Nazis raus aus Essel!

10. November 2009

1. Sonntagsspaziergang zum Soldatenfriedhof Essel – „Keine Nazi-Heldenfeiern – Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!“15.11.09

 

weitere Informationen zum Soldatenfriedhof Essel

Vor den Toren Hannovers bei Schwarmstedt, bei der Raststätte Allertal von der A7 abfahren und 3 km in Richtung Walsrode fahren

1. Sonntagsspaziergang zum Soldatenfriedhof Essel

Sonntag 15.11.09   ab 13.30 Uhr  in Hademstorf, Gasthaus „Herzog von Celle“ / Bahnhof

Hademstorf ist per Zug von Hannover (über Bennemühlen)  und Soltau zu erreichen.
Bitte warm anziehen, um bis etwa 17 Uhr durchzuhalten.

Keine Nazi-Heldenfeiern – Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg

Der Soldatenfriedhof Essel war jahrzehntelang am Volkstrauertag internationaler Kundgebungsort etlicher Militaristen- und Faschistenorganisationen unter der Führung der HIAG (Hilfsorganisation auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehem. Waffen-SS), denn Mitglieder der Waffen-SS sind hier u.a. begraben. Seit den großen Bündnis-Demonstrationen 1984 und 1985 war mit dem rechten Spuk erstmal Schluß.  2007 und 2008 tauchten kurz vor Einbruch der Dunkelheit plötzlich Neonazi-Kameradschaften auf, um ihre Helden zu ehren. 2007 unterband die Polizei die Heldenfeier weitgehend. 2008 durften die Kameraden immer nur zu Dritt auf den Friedhof. Der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende Matthias Behrens legte mit seinen „Snevern-Jungs“ ein Gesteck mit Schleifenaufdruck „In stolzer Trauer“ ab und die “Düütschen Deerns“ legten noch mal dassselbe hin.  An der Landstraße ließ Dennis Bührig von der „Kameradschaft 73 Celle“ das „Treuelied“ der SS absingen, pries die verbrecherische Waffen-SS als Vorbild und verkündete „Ihr Opfer unser Auftrag“.

Bereits seit mehreren Jahren halten deren Vorbilder von der HIAG Waffen-SS ihre Heldenfeiern einen Sonntag später ab. 2008 hatten sich die alten Waffen-SS-ler etliche durchschnittlich gekleidete Jugendliche und alte Sympathisanten mitgebracht. Drei Burschenschaftler sicherten die Pforte zum Friedhof wie Wachsoldaten.

 

Auch am 15.11. und 22.11.2009 sind solche faschistischen Heldenverehrer zu erwarten. Es ist an der Zeit dem braunen Treiben etwas entgegen zu setzen.

Kommt zum „1. Sonntagsspaziergang“. Der Soldatenfriedhof Essel darf nicht wieder Nazi-Wallfahrtsort werden.

 

Erstaufrufer: Bündnis gegen Rechts SFA, Antifaschistische Initiative SFA, DGB-Chor Hannover, DGB-Region Nordost-Niedersachsen, Lindener SchülerInnen gegen Nazis

 

ViSdP: H-D Charly Braun, DGB, Bahnhofstr. 17, 29614 Soltau


Das Trauma der Bourgeoisie

9. November 2009

Am 9. November 1918 genau 70 Jahre nach dem die aristokratischen Unterdrücker Robert Blum feige ermordet hatten, hatte das deutsche Volk die Schnauze voll von seinen Unterdrückern und ihrem imperialistischen Gemetzel. Es wollte eine neue gerechtere Gesellschaftsordnung aufbauen. Dem Aufbau einer Räterepublik konnte die Reaktion nur noch entgegentreten indem sie die Arbeiterverräter aus der S?PD eine bürgerliche Republik ausrufen ließ. Von diesem Schrecken haben sich die Bonzen und Faschisten bis heute nicht erholt. Immer wieder wird der 9. November zum Tag dunkelster Reaktion.

So marschierten Hitler und Ludendorf am 9. November 1923 auf die Feldherrenhalle in München und wollten die Macht in Bayern und im Reich an sich reizen. Nach dem die Bonzen den Nazis 10 Jahre später die Macht übergeben, wurde der 9. November zum staatlichen Feiertag, an dem die Faschisten den -Blutzeugen der Bewegung- ge-dachten-.

