Nazifeier in Essel

25. November 2009

von Neonazis aus Celle-Schneverdingen-Hildesheim-Lüneburg u.a.

HIAG-Hannover (Waffen-SS) sagt ihr Kommen ab.

1. Sonntagsspaziergang gegen Faschismus und Krieg

Hademstorf / Essel. Nach 2007 und 2008 fanden sich jetzt zum dritten Mal hintereinander im November am Soldatenfriedhof Essel Nazi-Kameradschaften aus Celle, Schneverdingen, Hildesheim, Lüneburg und anderen Orten zur Heldenfeier für die Waffen-SS ein. Um den Friedhof nicht wieder, wie es bis 1983 Praxis war,  zum Nazi- und Militaristen-Wallfahrtsort werden zu lassen, hatte ein Bündnis um DGB und VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) zum „1. Sonntagsspaziergang“ eigeladen, an der fast 70 Menschen teilnahmen.

Das „Treuelied der SS“ ließen bereits mittags 55 Nazis unter der Führung vom Schneverdinger NPD-Landesvorstandsmitglied Matthias Behrens und dem Celler Anführer Dennis Bührig in Friedhofsnähe erklingen. Bührig rief, wie schon Hitler, die „Gefallenen“ Soldaten in die eigenen „Reihen zurück“
„Soldaten des Heeres, ich rufe Euch – Hier! ……Soldaten der Waffen SS, ich rufe Euch – Hier!“  Nach diesen gespenstischen Totenrufen legten sie Kränze auf dem Friedhof ab, auf denen z.B. stand „In stolzer Trauer“.

Am Nachmittag sprach in Hademstorf Charly Braun vom DGB vor fast 70 Nazigegnern über die jahrzehntelangen Nazi-Feiern unter Führung des Traditionsverbandes HIAG der 1946 verbotenen Waffen-SS. Nach antifaschistischen Demonstrationen in den 80er Jahren fanden lange keine Nazi-Heldenfeiern in Essel statt. „Das neuerliche Auftreten mehrerer Nazigruppen, macht unseren Widerstand nötig“, forderte der Gewerkschafter. Dann zog die Demonstration zum Soldatenfriedhof und legte einen Kranz nieder mit dem Aufdruck: „Nie wieder Faschismus und nie wieder Krieg!“

Die ehemaligen Mitglieder der Waffen-SS, mit dem Namen „HIAG-Hannover“ sagten gegenüber der Polizei ihre Gedenkfeier am Totensonntag ab. Sie hatte im letzten Jahren etliche Jugendliche dabei und wurde durch Verbindungsstudenten unterstützt, die einzelne Besucher am Betreten des Friedhofs hinderten.
Charly Braun, vom Bündnis gegen Rechts, freut sich über den Teilerfolg: „Dass die Friedhofseigentümer und der Landkreis endlich auf dem Friedhof die Nazi-Huldigungen verboten hat, ist unserer steten Wachsamkeit und Informationsarbeit zu verdanken“. Allerdings sei das Absingen von SS-Liedern auch ausserhalb des Friedhofs nicht hinzunehmen, erklärt Horst Kröger von der Initiative Zug-der-Erinnerung.


Sarrazin darf weiterhetzen

22. November 2009

Das Verfahren gegen den rassistischen und sozialfaschistischen Hassprediger Thilo Sarrazin ist von der kapitalistischen Klassenjustiz erwartungsgemäß eingestellt worden.

Die Bonzen und Faschisten sind begeistert.

Schon wieder einmal zeigt sich, dass dieses Land mit Hilfe von arbeiterfeindlichen S?PD Funktionären deren Anzahl durch eine falsche Politik zugenommen hat und die keine produktive Funktion haben als von den Verantwortlichen für Lohn-, Demokratie- und Sozialabbau abzulenken und die Schuld an der Pauperisierung der Werktätigen und den vom kapitalistischen Unrechtsregime aus dem Produktionsprozess Gedrängten abzulenken und die Schuld an unserem Elend Migrantinnen und Migranten und eben den unter den sich permanent verschlechternden Lebensbedingungen Leidenden, den schwächsten der Gesellschaft selbst zu geben, regiert wird.

Diese selbstherrliche Entscheidung der berliner Staatsanwaltschaft ist ein weiterer bedeutender Schritt, von einem postfaschistoidem kapitalistischen Unrechtsregime, hin zu einer offen faschistischen Diktatur.

Vorwärts, für eine antifaschistische und demokratische Neuorientierung unseres Landes!


Kampf dem Antiislamismus!

