht mehr von ihnen gegeneinander aufhetzen ließen.

Weg mit allen imperialistischen Räuberbanden!

Hoch die internationale Solidarität!

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3 Responses to Licht aus!

  1. JDL Kahane sagt:

    Würde es die Jüdische Verteidigungsliga heute nicht in Deutschland geben, würde das alles hier ganz anders aussehen. Ich verstehe nicht diese negative Berichterstattung und die ganze Kritik an der JDL und Kahane. Ich hoffe der Kahanismus breitet sich noch unter deutschen Juden aus.

  2. Wer die Nakba verherrlicht und ein
    Großisrael propagiert,
    also eine neue Nakba fordert,
    befindet sich auf dem gleichen politisch moralischem Niveau wie die NSU oder andere Rassisten- und Faschistenbanden!
    Deshalb pilgern ja auch Leute wie Wilders, Strache und Stadtkewitz ins Zionistenregime.
    Würde es Leute wie Euch nicht geben, gäbe es viel weniger Zwist unter den Völkern, von dem eben nur die Herrenklasse profitiert.

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