Am 9. November 1938 verübten die Nazis zu ihrer Belustigung Anschläge gegen Wohnraum, Leib und Leben von Juden und allen die nicht in ihr menschenverachtendes Weltbild passen. Vor Allem jüdische Geschäfte und Synagogen wurden verbrannt.

Seit dem uns die ruhmreiche Rote Armee und ihre Alliierten vom Hitlerfaschismus befreit haben, wird am 9. November immer den Opfern dieser Verbrechen gedacht.

Um von diesem Gedenken abzulenken und zu zeigen, wer jetzt wieder das sagen hat ließ der Westen seinen Agenten Günther Schabowski das neue Reisegesetz der DDR 1989 auf den 9. November vorverlegen, worauf die Grenztruppen und die anderen Organe der DDR nicht vorbereitet waren. So provozierte die Reaktion den Fall des antiimperialistischen und antifaschistischen Schutzwalls auch in Deutschland. Im Zuge der Annexion unseres Arbeiter- und Bauernstaates wollten die Bonzen und Faschisten den 9. November sogar wieder zu einem Feiertag machen, was aber die Empörung bis in die Reihen fortschrittlicher bürgerlicher Kräfte gerade noch verhindern konnte.

Anstatt sich ihrer Verbrechen zu schämen, feiern die Bonzen und Faschisten heute aber die Restauration des deutschen Imperialismus und Militarismus.

Doch eines Tages wird sich das Rad der Geschichte wieder vorwärts drehen.

Vorwärts, für die Wiedergeburt des sozialistischen Vaterlandes und die Befreiung Westdeutschlands!

 


Halteverbot und hinterletzte Abstellgleise

6. November 2009
- das ist es, was einige
Bahntechnokraten antworten, wenn der Zug-der-Erinnerung zum Ausstellen
eingeladen ist. So jedenfalls passiert es jetzt auf den Heidebahnhöfen
Walsrode und Schwarmstedt.

"Wir haben nicht nachgelassen und sowohl Druck in den Bahnapparat hinein
erzeugt, als auch an Alternative in diesen beiden Orten gearbeitet.
Spontane Hilfe wurde uns sofort überall zuteil" berichtet Horst Kröger
und Charly Braun kommentiert: "Die Erinnerung an die von den Nazis
fabrikmäßig Vernichteten gehört auf Gleis 1 und darf auf keinen Fall den
vielen interessierten Menschen vorenthalten werden".

So hat es denn, allen Widrigkeiten zum Trotz, die "Initiative
Zug-der-Erinnerung auf der Heidebahn / Geschichtswerkstatt Hannover eV"
auch mit sehr viel spontaner Unterstützung geschafft innerhalb weniger
Stunden die gesamte Umorganisation hinzubekommen. Das Ziel ist erreicht,
statt der Halteverbote der DB wird der ZdE in Walsrode pünktlich jetzt
in Walsrode auf dem Kleinbahnhof (Hannoversche Str./ An der Gänseweide)
der privaten Bahngesellschaft VWE und in Schwarmstedt auf einem nahen
Nebengleis stehen.

Das was die DB nicht schafft:
- ihre Beteiligung am Massenmord aufzuarbeiten und "Entschädigungen" zu
zahlen
- einen solchen Erinnerungszug zu finanzieren
- optimale Plätze dafür in den Bahnhöfen vorzuhalten

das macht Bürgersinn und Zivilcourage in einigen Punkten wett.

Der ZdE  ist jeweils von 8 - 18 Uhr zu besichtigen, am Samstag von 9 -
17 uhr
 Walsrode        Mi. 4. und Do 5.11.09
Schwarmstedt Fr 6. und   Sa 7.11.09

Besuchen die ZdE z.B. am Samsteg mit Familie, FreundInnen und dem
Verein. Es lohnt sich, die Kommentare von den BesucherInnen sind bereits
nach 2 Tagen in Soltau eindeutig.

Bitte beachtet auch unser riesiges Begleitprogramm, das noch bis zum
8.12.09 an vielen Orten stattfindet.