21. November 2009

As-Salamu Aleikum!                                                                                                                                                                                20.11.09

wir sind jetzt bereits seit fast vier Jahren in der Dawa aktiv und haben sehr viele Erfahrungen sammeln können. Wir reisen durch die ganze Welt um unsere Vorträge zu halten und unsere Botschaft ist immer die Menschen zum Islam zu rufen.

Wir haben aber auch viele Schattenseiten kennengelernt, Seiten, von denen viele Menschen gar nicht wissen das es sie gibt und besonders die Islamische Gemeinschaft in Deutschland scheint völlig schläfrig an der Tatsache vorbei zu laufen, dass die HETZE und der Hass gegen den Islam und die Muslime immer intensiver werden. Wir haben das Gefühl, dass die meisten Muslime von dieser Tatsache einfach nichts wissen wollen, aber diese Tatsache kann niemand weg interpretieren.

Man kann einen Virus nur erfolgreich bekämpfen, wenn man diesen Rechtzeitig identifiziert und erkannt hat. Wir haben diesen Virus identifiziert und erkannt und die Medizin ist, dass wir gemeinsam gegen diese unmenschliche Rassistische Energie ankämpfen, denn wenn wir weiterhin schweigen, werden wir mit Haut und Haaren aufgefressen.

Auf Grund der Tatsache, dass wir es mit einer ansteigenden HETZE in ganz Europa zu tun haben, können wir uns nicht mehr nur auf unser Multimedia Portal konzentrieren und weiterhin unsere Vorträge halten und so tun als wäre alles in Ordnung, deshalb haben wir eine neue Internetseite ins Leben gerufen, die als Informationsplattform die Gesellschaft über Weltweite Geschehnisse informieren soll. Wir brauchen die Hilfe von jeden einzelnen von euch um diese Seite zu verbreiten, bitte sagt allen Bescheid dir ihr kennt und sagt denen, dass sie allen Bescheid sagen sollen die sie kennen.

www.ezp-news.de

Möge Allah uns zu den erfolgreichen zählen. AMIN

Euer Bruder Ibrahim Thomas von EZP


Nazis in Misburg entgegentreten

20. November 2009

Übergriffe auf links-alternative Jugendliche und zahlreiche weitere Vorfälle
zeigen, dass  gerade in Misburg Handlungsbedarf gegen Nazis besteht. Der
Grüne Stadtverband möchte die aktuelle Situation im Nord-Osten Hannovers
beleuchten und diskutieren, was engagierte Bürgerinnen und Bürger tun können,
um rechtsextremen Aktivitäten entgegen zu wirken.

Dazu laden wir am Donnerstag, den 26. November, um 19:30 Uhr zu einer Info-
und Diskussionsveranstaltung ins Bürgerhaus Misburg ein (Seckbruchstraße 20,
Hannover).

Gäste:
Sebastian Wertmüller (DGB Region Nds.-Mitte),

Helge Limburg (MdL, Bündnis 90/Die Grünen)


Gedenkstein der Synagoge in Gleidingen geschändet

17. November 2009

Wie aus einer Pressemitteilung der Staat Laatzen im Süden der Region Hannover hervorgeht, wurde der Gedenkstein für die in der Reichspogromnacht zerstörte Synagoge geschändet.

Die Behörden bitten offensichtlich um Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen können.

 

 

Der mit Farbe beschmierte GFedenkstein und ein umgestoßener Kranz.

 

Herr Brinkmann

Marktplatz 13

30880 Laatzen

Telefon (0511) 82 05 – 167

Telefax (0511) 82 05 – 141

E-Mail brinkmann@laatzen.de

www.laatzen.de

Laatzen, den 12. November 2009

Gedenkstein zur Synagoge in Gleidingen geschändet

Am Morgen des 12. Novembers entdeckten Gleidinger Bürger die Farbschmierereien und den umgestoßenen Kranz am Gedenkstein in der Hildesheimer Straße. Die Schleifen der Kränze waren entfernt. Bürgermeister Thomas Prinz: „Ich bin entsetzt über solche Taten. Sie zeigen aber auch einmal mehr, dass Veranstaltungen gegen das Vergessen von Greueltaten der Menschheit nach wie vor wichtig sind.“

Am 9. November 2009 hatte stellv. Bürgermeisterin Gabriela Neumann-Köhler gemeinsam mit der Vertreterin des Landesverbands jüdischer Gemeinden von Niedersachsen Mary Sofer die Kränze niedergelegt. Der Gedenkstein erinnert an den Standort der Synagoge in Gleidingen, die während der Pogromnacht 1938 ein Opfer der Flammen der Nazis geworden ist. Der Landesverband hatte anlässlich der Gedenkfeiern gerade auf derartige, antisemitische und rassistischen Vorfälle im Jahr 2009 hingewiesen.

