Wilde Jagd 2012

In Domini Urda et Werdandi et Skulda

Am 9. Dezember beginnen die 12 bzw. 24 kürzesten Tage des Jahres. Die Menschen ziehen sich so weit es ihnen unter dem terrorisierenden Einfluss von Konsum und Kommerz heutzutage noch möglich ist in ihre Behausungen zurück, welche sie oft mit dem schmerzlich vermissten Grün, warmen freundlichem Licht und sonst allerlei Schönem geschmückt haben.

In diesen letzten 12 Tagen bis die Tage wieder länger werden, lassen die Seelen der Menschen bewusst oder unbewusst je einen Monat des vergehenden Jahres revue passieren, wenn sie nicht von den Übeln unserer Zeit, Alkohol, Drogen, Ausbeutung und Konsum all zu sehr betäubt sind.

Diese Geißeln unserer Zeit stammen alle aus dem selben Sumpf des Bösen. Als Kain seinen Bruder Abel erschlug, als Loki Heimdall die Lanze in die Hand drückte, als Adam Lilith ermordete, zu “Gunsten” einer “schuldigen”, unterwürfigen Eva, war in den Herzen und Seelen der Täter die gleiche schreckliche Macht des Bösen am Werk, die der unseelige  Pharao Echnaton einst Aton nannte.

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Aton, Loki, Mammon, welche Namen dieser listigen, verschlagenen Kraft des absoluten Bösen die Völker auch immer gegeben haben, vergiftet die Köpfe, Herzen und Seelen der Menschen seit Jahrtausenden und manifestiert sich im Zerfall der Menschheit in Klassen.

Diese unbeschreibliche Macht alles Bösen und Schlechten erschien zunächst den besten, kreativsten und schöpferischsten Menschen.

Diese Stimme des Erniedrigers sprach zu den besten Handwerkern: “Dieses Werkzeug, welches Du gerade erfunden hast, habe ich Dir gegeben. Es soll Dir allein gehören! Du sollst Dir damit die Arbeitskraft der Dümmeren und Schwächeren aneignen und ihnen höchstens so viel übrig lassen, wie für den Erhalt ihrer Arbeitskraft unbedingt erforderlich ist”!

Aton, Loki, Mammon oder wie er auch immer heißen mag, erschien den Besten, Stärksten und Findigsten unter den Bauern und sprach: “Du holst am meisten aus diesem Land herraus. Deine Ausdauer und Deine Geschicklichkeit, mit der Du dieses Land bestellst, Deine Kraft, mit der Du es gegen allerlei Getier verteidigst, hast Du von mir! Du sollst über dieses Land herrschen!Du sollst den Leuten unter Dir nicht nur zeigen, wie sie Dein Land am besten bestellen und sich und Dich am besten ernähren und schützen, sondern Du sollst über dieses Land und “seine” Menschen herrschen, sie ausbeuten und ihnen höchstens so viel lassen, wie für ihre Reproduktion unbedingt notwendig ist”!

Aton erschien dem unseeligen Pharao Echnaton und sprach: “Ich bin der Herr Dein Gott! Durch mich hast Du Deine Herrschaft erlangt und in diesem Deinen Land soll es keine Götter neben mir geben! Mit dieser “frohen” Botschaft sollst Du Dir die Erde Untertan machen und alles, was nicht meinen Namen preist, sei mir ein Greul”!

Echnaton konnte durch den Packt mit dem Bösen keine Unsterblichkeit erlangen und auch das Reich Mizraym währte nicht ewig. Doch der Fluch des Echnaton, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen besteht bis heute fort. Reiche kamen und gingen und in allen litten die Armen.

Wenn wir heute in dieser in vielerlei hinsicht dunklen und kalten Zeit mit unseren Liebsten zusammen sitzen, auf die den persönlichen spirituellen Empfindungen entsprechende Jahresendzeitbeschmückung schauen und uns an der Herz und Seele wärmenden Flamme einer Kerze erfreuen, dann fangen doch fast alle an, nicht nur über das vergehende Jahr nachzudenken, sondern auch über unser Leben und das Geschick der ganzen Menschheit.

Ist nicht auch unser Leben wie ein Jahr, in dem wir Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter erleben?

Mit herrlichstem Sonnenschein und schlimmsten Unwettern?

Folgt nicht die ganze Menschheit dieser unumstößlichen Dialektik von Werden und Vergehen?

Folgt nicht jeder Erhebung der schöpferischen, werktätigen Klassen eine finstere, grausame Konterrevolution?

Sind nicht die weltumspannenden Banken und Konzerne eine Reinkarnation Mizrayms?

Wird in unserer Zeit nicht in den Monopolmedien der Bonzen und Faschisten tagtäglich auf infame Weise das Böse gepredigt? Profitieren nicht immer wieder die Gleichen, wenn die Völker für Profitinteressen aufeinander gehetzt werden?

Wenn wir heute die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft in der Glotze sehen, wie sie uns erklären;

warum noch mehr Lohn-, Demokratie- und Sozialabbau “notwendig” sind,

warum der Euro keine Währung wie jede andere ist, die abgewertet wird, wenn die Bonzen mehr aus “ihren” Lohnsklaven herrauspressen, als sie erwirtschaften konnten,

warum Griechenland, und andere Länder von Mitgliedern zu Protektoraten der EU degradiert werden sollen, was früher oder später sicher alle EU Länder zu Sklaven der Wall Street Mafia machen soll,

warum die imperialistisch zionistischen Weltverbrecher Länder wie Syrien und Palästina zerstören “müssen” und wieso  imperialistische Räuberbanden wie die NATO, die EU, usw. schon wieder Kolonien und Protektorate brauchen?

Wenn wir all diese verlogenen, gierigen, kalten Subjekte tagtäglich auf so infame Weise das absolute Böse predigen hören, vernehmen wir dann nicht die Worte von Zombies?

Die untoten Gestalten, des Hofstaates eines vor Jahrtausenden verblichenen Pharaos, die mit ihm ein verfaulendes, parasitäres System aufrechterhalten?

Wem es vergönnt ist zu beten,

gerade in dieser spirituell geschwängerten Zeit,

der möge beten:

Dass die Menschen aller religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse den Mut und die Hoffnung nicht verlieren.

Mögen sie die Ursachen und Verantwortlichkeiten der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen erkennen,

und den Mut und die Kraft erlangen alles Böse und Schlechte restlos zu vernichten und eine bessere und gerechtere Gesellschaftsordnung zu errichten.

Brecht den Fluch des Echnaton!

Stürzt die Macht des Bösen!

Auf dass Liebe und Güte herrsche,

unter den Menschen dieser Erde!

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