Noch fehlt uns viel Geld um dieses Projekt zu finanzieren. Wir bitten um
Spenden (gegen Spendenbescheinigungen) auf unser Konto Nr. 516 042 101
Geschichtswerkstatt Hannover,  Blz 251 900 01   Hann. Volksbank
 www.zde-heidebahn.tk

Demo für Marwa

4. November 2009

Die EZP ruf zu einer Kundgebung für Marwa und gegen rassistische Hetze auf.

 

As-Salamu Aleikum liebe Geschwister im Islam,

wie ihr bereits mitbekommen habt, setzen wir uns momentan sehr stark für den Fall
„Marwa“ ein. Wir alle sind zutiefst traurig über den Tod von Marwa,
jedoch können wir das Geschehen nicht rückgängig machen.

Marwa ist ein Opfer des stetig ansteigenden Hasses, der durch einige Internetseiten und teilweise durch falsche Berichterstattung der Medien hervorgerufen wird.

Wir versuchen seit längerer Zeit die Muslime und auch Nichtmuslime darauf aufmerksam zu machen, dass es diese Hetze gibt und bereits sehr weit fortgeschritten ist.

Immer häufiger sprechen Politiker, Schriftsteller, Kritiker und Moderatoren ganz öffentlich in den Talkshows über ihre Meinung; wobei diese Meinungen nur einseitig dargestellt
werden. Auf diese Weise wird die Bevölkerung manipuliert und somit entwickeln sie
unrechtmäßig ihren eigenen Hass gegenüber der Muslime.

Da wir uns mit diesem Thema sehr intensiv beschäftigen und genau wissen wie die Lage der Muslime in Deutschland aussieht, nämlich kurz vor einem „Holocaust gegen
Muslime“, haben wir uns zur Aufgabe gemacht, sowohl die Muslime als auch
die Nichtmuslime auf diese Gefahr hinzuweisen.

Daher bitten wir euch darum, am 11.11.2009 vor dem Gericht in Dresden zu stehen, um mit uns gemeinsam auf diese Hetze in Deutschland aufzuzeigen und als einen Körper
gemeinschaftlich zu präsentieren, dass wir uns diese Hetze nicht gefallen
lassen und um unser Recht kämpfen werden.

Bitte bringt Plakate mit, auf denen klar und deutlich zu erkennen ist, das wir die Bundesregierung dazu auffordern diese Seite zu schließen und öffentlich „NEIN“ zur Hetze zu sagen.

Egal ob du Schiit, Sufi, Habaschi, Sunnit bist oder keinen Glauben hast, wir als Menschen dürfen keinen Hass gegenüber einer anderen Gruppe zulassen und müssen Gewalt und Terror unterbinden und bekämpfen, egal aus welcher Richtung sie kommen.

Wenn du dabei sein möchtest, dann besuche unsere Seite www.ezp-mobil.de und folge den Anweisungen, die du dort findest!

Salam,

eurer EZP Team


Lissabonvertrag stoppen – Präsident Klaus unterstützen

4. November 2009

Das Referendum in Irland ist bekanntlich mit einem YES ausgegangen. Die Iren haben es leider nicht geschafft – trotz Kampagne von außen und HelferInnen auf der Insel, sich gegen den massiven öffentlichen Druck und Einflußnahme der EU durchzusetzen.
Auch eine Petition von engagierten Menschen dazu, wird am Ergebnis in Irland voraussichtlich nichts mehr ändern können.

Zur vollständigen Ratifizierung des EU-Vertrages sind jetzt noch die Unterschriften der Präsidenten von Polen und Tschechien offen. Der Tscheche Vaclav Klaus ist als Kritiker des Vertrags bekannt. Er zögert als Präsident sehr mit der letzten Unterschrift.
Inzwischen geben die Tories in Großbritannien bekannt, daß sie bei einem Wahlsieg im Frühjahr 2010 ein Referendum durchführen, was den Vertrag vollständig kippen kann – ein Wahlsieg ist aus jetziger Sicht sehr wahrscheinlich.