Die Stadt Laatzen hat Anzeige erstattet. Die Polizei ermittelt und bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Wer in der Nacht vom 11. auf den 12. November Verdächtige im Bereich des Gedenksteins (Hildesheimer Straße Ecke Torstraße) gesehen hat, melde sich bitte bei der Polizei Laatzen unter der Rufnummer (0511) 1094315.


Petition für Finanztransaktionssteuer

16. November 2009

Online Petition: Wir fordern eine Steuer gegen Armut

Das Kampagnenbündnis „Steuer gegen Armut“, worin auch SODI sich beteiligt, fordert die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Eine Petition an den Deutschen Bundestag wurde am 12.11.2009 zugelassen. Innerhalb von drei Wochen sucht das Bündnis 50 000 MitunterzeichnerInnen, um dem Anliegen eine gründliche und öffentlichkeitswirksame Behandlung zu sichern. Unterzeichnen Sie jetzt!

Zur Onlinepetition!


Schluss mit Untergang?

14. November 2009

Sachverständigenrat und  Gemeinschaftsdiagnose zeichnen ein gemischtes Bild

 

Angesichts optimistischer Wachstumsprognosen des Sachverständigenrates und der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute könnte man fast meinen, die Krise sei schon vorbei. Sieht man aber genauer hin, erscheint die Zukunft alles andere als rosig. Zumal sich die schwarz-gelbe Bundesregierung auch noch auf einer wirtschaftspolitischen Geisterfahrt befindet.

 

 

Michael Schlecht

Bereich Wirtschaftspolitik

ver.di Bundesvorstand Berlin

http://wipo.verdi.de


Freiheit für MUMIA ABU-JAMAL!

13. November 2009
1.) AKTUELLE STELLUNGNAHME DER VERTEIDIGUNG VON MUMIA ABU-JAMAL
Bitte hier lesen:
http://www.freedom-now.de/news/artikel556.html

2.) PETITIONEN AN US-JUSTIZMINISTER ERIC HOLDER WERDEN AM 12. NOVEMBER
ÜBERREICHT -- ONLINE-UNTERZEICHNUNG NOCH MÖGLICH
Wir warten zwar immer noch auf den Beginn der
online-Unterschriftensammlung unter die von Mumia und seiner
Verteidigung entworfenen Petition, die sich an US-Präsident Barack Obama
richtet, es kann aber nicht schaden, Eric Holder in den nächsten 5 Tagen
noch zu einer »Civil Rights Investigation« aufzufordern.
In einem Rundschreiben des »New Yorker Bündnisses zur Befreiung von
Mumia Abu-Jamal« wird angekündigt, dass eine Delegation am 12. November
die ausgedruckten Unterschriften unter die Petition an US-Justizminister
Eric Holder übergeben wird. (Leider ist die bisherige Zahl der
Unterschriften nicht bekannt, und die Zahl ist auch auf der Website
nicht zu erkennen.)
Gefordert wird ein Untersuchungsausschuss über den Rassismus in der
US-Justiz am Beispiel von Mumias Verfahren. Die Petition selbst wurde
mit  starker Unterstützung (u.a. vom N.A.A.C.P) bereits im Juli 2009 im
Weißen Haus abgegeben.
Das Online Formular befindet sich hier:
http://www.iacenter.org/mumiapetition/
Eine deutsche Übersetzung zum Ausdrucken und Verteilen befindet sich hier
:
http://mumia-hoerbuch.de/mumiadeutsch.htm#petitionholder

3.) DIE VERTEIDIGUNG BRAUCHT DRINGEND SPENDEN FÜR NOTWENDIGE
NACHFORSCHUNGEN UND JURISTISCHE UNTERSUCHUNGEN!
Wie schon mehrfach erklärt, befindet sich die von Robert R. Bryan
geleitete Verteidigung trotz der Spenden der letzten Monate, die wir vor
allem mit tatkräftiger Unterstützung der Roten Hilfe e.V. sammeln und a
n
Robert R. Bryan überweisen konnten, in einer prekären finanziellen
Situation.
WIR BITTEN DESHALB HEUTE NOCH EINMAL EINDRINGLICH ALLE, »UM EINE
GROSSZÜGIGE SPENDE IM RAHMEN IHRER MÖGLICHKEITEN«, WIE ES ANGELA DAVI
S
IM AUFRUF AUSDRÜCKT, AUF DAS BREMER SONDERKONTO!
Kompletten Spendenaufruf mit Kontoverbindung bitte hier nachlesen:
http://www.freedom-now.de/news/artikel313.html

