Frühlingsäquinox 2012

21. März 2012

Heute ist Frühlingsäquinox.

Am Äquinox sind in beiden Hemisphären unseres Planeten Tag und Nacht gleich lang. Freyr und Gullinborsti kehren in den Norden zurück und bringen wieder alles zum grünen und zum blühen.

Während wir seelisch und geistig halbwegs gesunden Menschen uns an der erwachenden Natur erfreuen, strömen die immer noch mit dem Fluch des Echnaton  belasteten und von den Monopolmedien vergifteten Massen wieder in die Konsumtempel der Herrenklasse um den leibhaftigen Großkapitalisten ihr sauer Verdientes zu opfern.

Für viele christliche Glaubensgemeinschaften ist  Ostern  das höchstes Fest.

Ausgerechnet die Zeit in der dieser wunderbare Mensch, der Lahme zum gehen brachte und Blinde zum sehen, unter Mitwirkung des Klerus von den Schergen eines imperialistischen Regimes grausam gefoltert, gar ermordet wurde.

Alle Christen beten das dafür verwendete Folterinstrument an.

Schließlich starb ihr Erlöser am Kreuz ja für die Sünden seiner Glaubensgeschwister.

Ein solches “Gerechtigkeitsempfinden” müssen wir als gute Demokraten natürlich respektieren.

Doch sollte es uns auch zu denken geben, dass von Konstantin dem Schirmherren des Konzils von Nizea über die Feudalherren und Absolutisten bis in heutige kapitalistische Unrechtsregime wie die B”R”D, sich die politisch Verantwortlichen in ihrem Amtseid fast alle auf eben dieses Bekenntnis berufen, welches Leid und Elend des Leibes predigt, zu “Gunsten” der Seele.

Wird gerade Jesus, Frieden seiner Seele, nicht auch das Statement zugeschrieben; “Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst”?

Nutzt der Eifer der Völker für dieses Bekenntnis nicht immer wieder den gleichen Leuten, welche für gewöhnlich weniger enthaltsam leben?

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Mussten nicht die Besten und Aufrechtesten unter den Christen, von Thomas Müntzer bis Oskar Arnulfo Romero immer wieder teuer dafür bezahlen, dass sie die höchsten Ideale ihres Vorbilds nicht nur predigten, sondern auch versuchten die Gesellschaft entsprechend zu ändern?

Starben auch sie alle für die Sünden ihrer Glaubensgeschwister oder doch nur für die Profitinteressen einer parasitären Herrenklasse?

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Wie schon unser lieber Bruder Jesus, musste auch unser geliebter und hochverdienter Genosse Che Guevara mit seinem Leben für unsere Sünden büßen.

Ist es nicht für jeden klar denkenden Menschen ganz offenkundig, dass dem armen unschuldigen Jesus, Frieden und Seegen seiner Seele,  auf dem unseeligen Konzil von Nizea die Worte zugeschrieben wurden; „wenn Dich einer auf die linke Wange schlägt, halte ihm auch Deine rechte hin“?

Kann es eine größere Sünde geben, als den herrschenden Parasiten bereitwillig alles zu opfern,

ihnen gar die Besten unter uns auszuliefern,

anstatt dafür zu sorgen, dass diesen offensichtlichen Feinden der Menschheit endlich ein Ende bereitet wird;

wie das tapfere französische Volk Louis Carpet ein Ende bereitet hat,

wie das mutige russische Volk Nikolai Romanow ein Ende bereitet hat,

und wie unsere heldenhaften Stadtguerilleros Schleyer und Rohwedder ein Ende bereitet haben?

Versuchen gewisse Leute nicht genau deshalb bedeutende Gemeinsamkeiten historischer Helden zu veralbern?

Mehr Fragen als Antworten.

Als Kain seinen Bruder Abel erschlug, als Loki Heimdall die Lanze in die Hand drückte, als Adam Lilith ermordete, zu “Gunsten” einer “schuldigen”, unterwürfigen Eva, war in den Herzen und Seelen der Täter die gleiche schreckliche Macht des Bösen am Werk, die der unseelige  Pharao Echnaton einst Aton nannte.

Sun god Ra.svg

Aton, Loki, Mammon, welche Namen dieser listigen, verschlagenen Kraft des absoluten Bösen die Völker auch immer gegeben haben, vergiftet die Köpfe, Herzen und Seelen der Menschen seit Jahrtausenden und manifestiert sich im Zerfall der Menschheit in Klassen.

Diese unbeschreibliche Macht alles Bösen und Schlechten erschien zunächst den besten, kreativsten und schöpferischsten Menschen.

Diese Stimme des Erniedrigers sprach zu den besten Handwerkern: “Dieses Werkzeug, welches Du gerade erfunden hast, habe ich Dir gegeben. Es soll Dir allein gehören! Du sollst Dir damit die Arbeitskraft der Dümmeren und Schwächeren aneignen und ihnen höchstens so viel übrig lassen, wie für den Erhalt ihrer Arbeitskraft unbedingt erforderlich ist”!

Aton, Loki, Mammon oder wie er auch immer heißen mag, erschien den Besten, Stärksten und Findigsten unter den Bauern und sprach: “Du holst am meisten aus diesem Land herraus. Deine Ausdauer und Deine Geschicklichkeit, mit der Du dieses Land bestellst, Deine Kraft, mit der Du es gegen allerlei Getier verteidigst, hast Du von mir! Du sollst über dieses Land herrschen!Du sollst den Leuten unter Dir nicht nur zeigen, wie sie Dein Land am besten bestellen und sich und Dich am besten ernähren und schützen, sondern Du sollst über dieses Land und “seine” Menschen herrschen, sie ausbeuten und ihnen höchstens so viel lassen, wie für ihre Reproduktion unbedingt notwendig ist”!

Aton erschien dem unseeligen Pharao Echnaton und sprach: “Ich bin der Herr Dein Gott! Durch mich hast Du Deine Herrschaft erlangt und in diesem Deinen Land soll es keine Götter neben mir geben! Mit dieser “frohen” Botschaft sollst Du Dir die Erde Untertan machen und alles, was nicht meinen Namen preist, sei mir ein Greul”!

Echnaton konnte durch den Packt mit dem Bösen keine Unsterblichkeit erlangen und auch das Reich Mizraym währte nicht ewig. Doch der Fluch des Echnaton, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen besteht bis heute fort. Reiche kamen und gingen und in allen litten die

Armen.

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern einen herrlichen Frühling

und allen unterdrückten Klassen und Völkern ein baldiges Erwachen!

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