Seit etwa dem 5./6. Oktober 2009 gibt es einen offenen Brief mit UNTERSCHRIFTENAKTION, worin Menschen aus ganz Europa den tschechischen Präsidenten ermutigen bzw. aufzufordern, die Ratifizierung nicht zu unterschreiben. In den wenigen Tagen bis heute haben sich bereits 6.000 EuropäerInnen eingetragen.

Unterstütze diese Aktion mit deiner Unterschrift ….

Unterschriftenaktion onlineBrief | Mitunterzeichnen hier | Liste

Offener Briefdeutsche Übersetzung


Israelische BesucherInnen in Waren von Nazis bedroht

4. November 2009
Am Freitag, dem 23. Oktober 2009, wurde eine Gruppe von zwei deutschen
und vier israelischen Jugendlichen in Waren (Mecklenburg-Vorpommern) von
einer Gruppe Neonazis bedroht. Die TeilnehmerInnen eines internationalen
Jugendaustausches waren nachmittags in einer Kleingruppe unterwegs, als
sich ihnen fünf offensichtliche Nazis auf offener Straße
entgegenstellten. Als die Gruppe vorbeiging, zückten die Nazis einen
Schlagstock und ein Messer und folgten den Jugendlichen einige Meter.
Nachdem diese sich einen Supermarkt geflüchtet hatten, verschwand die
neonazistische Gruppe in einer Seitenstraße.

Die beiden deutschen und vier israelischen Jugendlichen waren
TeilnehmerInnen eines vom Neuköllner Kreisverband der SJD - Die Falken
und deren israelischer Partnerorganisation Noar Oved durchgeführten
internationalen Jugendaustausches. Eine Gruppe von 15 Israelis, teils
jüdischer, teils arabischer Herkunft, waren vom 21. bis zum 30. Oktober
bei den Neuköllner Falken zu Besuch. Vom 21. bis zum 25. Oktober befand
sich die Gruppe zu einem Einführungsseminar in Mecklenburg-Vorpommern.

Sebastian Muy, Mitarbeiter im Anton-Schmaus-Haus, dem Kinder- und
Jugendzentrum der Neuköllner Falken: "Wir können von Glück sagen, dass
niemand zu Schaden gekommen ist. Dass eines der ersten Dinge, die unsere
israelischen Gäste nach ihrer Ankunft in Deutschland erleben müssen,
ist, von Nazis mit Waffen bedroht zu werden, ist beschämend. Es zeigt
einmal mehr, dass die politischen und zivilgesellschaftlichen
Anstrengungen gegen Neonazismus z.B. in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt
werden müssen. Stattdessen will die neue Bundesregierung in ihrem
Koalitionsvertrag bestehende Programme gegen Rechts künftig auf »jede
Form extremistischer Gewalt« anwenden. Damit droht eine Verharmlosung
des Neonazismus und eine Schwächung von antirassistischen Initiativen."

Aussteigertipps

3. November 2009

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Naziaktionen in Hannover geplant!

1. November 2009

Die Nazis wollen jetzt den Tierschutz fuer sich vereinnahmen.

Auf der Website einer so genannten Buergerinitiative heisst es,

am 07.Nov.2009 findet um 13:00Uhr in Hannover eine bundesweite TierrechtsDemo statt.
Das Thema Tierschutz/Tierrechte sollte auch für Nationalisten ganz oben auf der Themenliste stehen um das bestehende System zu entlarven, bzw. zu bekämpfen.

Die Veranstalter distanzieren sich aber deutlich davon und wollen Nazis konsequent ausschliessen.

Man muss ja nicht jedes olle Viehzeug schuetzen!


Gruß nach Teplice

31. Oktober 2009

Heute beginnt in Teplice die Jahreshauptversammlung des RFB. Für mich ist es eine große Ehre Mitglied in diesem internationalistischen Freundschaftsbund zu sein. Einer laenderbuebergreifenden Organisation in der Menschen aktiv sind, die sich noch an die Errungenschaften des real-existieren Sozialismus erinnern können, aber auch Leute die sich erst nach der schrecklichen Konterrevolution für die Werke des Marxismus – Leninismus interessiert haben, nach dem sie kapitalistisches Unrecht am eigenen Leib erfahren durften.