Solidarische Grüße,
Internationales Verteidigungskomitee (IVK)
Postfach 150 530 * D-28095 BREMEN
E-Mail: ivk@freedom-now.de
Kontinuierliche Infos von der Verteidigung Mumia Abu-Jamals und aus der
Kampagne auf der Website des IVK Bremen: http://www.freedom-now.de
Mumias Kolumnen aus der Tageszeitung junge Welt sind jeden Samstag dort
(www.jungewelt.de) und hier zu finden:
http://www.freedom-now.de/news/index.html?cat=1

Mauerlyrik

11. November 2009

Jahre sind

vergangen!

Jahre sind vergangen!

Jahre sind vergangen,

Zwanzig Jahre ist es her,

Als so viele sind gegangen,

Den Illusionen hinterher!

Illusionen ohne Erfahrung,

Blindes Vertrauen hoffnungsschwer,

Eine neue Welt zerrissen,

Kam die alte wieder her.

Ja, die alte Welt im ganzen,

Pflegte manche Illusion,

Und der Boden war da fruchtbar,

Als verwehrter Erkenntnis Lohn!

Vorenthalten die Erkenntnis,

Innerlich oft ignoriert,

Wollt in Bildung sie erstreben,

Grenzen sprengend intoniert!

Und so zogen Menschen Massen,

In Erfahrung sich befreiend,

Hinter sich die Grenzen lassend,

Sperrten sich in neue ein!

Der Erdenwunder schönstes…

Wer kann die Pyramiden überstrahlen?
Den Kreml, Sanssouci, Versailles, den Tower?
Von allen Schlössern, Burgen, Kathedralen
Der Erdenwunder schönstes war die Mauer.
Mit ihren schmucken Türmen, festen Toren.
Ich glaub, ich hab mein Herz an sie verloren.

Trixie

Meine Verwandtschaft und die Eltern sind von drüben,
aber irgendwie konnten sie das Leben dort nicht lieben.
Da haben sie, wer hätte das gedacht:
einfach in den Westen rübergemacht!

Und ich, ihr erster Wurf hier bei uns im Ruhrgebiet,
bin die Trixie und finde auch nicht alles gut, was HIER geschieht.
Nur die Knete ist noch wichtig,
der Mensch ansich ist völlig nichtig.
Sie vergassen mich und schufteten sich reich, meine Alten,
nur für die Blagen hiess es, jetzt bin ich gross, sie können ihre Kohle behalten.



İhsan Fetahiyan soll in aller frühe hingerichtet werden

11. November 2009

Ihsan Fetahiyan befindet sich zurzeit im Gefängnis von Sine/Iran. Er ist einer von vielen gegen die im Iran die Todesstrafe ausgesprochen worden ist. Sein Anwalt wurde für Morgen, den 11.11.2009 um 4 Uhr früh ins Gefängnis bestellt.
Seit dem 8. Oktober befindet sich Ihsan Fetahiyan, mit der Forderung nach Abschaffung der Todesstrafe, im Hungerstreik. Ihm haben sich 40 Gefangene im Gefängnis von Sine angeschlossen, darunter 20 Frauen. Auch eine Gruppe von Intellektuellen, Schriftstellern und Journalisten haben sich für die Aussetzung der Todesstrafe eingesetzt und rufen die internationale Öffentlichkeit dazu auf, sich gegen die Todesstrafe einzusetzen und das Leben von Ihsan Fetahiyan zu retten.
Ihsan Fetahiyan befindet sich seit Juli 2008 im Gefängnis. Ihm wird Mitgliedschaft in der Partei für ein freies Leben PAJK, einer Organisation die sich für die Rechte der Kurden einsetzt, nachgesagt.
Zurzeit sind 13 Männer und Frauen im Iran wegen Mitgliedschaft in der PKK bzw. PAJK von der Todesstrafe bedroht. Im Jahre 2007 wurde Hasan Hikmet Demir hingerichtet. Seine Hinrichtung war die erste Vollstreckung der Todesstrafe gegen ein Mitglied der PAJK. Hasan Hikmet Demir wurde vor seiner Hinrichtung schwer gefoltert. Kurz vor seiner Hinrichtung wurde ihm noch ein Messer in den Rücken gerammt. Die Bilder von seiner Hinrichtung erschütterten damals die Welt.

Quelle: ANF, 10.11.2009, ISKU