Eine besondere Ehre ist es für mich auch mit Soldaten und Offizieren der Sicherheitsorgane der Warschauer Vertragsstaaten, die uns 40 Jahre vor der Konterrevolution und ihren fürchterlichen Folgen geschützt haben, in einer Organisation zu sein.

Da spreche ich sicher für alle unsere westdeutschen Genossinnen und Genossen.

Zwanzig Jahre nach dem Fall des antiimperialistischen und antifaschistischen Schutzwalls wird immer deutlicher was wir damals verloren haben. Fast täglich kann man beobachten wie die Werktätigen und die von den menschenverachtenden kapitalistischen Verhältnissen aus dem Produktionprozess gedrängten Proletarierinnen und Proletarier in erschreckendem Ausmaß pauperisieren.

Unter dem destruktiven Einfluss mehr und mehr fehlender Bildungsmöglichkeiten und der gezielten Verdummung und Indoktrinierung durch die Monopolmedien, führt der permanente Lohn-, Demokratie- und Sozialabbau nicht immer zum Widerstand unserer Völker gegen die Unterdrückung durch die Bonzen und Faschisten. Statt dessen wird ganz Europa immer wieder durch neu aufflammende rassistische Pogrome erschüttert, was die Regierungen nutzen um die Rechte von Migrantinnen und Migranten und Minoritäten weiter zu verletzen.

Der deutsche Imperialismus und Militarismus bedroht wieder die ganze Welt und Länder die im großen vaterländischen Krieg an der Seite der glorreichen Sovetunion und ihrer Verbündeten standen, sind heute nur noch EU Vasallen eines deutschen Staates, dessen Politik mehr an die Machenschaften eines postfaschistoiden kapitalistischen Unrechtsregimes erinnert als an die Handlungsweise eines vorgeblich demokratischen Rechtsstaates. Selbst für den Erhalt ihrer territorialen Integrietaet werden viele Staaten Osteuropas noch manch einen steinigen Bach zu überwinden haben. Erinnert sei da nur an die Diskussion über die Benneschdekrete und über ein Vertriebenenmuseum.

Für uns Kommunisten gibt es also nicht nur genug zu tun, nein es liegen kaum zu bewältigende Aufgaben vor uns. Die staatsterroristischen antikommunistischen Gesetze die unsere Unterdrücker überall in Europa verabschieden, erinnert sei hier nur an das Verbot des KSM Jugendverbandes, zeigen zwar dass die antikommunistische Hetze kaum noch wirkt und wir uns in diesen Zeiten zunehmender Pauperisierung im Volk bewegen können wie ein Fisch im Wasser, doch nach 40. Jahren Sozialismus östlich und vorgeblicher Sozialpartnerschaft der Roll Back Politik westlich des antiimperialistischen und antifaschistischen Schutzwalls, müssen unsere Völker erst wieder lernen sich im Klassenkampf zu behaupten. Wir können da nur gucken, ob und wo wir da mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Nach dem ich eine kleine Darstellung der politischen Lage aus meiner Sicht gegeben habe möchte ich allen Teilnehmern der Jahresmitgliederkonferenz herzlich grüßen und viel Erfolg wünschen.

Möge es uns so bald wie möglich gelingen die Konterrevolution mit all ihren schrecklichen Folgen zurueckzuschlagen.

Vorwärts, für eine antifaschistische und demokratische Neuorientierung unserer Länder!

Nieder mit der Konterrevolution!

 

Rot Front

 

Angela


Bildung im Schatten der Konterrevolution

30. Oktober 2009

Im zwanzigsten Jahr nach der Konterrevolution verfallen die Bildungseinrichtungen unseres Landes immer offensichtlicher, selbst laut Angaben der Monopolmedien können über vier Millionen Erwachsene im imperialistischen deutschen Staat nicht richtig lesen und schreiben und das Bildungsniveau unserer Schüler im internationalen Vergleich ist katastrophal und peinlich.

Doch was kann man gegen diesen unangenehmen Zustand unternehmen?

Ein paar unverbesserliche Kommunisten werden jetzt wohl auf die Idee kommen statt Autos mit hohem Gebrauchswert abzuwracken oder Politikerdiaeten zu erhöhen oder Bundeswehrsoldaten in Kriegseinsätze zu schicken, könnte man das Geld dafür doch einfach in die Renovierung und den Neubau von Schulen stecken.

Gestern erst hat ja der niedersächsische Landtag über geringfügige Verbesserungen in der Ausbildung von Grund- und Hauptschulehrern abgestimmt.In der vorangehenden Parlamentsdebatte hat die Abgeordnete der DKP übrigens nur zugehört während die Abgeordneten der bürgerlichen Parteien nur über Geschichten von Asterix und Obelix diskutierten,  anstatt progressive Gedanken zur Verbesserung der Bildungssituation zu aeussern.

Eine sehr staatstragende Art mit der Bildungsmisere umzugehen hat dagegen mal wieder das ARD Magazin Panorama gefunden.

Die Panoramareporterin Christine Adelhardt hat versucht, mit Margot Honecker ins Gespräch zu kommen und natürlich einen Hetzfilm gedreht.

Panorama-Reporterin Christine Adelhardt und Margot Honecker

-Sie war die mächtigste Frau der DDR: Margot Honecker, Frau des Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker und selbst 26 Jahre lang Volksbildungsministerin im Arbeiter- und Bauernstaat. Seit 1992 lebt sie im Exil in Chile.-

Panorama hat sie dort gesucht und sogar gefunden.

-Ihre Erkenntnis: Auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer fände sich bei der Frau des Diktators keine Einsicht, keine Reue. „Der Sozialismus kommt wieder, auch in Deutschland“, so beurteile Margot Honecker die politische Lage zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung. Nach wie vor bezeichne die frühere First Lady der DDR den Fall der Mauer nicht als „Wende“, sondern als „Verrat“.-

So was aber auch.

-Noch immer gibt sich die Rentnerin klassenkämpferisch. „Ich habe genug von der Hetze gegen die Bürger der ehemaligen DDR,“ beschwert sie sich gegenüber Panorama. „Es wächst zusammen, was zusammen gehört“, dieser Vision Willy Brandts kann Margot Honecker nichts abgewinnen. Ihr Kommentar dazu, lediglich ein abfälliges Lächeln. Panorama über Altkader Margot Honecker zwischen Starrsinn und Verleugnung.-

Ins Visier der monopolistischen Hassprediger ist die Genossin Volksbildungsministerin a.D. der aDDR allerdings nichts nur zufällig geraten. Als Mitglied und Funktionaerin der FDJ und besonders durch ihre 26 jährige vorbildliche Tätigkeit als Volksbildungsministerin hat sie Maßgeblich zum Aufbau eines hocheffizienten und fairen Bildungssystems beigetragen. Von der DDR lernen hieß und heißt siegen lernen.

Zahlreiche Länder auch im nicht sozialistischen Wirtschaftssystem, z.B. Finnland, orientierten sich bei Auf- und Ausbau ihrer Bildungseinrichtungen am Vorbild unserer Republik. Jugendliche aus der ganzen Welt konnten im ersten antiimperialistischen und antifaschistischen deutschen Staat eine gute Ausbildung geniessen. Noch heute ist unsere Genossin Margot in der ganzen Welt sehr beliebt, erhält Ehren und Auszeichnungen.

Schon unser Genosse August Bebel erkannte, -Wenn der Feind Dich lobt hast Du was verkehrt gemacht.-

Unsere Margot hat offensichtlich sehr vieles richtig gemacht.

Margot Honecker mit einem FDJler

Die Volksbildungsministerin Margot Honecker wird von einem FDJler in der Metallbearbeitung im VEB Robotron Elektronik in Dresden begrüßt.

Margot Honecker in einem Betrieb in Dresden

Margot Honecker besucht Schüler, die in einem Betrieb einen Unterrichtstag die „Einführung in die sozialischtische Produktion“ absolvieren.

Margot Honecker und Daniel Ortega

Am 19. Juli 2008, dem 29. Jahrestag der sandinistischen Revolution, erhält Margot Honecker von Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega einen Orden.

Liebe Genossin Margot, ich wünsche Dir für die Zukunft alles erdenkliche Gute, Gesundheit und Schaffenskraft.

Lass Dich von den Hofberichterstattern der Herrschenden nicht einschüchtern und kämpfe weiter für eine gerechtere Gesellschaftsordnung.